Aus Tradition Bürgerlich Liberal

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Wir nehmen die Bitte, das Video nicht zu veröffentlichen, ernst. Dennoch halten wir es für journalistisch notwendig, die Brutalität dieses Angriffs sichtbar zu machen. Zum Schutz der betroffenen Jugendlichen haben wir ihre Darstellung verfremdet. Die Vossische zeigt diese Bilder, weil solche Gewalt weder verharmlost noch verschwiegen werden darf.

Auf dem Schulhof allein gelassen. An der Wahlurne beschimpft.

Schulhof-Attacke Frankfurt (Oder): 10 Jugendliche treten auf 14-Jährigen ein – und die Politik liefert wieder nur Lippenbekenntnisse

Mindestens sechs gegen einen: Am Eingang der Heinrich-von-Kleist-Oberschule schlagen und treten mehrere Jungen auf einen Mitschüler ein. Selbst als er am Boden liegt, setzen sie den Angriff fort. Umstehende johlen und feuern die Angreifer an. Eine Videoaufnahme hält die brutale Gewalt fest.

Der verletzte Schüler meldete sich am Mittwoch bei der Polizei. Nach Angaben eines Sprechers hatte er Verletzungen im Gesicht. Die Kriminalpolizei wertet Beweismittel aus und verfolgt erste Hinweise auf die mutmaßlichen Angreifer.

Polizei ermittelt gegen zehn Jugendliche in Frankfurt

Kurz nach der Tat hatte die Polizei auf dem Schulgelände einige Tatverdächtige festgesetzt. Die mutmaßlichen Gewalttäter sind gerade einmal 13 bis 15 Jahre alt.

Ein Junge liegt am Boden. Andere schlagen und treten weiter, auch gegen den Kopf. Das Ganze wird gefilmt. Vor einer Oberschule in Frankfurt (Oder). Die Polizei ermittelt gegen zehn Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Raubes. Das Opfer ist 14. Das Video gilt als authentisch.

Die Polizei nennt die Staatsangehörigkeiten: deutsch, polnisch, russisch und syrisch. „Deutsch“ heißt hier Passdeutsch. Die Statistik zählt nur den Pass und sagt nicht, ob diese Personen in der Gruppe einen deutschen oder migrantischen Hintergrund haben. Aufgrund der Faktenlage, der Gruppenzusammensetzung und der Kriminalstatistik ist die deutlich wahrscheinlichere Annahme, dass auch die Passdeutschen einen migrantischen Hintergrund haben. Genau diese Unterscheidung verweigert die Politik.

Lippenbekenntnisse statt Handeln

Nach jedem solchen Vorfall folgen die gleichen Sätze von Bürgermeistern und Politikern: Entsetzen, „das darf nicht sein“, Sicherheitsgespräche, „Konsequenzen“. Das bleibt so lange reines Lippenbekenntnis, wie man die echten Tätergruppen nicht benennt und nichts Wirksames unternimmt. Die Gewaltwelle an Schulen und in der Jugend ist nicht zufällig mit der Massenmigration gekommen. Große, gewaltbereite Jugendgruppen in dieser Form treten im migrantischen Umfeld auf. Deutsche Jugendliche ohne Migrationshintergrund bilden sie nicht und bekommen in der Regel keinen Zugang zu ihnen – aus kulturellen, religiösen und anderen Gründen und weil ihnen dieses konzentrierte Gewaltpotenzial fehlt.

Die PKS 2025 weist bei der Gewaltkriminalität 42,9 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige aus (bei rund 15 Prozent Bevölkerungsanteil). Der tatsächliche Anteil mit familiärer Einwanderungsgeschichte liegt höher, weil jeder mit deutschem Pass als deutsch zählt. Die Datenlücke ist politisch gewollt.

Problemschulen? Das Problem sind die, die dort sind

Man redet von „Problemschulen“. Das verschleiert die Ursache. Die Schule ist nicht das Problem – die sind es, die dort Gewalt ausüben, bedrohen, abzocken und den Schulhof beherrschen. Entfernt man sie, ist es keine Problemschule mehr. Früher gab es dafür Sonderschulen und Jugend-Erziehungsanstalten mit klaren Regeln, Aufsicht und harten erzieherischen Maßnahmen. Die politische Verantwortung für die heutige Lage begann vor Jahren mit der Verweigerung, Gruppen und Herkunft klar zu benennen, und mit der Anreicherung und Vermischung der Schulsysteme.

Deutschland hatte seir Begin der Schulpflicht ein dreigliedriges Schulsystem, das funktionierte. Nach der Abschaffung und der flächendeckenden Vermischung aller Leistungsniveaus und Hintergründe sind die PISA-Ergebnisse auf Deutsch gesagt schlecht. Was ist besser: ein bewährtes dreigliedriges System mit klarer Differenzierung oder die permanente Vermengung, die weder Leistung noch Sicherheit produziert?

Wer schickt sein Kind noch unbeaufsichtigt hin?

Nicht jeder kann sich eine Privatschule leisten. Wer heute sein Kind morgens auf eine solche Schule schickt, muss damit rechnen, dass es belästigt, bedroht, ausgeraubt oder geschlagen wird – und dass die Verantwortlichen anschließend wieder nur Betroffenheit bekunden. Eltern und Jugendliche berichten seit Jahren dasselbe; schon die Rapperin Juju und der Panorama-Beitrag von 2009 beschrieben die Muster in Neukölln.

Ohne getrennte Einrichtungen für Gewalttäter, ohne konsequente Aufsicht, ohne Einbindung der Eltern und ohne aufenthaltsrechtliche Konsequenzen bei Verweigerung wird das endgültig kippen. Schulen müssen wieder sichere Räume sein. Wer Gewalt zeigt, gehört nicht weiter auf die normale Schule, sondern in gezielte Einrichtungen. Alles andere ist Lippenbekenntnis.

Frankfurt (Oder): Tritte gegen den Kopf – Lippenbekenntnisse der Politik

Ein 14-Jähriger liegt am Boden, andere treten weiter gegen den Kopf. In Frankfurt (Oder) ermittelt die Polizei gegen zehn Jugendliche mit deutschen, polnischen, russischen und syrischen Pässen. „Deutsch“ heißt hier nur Passdeutsch – der Migrationshintergrund bleibt unbenannt.

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Wir nehmen die Bitte, das Video nicht zu veröffentlichen, ernst. Dennoch halten wir es für journalistisch notwendig, die Brutalität dieses Angriffs sichtbar zu machen. Zum Schutz der betroffenen Jugendlichen haben wir ihre Darstellung verfremdet. Die Vossische zeigt diese Bilder, weil solche Gewalt weder verharmlost noch verschwiegen werden darf.

Auf dem Schulhof allein gelassen. An der Wahlurne beschimpft.

Schulhof-Attacke Frankfurt (Oder): 10 Jugendliche treten auf 14-Jährigen ein – und die Politik liefert wieder nur Lippenbekenntnisse

Mindestens sechs gegen einen: Am Eingang der Heinrich-von-Kleist-Oberschule schlagen und treten mehrere Jungen auf einen Mitschüler ein. Selbst als er am Boden liegt, setzen sie den Angriff fort. Umstehende johlen und feuern die Angreifer an. Eine Videoaufnahme hält die brutale Gewalt fest.

Der verletzte Schüler meldete sich am Mittwoch bei der Polizei. Nach Angaben eines Sprechers hatte er Verletzungen im Gesicht. Die Kriminalpolizei wertet Beweismittel aus und verfolgt erste Hinweise auf die mutmaßlichen Angreifer.

Polizei ermittelt gegen zehn Jugendliche in Frankfurt

Kurz nach der Tat hatte die Polizei auf dem Schulgelände einige Tatverdächtige festgesetzt. Die mutmaßlichen Gewalttäter sind gerade einmal 13 bis 15 Jahre alt.

Ein Junge liegt am Boden. Andere schlagen und treten weiter, auch gegen den Kopf. Das Ganze wird gefilmt. Vor einer Oberschule in Frankfurt (Oder). Die Polizei ermittelt gegen zehn Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Raubes. Das Opfer ist 14. Das Video gilt als authentisch.

Die Polizei nennt die Staatsangehörigkeiten: deutsch, polnisch, russisch und syrisch. „Deutsch“ heißt hier Passdeutsch. Die Statistik zählt nur den Pass und sagt nicht, ob diese Personen in der Gruppe einen deutschen oder migrantischen Hintergrund haben. Aufgrund der Faktenlage, der Gruppenzusammensetzung und der Kriminalstatistik ist die deutlich wahrscheinlichere Annahme, dass auch die Passdeutschen einen migrantischen Hintergrund haben. Genau diese Unterscheidung verweigert die Politik.

Lippenbekenntnisse statt Handeln

Nach jedem solchen Vorfall folgen die gleichen Sätze von Bürgermeistern und Politikern: Entsetzen, „das darf nicht sein“, Sicherheitsgespräche, „Konsequenzen“. Das bleibt so lange reines Lippenbekenntnis, wie man die echten Tätergruppen nicht benennt und nichts Wirksames unternimmt. Die Gewaltwelle an Schulen und in der Jugend ist nicht zufällig mit der Massenmigration gekommen. Große, gewaltbereite Jugendgruppen in dieser Form treten im migrantischen Umfeld auf. Deutsche Jugendliche ohne Migrationshintergrund bilden sie nicht und bekommen in der Regel keinen Zugang zu ihnen – aus kulturellen, religiösen und anderen Gründen und weil ihnen dieses konzentrierte Gewaltpotenzial fehlt.

Die PKS 2025 weist bei der Gewaltkriminalität 42,9 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige aus (bei rund 15 Prozent Bevölkerungsanteil). Der tatsächliche Anteil mit familiärer Einwanderungsgeschichte liegt höher, weil jeder mit deutschem Pass als deutsch zählt. Die Datenlücke ist politisch gewollt.

Problemschulen? Das Problem sind die, die dort sind

Man redet von „Problemschulen“. Das verschleiert die Ursache. Die Schule ist nicht das Problem – die sind es, die dort Gewalt ausüben, bedrohen, abzocken und den Schulhof beherrschen. Entfernt man sie, ist es keine Problemschule mehr. Früher gab es dafür Sonderschulen und Jugend-Erziehungsanstalten mit klaren Regeln, Aufsicht und harten erzieherischen Maßnahmen. Die politische Verantwortung für die heutige Lage begann vor Jahren mit der Verweigerung, Gruppen und Herkunft klar zu benennen, und mit der Anreicherung und Vermischung der Schulsysteme.

Deutschland hatte seir Begin der Schulpflicht ein dreigliedriges Schulsystem, das funktionierte. Nach der Abschaffung und der flächendeckenden Vermischung aller Leistungsniveaus und Hintergründe sind die PISA-Ergebnisse auf Deutsch gesagt schlecht. Was ist besser: ein bewährtes dreigliedriges System mit klarer Differenzierung oder die permanente Vermengung, die weder Leistung noch Sicherheit produziert?

Wer schickt sein Kind noch unbeaufsichtigt hin?

Nicht jeder kann sich eine Privatschule leisten. Wer heute sein Kind morgens auf eine solche Schule schickt, muss damit rechnen, dass es belästigt, bedroht, ausgeraubt oder geschlagen wird – und dass die Verantwortlichen anschließend wieder nur Betroffenheit bekunden. Eltern und Jugendliche berichten seit Jahren dasselbe; schon die Rapperin Juju und der Panorama-Beitrag von 2009 beschrieben die Muster in Neukölln.

Ohne getrennte Einrichtungen für Gewalttäter, ohne konsequente Aufsicht, ohne Einbindung der Eltern und ohne aufenthaltsrechtliche Konsequenzen bei Verweigerung wird das endgültig kippen. Schulen müssen wieder sichere Räume sein. Wer Gewalt zeigt, gehört nicht weiter auf die normale Schule, sondern in gezielte Einrichtungen. Alles andere ist Lippenbekenntnis.

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Geschrieben von

Dr. Contra
Dr. Contra ist bürgerlich-liberaler Analyst und Kolumnist der Vossischen. Er schreibt über Machtstrukturen, digitale Souveränität und algorithmische Willkür und plädiert für Transparenz und offene Debatten.
Bluesky