Wer will Elif Eralp und ihre türkische Muttersprache als 1. Bürgermeisterin von Berlin? Erdogan?
Obwohl Elif Eralp in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, macht sie in Berlin auf Türkisch Wahlkampf und betont ihre fremde Muttersprache. Wer sich der Assimilation derart verweigert und Erdogans Spaltungstaktik kopiert, ist als Regierende Bürgermeisterin für Berlin untragbar.
Wer das höchste politische Amt in der deutschen Hauptstadt anstrebt, sollte keinen Zweifel daran lassen, wem seine primäre Loyalität gilt. Doch im Berliner Wahlkampf offenbart sich derzeit ein politisches Verständnis, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt mehr gefährdet als fördert. Im Zentrum dieser Entwicklung steht Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken, die mit einer befremdlichen Schwerpunktsetzung um Wählerstimmen wirbt.
Eralp ist 1981 in München geboren, in Deutschland aufgewachsen und hat hier ihr Jurastudium absolviert. Auf dem Papier liest sich das wie die perfekte Integrationsgeschichte. Doch die politische Realität sieht anders aus. Wenn eine in Deutschland geborene und sozialisierte Spitzenpolitikerin offensiv betont, ihre „Muttersprache“ sei Türkisch, und in Bezirken wie Kreuzberg gezielt auf Türkisch Wahlkampf macht, offenbart dies ein fundamentales Missverständnis von Integration. Es ist das Signal einer bewussten Abgrenzung und der Weigerung, sich unmissverständlich zur deutschen Leitkultur und Sprache als einigendem Band der Gesellschaft zu bekennen.