Warum Georg Restle nicht mehr tragbar ist
Der Fall Georg Restle zeigt die Schieflage im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Während die taz versucht, die Vorwürfe zu verharmlosen, wird deutlich: Unbelegte, israelfeindliche Verschwörungserzählungen dürfen nicht länger durch Rundfunkgebühren finanziert werden. Ein Kommentar zur Debatte.
Die Doppelmoral der taz
Es ist mal wieder so weit: Wenn Protagonisten des linken ARD-Milieus in die berechtigte Kritik geraten, schrillen bei der taz sofort alle Alarmglocken. In seiner jüngsten Kolumne versucht Steffen Grimberg einmal mehr, die schützende Hand über den öffentlich-rechtlichen Journalisten Georg Restle zu halten. Dabei wird mit harten Bandagen gekämpft, Kritiker diskreditiert und der Versuch unternommen, jegliche Verhältnismäßigkeit aus dem Fenster zu werfen.
Wer jedoch die Argumentationsstrukturen der taz genauer unter die Lupe nimmt, blickt direkt in den Spiegel einer ideologischen Echokammer, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk längst als linkes Biotop betrachtet.
Wer schreibt hier eigentlich? Das Milieu der taz
Ein Blick auf den Autor Steffen Grimberg offenbart das altbekannte Geflecht: Der langjährige taz-Medienredakteur war unter anderem beim NDR-Magazin ZAPP tätig und leitet heute den KNA-Mediendienst. Hier schreibt der öffentlich-rechtliche Medienapparat quasi im eigenen Saft über sich selbst. Die taz, die am Ende ihrer Kolumne ungeniert um Spenden für linke, selbstverwaltete Projekte wirbt, offenbart damit offen ihre weltanschauliche Schlagseite. Es ist dieselbe taz, die konservative Positionen regelmäßig verunglimpft, während linke Entgleisungen im Staatsfunk systematisch verharmlost werden.
Der Vergleich hinkt: Warum man Ruhs und Restle nicht gleichsetzen kann
Grimberg versucht in seiner Kolumne ein Ablenkungsmanöver, indem er Julia Ruhs (unter anderem bekannt durch das BR-Magazin Klar und Gastbeiträge in der Bild) ins Spiel bringt und sie mit Restle auf eine Stufe stellen will. Doch dieser Vergleich geht völlig fehl:
- Meinung vs. Verschwörungserzählung: Julia Ruhs kommentiert in meinungsstarken Formaten scharf, aber im Rahmen konservativer Debatten über Migrationspolitik.
- Der Fall Restle: Georg Restle hingegen ist kein Kolumnist, sondern ein langjähriger, hochbezahlter ARD-Investigativjournalist und Studioleiter. Von jemandem in dieser exponierten Funktion wird professionelle Distanz und Faktentreue erwartet – keine geostrategischen Verschwörungstheorien.
Die unbewiesene und antisemitische Schlagseite von Restles Thesen
Der Kern des Skandals um Restle wird von der taz verharmlost. Restle hatte auf X die These eines US-Magazins verbreitet, wonach hinter den Ereignissen in der spanischen Exklave Ceuta ein „US-israelisch-marokkanischer Komplex“ stehe, der Europa spalten wolle.
- Keinerlei Belege: Für diese monströse Behauptung, Israel stecke hinter oder instrumentalisiere die Migrationskrise in Ceuta, gibt es bis heute keinen einzigen Beweis. Es ist reine, hasserfüllte Spekulation.
- Antisemitische Stereotype: Israel in ein solches Narrativ von verdeckten Destabilisierungsaktionen in Europa hineinzuziehen, bedient strukturell klassische Verschwörungsmythen, in denen jüdischen Akteuren oder dem jüdischen Staat böswillige Fädenzieherei unterstellt wird.
Dass dies völlig zu Recht als antisemitisch und brandgefährlich kritisiert wurde – unter anderem vom WDR-Rundfunkrat Felix Schotland –, wird von der taz reflexartig als „Pro-Israel-Fass“ abgetan.
Konsequenz für den Rundfunk: Restle muss gehen
Wer als öffentlich-rechtlicher Journalist auf diese Weise agiert, hat das Vertrauen in eine ausgewogene und sachliche Berichterstattung endgültig verspielt. Der Fall Restle zeigt exemplarisch, dass im Schutzraum der ARD-Anstalten längst Grenzen überschritten werden, die mit dem Rundfunkstaatsvertrag und dem Auftrag zur Ausgewogenheit nicht mehr vereinbar sind.
Es kann nicht sein, dass Gebührengelder für die Verbreitung unbelegter, geostrategischer Verschwörungstheorien und israelfeindlicher Narrative verwendet werden. Journalisten wie Georg Restle, die sich immer wieder durch solche Entgleisungen hervortun, sind nicht mehr tragbar.
Ende der Fahnenstange: Solche Haltungen dürfen nicht länger von den Rundfunkgebühren der Bürger finanziert werden!
Medienkritik, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, taz, Georg Restle, Julia Ruhs, Antisemitismus, Meinungsfreiheit, Rundfunkgebühren
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