Der Buchpreis für Shida Bazyars „Die Lücken“ feiert die deutsche Vergangenheit. Doch statt sich dem importierten Antisemitismus zu stellen, bedient der Kulturbetrieb bequeme Narrative. Ein Essay über den Verlust literarischer Unabhängigkeit.
Shida Bazyars Roman „Die Lücken“ gewinnt den Deutschen Buchpreis. Eine kritische Analyse über politische Verengung und verfehlte Diskurse. Illustration by Richard Bergsirk