Wer Katja Kullmanns Werk von „Echtleben“ bis „Die Singuläre Frau“ verfolgt, blickt auf eine erstaunliche Volte: Vom harten sozialen Blick zum Wellness-Manifest der urbanen Boheme. Eine scharfe literarische Kritik über die Verklärung des eigenen Dauer-Solos zur avantgardistischen Pioniertat.
Eine kritische Bestandsaufnahme von Katja Kullmanns „Die Singuläre Frau“: Warum das urbane Solo keine Revolution, sondern Nabelschau ist.Illustration by Richard Bergsirk