Bürgerlich-liberale Zeitung

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Berlin-Wahl 2026: Eralps rote Versprechen prallen auf die Wirklichkeit

Elif Eralp verspricht den Berlinern Vergesellschaftung, Wahlrecht ohne deutschen Pass und Abschiebestopp. Doch neue Berichte, offene Rechtsfragen und Milliardenrisiken zeigen kurz vor der Wahl klar: Die Linke verkauft Gesinnung als Regierungskraft – und lässt entscheidende Folgen im Kleingedruckten.

Berlin-Wahl 2026: Eralps rote Versprechen prallen auf die Wirklichkeit
Eralp verspricht Vergesellschaftung, Wahlrecht ohne Pass und Abschiebestopp. Dieser Faktencheck zeigt Rechtsrisiken, Kosten und Führungsprobleme. Mit KI generierte Illustration

Elif Eralp sagt, Israels Existenzrecht sei „nicht verhandelbar“. Gleichzeitig soll in einer Landesarbeitsgemeinschaft ihrer Berliner Linken darüber diskutiert worden sein, das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 als „Akt des Widerstands“ statt als Terror zu bewerten. Nach einem am 17. September veröffentlichten Bericht, der sich auf interne Tonaufnahmen stützt, verlangte ein Antrag sogar „volle politische und materielle Unterstützung des palästinensischen Widerstands in all seinen Formen“. Eralp war bei der Sitzung nicht anwesend; nichts belegt, dass sie diese Aussagen teilt. Aber genau darin liegt der stärkste Widerspruch ihrer Kandidatur: Die Spitzenfrau verspricht klare Führung, während Teile ihrer Partei rote Linien offenbar als Diskussionsangebot behandeln.

Drei Tage vor der Berlin-Wahl ist das keine Nebenfrage. Das ZDF-Politbarometer sieht die Linke bei 23 Prozent und die CDU bei 21 Prozent. Eralp kann Regierende Bürgermeisterin werden. Wer das Rote Rathaus beansprucht, muss deshalb mehr liefern als persönliche Distanzierungen.

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