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Ahmed Abed, Israel und BDS – was dokumentiert ist und worauf sich die Antisemitismusvorwürfe stützen

Ahmed Abeds Israel-Politik steht im Zentrum der Kontroverse um seine Kandidatur. Wir prüfen seine Aussagen zu Gaza, BDS und dem Bürgermeister von Bat Yam, seine Rolle als Anwalt, Auftritte bei Palästina-Protesten und die Antisemitismusvorwürfe – und trennen Belegbares von politischer Zuschreibung.

Ahmed Abed, Israel und BDS – was dokumentiert ist und worauf sich die Antisemitismusvorwürfe stützen
Ahmed Abed, Israel und BDS: Aussagen zu Gaza, Bat Yam, Protesten und BDS sowie die Antisemitismusvorwürfe im faktenbasierten Quellencheck. Illustration by Richard Bergsirk

Er nennt den Bürgermeister der israelischen Partnerstadt Neuköllns einen „Völkermörder“, vertritt BDS-Aktivisten vor Gericht und tritt bei propalästinensischen Demonstrationen auf. Kritiker werfen Ahmed Abed Antisemitismus und eine Dämonisierung Israels vor. Abed weist das entschieden zurück und sagt, seine Position richte sich gegen Krieg, Besatzung und Menschenrechtsverletzungen – nicht gegen Juden. Was ist tatsächlich dokumentiert? Eine Prüfung seiner Aussagen, Mandate und politischen Entscheidungen.