DMG: Deutschlands zentrale Muslimbruderschaft-Struktur – klein im Verein, groß im Netzwerk
Die Bundesregierung nennt die DMG die zentrale Organisation der Muslimbruderschaft in Deutschland. Rund 50 Moscheen kooperierten laut Bund 2022 mit ihr. Wir prüfen Netzwerk, Geld, Frauenbild, LGBTQ, Israel und die Religionsfreiheit in Ägypten.
Die Deutsche Muslimische Gemeinschaft ist kein Massenverband wie DITIB. Entscheidend ist ihr Netzwerk. Die Bundesregierung bezeichnet die DMG auch 2026 als „zentrale und wichtigste Organisation“ für die Anhängerschaft der Muslimbruderschaft in Deutschland. Dem Spektrum Muslimbruderschaft/DMG rechnet der Verfassungsschutz aktuell rund 1.450 Personen zu. Bereits 2022 wusste die Bundesregierung von etwa 50 Moscheegemeinden und islamischen Zentren, die mit der DMG kooperierten. Ende 2025 wechselte zudem die Führung – und eine Personalunion verbindet die Berliner DMG heute unmittelbar mit dem Islamischen Zentrum München.
Bei DITIB konnte man die Verbindung bis zur türkischen staatlichen Religionsbehörde Diyanet verfolgen.
Bei Millî Görüş führte die ideologische Linie zu Necmettin Erbakan.
Bei ATIB führte sie in die Ülkücü-Bewegung.
Bei der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft e. V., DMG, führt die entscheidende Spur zur Muslimbruderschaft.
Und hier ist zunächst eine wichtige Unterscheidung nötig.