Das Ende der Normalität
Conrads Kolumne in der taz ist keine journalistische Arbeit, sondern parteipolitische PR eines grünen Funktionärs. Dass seine Biografie verschwiegen wird, entlarvt die taz als Echokammer. Wir wehren uns: Unsere Normalität als Gays ist kein ideologisches Projekt – wir lassen uns nicht länger spalten.
Warum Aktivismus die Freiheit der Gay Community gefährdet
In den 1990er Jahren war die Welt für uns eine andere. Wir kämpften nicht für utopische Ideologien; wir kämpften für das Recht, ganz einfach dazuzugehören. Wir schätzten die gewonnenen Freiheiten – den Alltag ohne Angst, die rechtliche Anerkennung und die Selbstverständlichkeit, mit der wir als Partner in die Mitte der Gesellschaft integriert waren. Wir wollten Normalität, keine Sonderbehandlung.
Heute, im Jahr 2026, scheint dieser hart erarbeitete Konsens gezielt demontiert zu werden. Ein aktueller Kommentar in der taz vom 20. Juli 2026, verfasst von Elya Maurice Conrad, ist das erschütternde Zeugnis dieser Fehlentwicklung.
Das „Geheimnis“ der taz: Warum Conrad keine Bio hat
Wer den Namen Elya Maurice Conrad bei der taz anklickt, sucht vergeblich nach einer biographischen Einordnung. Während bei jedem freien Journalisten üblicherweise kurz erklärt wird, für wen er arbeitet oder welche Interessen er vertritt, bleibt es bei Conrad auffällig leer. Das ist kein Zufall. Es ist eine bewusste Verschleierung.