Früher prägten große Intellektuelle öffentliche Debatten, heute dominiert ein digitales Grundrauschen aus Likes, Algorithmen und Expertenwissen. Der Essay fragt, ob Denker verschwunden sind – oder nur ihre Wirkung sich verlagert hat – und was das für unsere Aufmerksamkeit bedeutet.
Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob es noch kluge Köpfe gibt. Die Frage ist, ob wir als Publikum bereit sind, die Anstrengung aufzubringen, diese Räume aufzusuchen.