Die Schlepper-Lobby im Medienpelz
Ein aktueller Artikel der taz zur GEAS-Reform und Seenotrettung entlarvt sich als Haltungsjournalismus. Wie das Blatt die Kooperation von NGOs und Menschenschmugglern vertuscht.
Wie die taz das Geschäft der NGOs im Mittelmeer verteidigt
Die Grenzen zwischen objektiver Berichterstattung und linkem Aktivismus sind fließend geworden. Ein aktuelles Lehrstück für diesen Haltungsjournalismus liefert die taz mit ihrem Artikel zum Streit um die GEAS-Reform. Unter dem Titel „Rette sie, wer kann“ inszenieren die Autoren Michael Braun und Frederik Eikmanns sogenannte Seenotretter als unschuldige Opfer europäischer Politik.
Doch wer den Text dekonstruiert, erkennt schnell: Hier wird nicht informiert, hier wird die Logistikkette des organisierten Menschenschmuggels publizistisch legitimiert.
Haltungsjournalismus mit System: Der Interessenkonflikt
Ein guter journalistischer Text lebt von Distanz. Bei der taz sucht man diese vergeblich.