Einäugige Wachsamkeit: Doppelmoral bei AfD und Die Linke
Wenn in Deutschland über Gefahren für die Demokratie debattiert wird, herrscht eine Asymmetrie. Während bei der AfD isolierte Aussagen zur Verfassungsfeindlichkeit der Partei erklärt werden, genießt Die Linke trotz extremistischer Netzwerke und Antisemitismus eine bemerkenswerte Nachsicht.
Warum der Staat bei der AfD mit dem Bundeszwang droht, radikale linke Netzwerke und israelbezogenen Antisemitismus aber oft toleriert.
Wenn in Deutschland über Gefahren für die Demokratie debattiert wird, herrscht in Politik und Medien eine ausgeprägte Asymmetrie. Während bei der AfD jede noch so isolierte Äußerung einzelner Personen umgehend zum Beleg für die Verfassungsfeindlichkeit der gesamten Partei erklärt wird, genießt die Partei Die Linke – die direkte Rechtsnachfolgerin der SED – eine bemerkenswerte Nachsicht.
Wo bei der einen Seite mit schärfsten verfassungsrechtlichen Geschützen wie dem Bundeszwang oder dem Entzug von Geheimdienstinformationen gedroht wird, gilt die andere Seite trotz verfassungsfeindlicher Strömungen und manifester extremistischer Netzwerke weiterhin als salonfähiger Partner für Regierungsbündnisse. Es stellt sich die drängende Frage: Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen?