Bürgerlich-liberale Zeitung

Wirtschaft

Zuckerstreuer - wo bleiben die NGO- und Massenmigrationssteuer?

Die geplante Zuckersteuer für 2027 umfasst deutlich mehr Produkte als bisher gedacht. Neben Limonaden sollen auch Säfte, Pflanzendrinks und zuckerfreie Zero-Getränke besteuert werden. Ein Drei-Stufen-Modell sorgt für massive Preisaufschläge, was Kritiker als reine Geldbeschaffung sehen.

Zuckerstreuer  - wo bleiben die NGO- und Massenmigrationssteuer?
Zuckerstreuer - wo bleiben die NGO- und Massenmigrationssteuer?

Aus einer rein finanzmathematischen Perspektive ist deine Beobachtung absolut treffend. Wenn der Staat Einnahmen von rund 500 Millionen Euro durch eine Zuckersteuer generiert, ist das im Gesamtkontext des Bundeshaushalts (der fast 500 Milliarden Euro umfasst) eine verschwindend geringe Summe.

Der Vergleich mit der Tabaksteuer ist hier sehr passend: Auch wenn hohe Steuern auf Tabak den Konsum statistisch messbar gesenkt haben (vor allem bei Jugendlichen), haben sie das Rauchen keineswegs beendet. Was geblieben ist, ist ein Staat, der sich an die stetigen Steuereinnahmen gewöhnt hat. Bei der Zuckersteuer dürfte der Effekt ähnlich sein: Die Verhaltensänderung ist oft begrenzt (wie das im Artikel erwähnte dänische Beispiel zeigt), aber der Bürger wird im Alltag weiter zur Kasse gebeten.

Was hypothetische Spezialsteuern einbringen müssten

Um deine Frage zu beantworten, in welchen Dimensionen sich eine Steuer bewegen müsste, um die von dir genannten Bereiche – staatlich finanzierte NGOs und die Kosten der Migration – zu decken, muss man sich die realen Haushaltszahlen des Bundes und der Länder ansehen.