Das Moralin-Kartell: Wie der öffentlich-rechtliche Komplex sich seine eigene Haltung finanziert

Eine Kinodokumentation über angeblichen TV-Sexismus der 90er entlarvt das geschlossene ÖRR-System: Mit Gebührengeldern und WDR-Unterstützung inszenieren sich Show-Veteraninnen wie Hella von Sinnen als Opfer einer Unterhaltungskultur, von der sie selbst einst finanziell profitierten.

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Das Moralin-Kartell: Wie der öffentlich-rechtliche Komplex sich seine eigene Haltung finanziert
Das Moralin-Kartell: Wie der ÖRR seine Haltung finanziert

Eine Kinodokumentation über den angeblichen TV-Sexismus der 1990er-Jahre entlarvt vor allem ein geschlossenes System: Das perfekte Zusammenspiel aus Gebührengeldern, linker WDR-Nomenklatur und ergrauten Show-Veteraninnen auf der Suche nach Absolution.

BERLIN. Es gibt ein Biotop in der deutschen Medienlandschaft, das nach eigenen, von der Realität der Beitragszahler weitgehend entkoppelten Gesetzen funktioniert. Seine Währung ist nicht die Einschaltquote, sondern die richtige Haltung. Seine Finanzierung ist nicht das kommerzielle Risiko, sondern der erzwungene Rundfunkbeitrag. Wenn dieses System sich selbst bespult, entstehen Werke wie die Dokumentation „Was haben wir gelacht“ (Regie: Eva Müller und Isabel Schneider) – ein Lehrstück über den linken Mainstream und seine symbiotische Selbstversorgungsmentalität.