Washingtons historischer Kniefall vor Riad

Das US-saudische Nuklearabkommen ist eine historische Kapitulation: Washington ebnet Riad den Weg zur Urananreicherung, bricht mit dem VAE-Goldstandard und verrät Israel. Ein brandgefährlicher Pakt, der die globale Sicherheitsarchitektur und den Frieden im Nahen Osten massiv gefährdet.

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Washingtons historischer Kniefall vor Riad
US-Atomdeal mit Saudi-Arabien: Ein geopolitischer Albtraum

Der nukleare Selbstmordpakt und das Ende westlicher Glaubwürdigkeit

Wer in Washington geglaubt hat, man könne die Geister, die man ruft, kontrollieren, wird schon bald in einem geopolitischen Albtraum erwachen. Das am 22. Juli 2026 von US-Energieminister Chris Wright und dem saudischen Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman unterzeichnete Nuklearabkommen ist kein diplomatischer Meilenstein, sondern eine historische Kapitulation vor einem absolutistischen Regime [1.1]. Es ist eine Bankrotterklärung der US-Außenpolitik, die den Westen teuer zu stehen kommen wird. Saudi-Arabien ist kein verlässlicher Verbündeter, als der es in westlichen Thinktanks immer wieder reflexartig verharmlost wird. Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS) ist ein brandgefährlicher Autokrat, der in der Vergangenheit mehrfach bewiesen hat, dass er über Leichen geht und seine regionalen Hegemonialansprüche mit rücksichtsloser Härte verfolgt.

Während Washington im Rahmen der andauernden militärischen Eskalationen im Nahen Osten angeblich angetreten ist, um Irans nukleare Ambitionen mit eiserner Härte zu zerschlagen, öffnet man dem wahhabitischen Königreich gleichzeitig die Tür zur heimlichen Atommacht [1.2, 1.4]. Es handelt sich um ein fatales Doppelspiel, das den Schrecken des Terrors legitimiert und die gesamte westliche Sicherheitsarchitektur verrät.

Ein islamistischer Staat mit der Lizenz zum Sprengen

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