Bürgerlich-liberale Zeitung

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„Nazi mit Sunnyboy-Fassade“: Das Macht-Netzwerk hinter Campact-Chef Bautz

Wenn Campact-Chef Christoph Bautz auf der Bühne gegen rechts wettert und AfD-Politiker als Nazis beschimpft, jubeln die Massen. Doch hinter der Empörung steckt ein lukratives Geschäftsmodell. Wir

„Nazi mit Sunnyboy-Fassade“: Das Macht-Netzwerk hinter Campact-Chef Bautz
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„Nazi mit Sunnyboy-Fassade“: Das Macht-Netzwerk hinter Campact-Chef Bautz

Mehr als 4,5 Millionen Unterstützer – aber nur zwölf Vereinsmitglieder: Christoph Bautz fordert das AfD-Verbot. Wer kontrolliert eigentlich den Mann hinter einem der mächtigsten Kampagnenapparate Deutschlands?

Berlin, Brandenburger Tor. Montagabend.

Mehrere Tausend Menschen haben sich nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt versammelt. Die Polizei spricht von rund 5.000 Teilnehmern, die Veranstalter von bis zu 14.000. Auf der Bühne stehen Aktivisten und Politiker, unter ihnen Luisa Neubauer. Sie fordert ein Verbotsverfahren gegen die AfD.

Dann tritt Christoph Bautz ans Mikrofon.

Der geschäftsführende Vorstand von Campact nimmt sich den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund vor und bezeichnet ihn als:

„Nazi mit Sunnyboy-Fassade“.

Kurz darauf folgt die politische Forderung:

„Die AfD gehört verboten.“

Das Publikum applaudiert. Die Kameras laufen. Der Satz landet in den Medien.

Doch viel interessanter als Bautz' nächste Provokation ist eine Frage, die in der Berichterstattung fast nie gestellt wird:

Wer ist eigentlich dieser Mann, der vor Tausenden Menschen auftritt, einen erfolgreichen Oppositionspolitiker als Nazi bezeichnet und das Verbot einer Partei fordert, die Millionen Deutsche wählen?

Und vor allem:

Wer kontrolliert Christoph Bautz und die Organisation hinter ihm?

Denn Campact präsentiert sich gerne als Stimme einer riesigen Bürgerbewegung.

Mehr als 4,5 Millionen Menschen zählt die Organisation nach eigenen Angaben zu ihren Unterstützern.

Der eigentliche eingetragene Verein Campact e.V. besteht jedoch aus gerade einmal:

zwölf Mitgliedern.

Willkommen in einer der bemerkenswertesten Machtkonstruktionen der deutschen NGO-Landschaft.

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