Helmut Schmidt: Seine Multikulti-Warnung wird bitterer Ernst
Brennende Barrikaden in Belfast, schwere Unruhen in London: Europa erlebt eine Welle der Eskalation. Nach brutalen Straftaten und fatalem Polizeiversagen bricht sich der angestaute Zorn Bahn. Die Ereignisse zeigen schmerzhaft, dass Altbundeskanzler Helmut Schmidt mit seiner Warnung recht behielt.
Brennende Straßen in Belfast und London.
Es sind Szenen wie aus einem dystopischen Film, die sich derzeit an verschiedenen Orten Westeuropas abspielen. In Belfast brennen Autos und Häuser, nachdem ein brutaler Messerangriff eines sudanesischen Migranten die angestaute Wut der Bürger entfesselte. Doch die Unruhen beschränken sich längst nicht mehr auf Nordirland. Auch in Großbritannien ist die Lage eskaliert. Auslöser war das vor wenigen Tagen veröffentlichte Bodycam-Video eines tragischen Vorfalls, der die Gemüter landesweit erhitzt und zu heftigen Straßenschlachten mit der Polizei geführt hat.
Was wir hier sehen, sind keine isolierten Krawalle mehr. Es ist das Ventil einer tiefen, unterschwelligen Frustration. Die Menschen – jene, die sich oft als die vergessenen Ureinwohner des Kontinents fühlen – haben genug von unkontrollierter Massenimmigration, fortschreitender Islamisierung und einer explodierenden Kriminalität, die den Alltag in europäischen Städten zunehmend unsicher macht. „Unterschwellig brennt es bei vielen“, heißt es treffend in aktuellen Lageberichten. Und diese Brände brechen nun immer häufiger offen aus.
Skandal in London: Ein tödlicher Polizeifehler entfacht den Zorn
Wie tief das Misstrauen sitzt und wie fatal das Fehlverhalten staatlicher Organe wirkt, zeigte sich jüngst in England. Vor wenigen Tagen wurde der 23-jährige Vickrum Digwa, ein Mann aus der Sikh-Gemeinschaft, wegen des Mordes an dem 18-jährigen Studenten Henry Nowak zu lebenslanger Haft verurteilt. Digwa hatte den Teenager mit einem traditionellen Sikh-Dolch erstochen. Nach dem Urteil veröffentlichte die Polizei das Video der Bodycams vom Tatort – und löste damit eine Welle der Entrüstung und schwere Unruhen aus.
Das Video dokumentiert ein unfassbares Fehlverhalten der Beamten: Als die Polizei eintraf, log der Täter und behauptete, er sei rassistisch beleidigt worden. Die Polizisten glaubten dem Migranten bereitwillig. Während der schwerverletzte, weiße 18-Jährige blutend auf dem Boden lag, um sein Leben flehte und wiederholt sagte: „Ich kann nicht atmen“ („I can’t breathe“), ignorierten die Beamten seine Stichwunden. Statt ihm zu helfen, legten sie dem sterbenden Opfer Handschellen an und behandelten ihn als Verdächtigen. Henry Nowak erlag noch vor Ort seinen inneren Blutungen.
Dieses unfassbare Versagen der Behörden, geprägt von einer Ideologie, die das wahre Opfer aufgrund seiner Herkunft sofort kriminalisierte, führte zu einer Explosion der Gewalt. In Southampton und rund um London versammelten sich tausende wütende Bürger vor den Polizeiwachen. Die Proteste schlugen schnell in bürgerkriegsähnliche Straßenschlachten um. Polizisten wurden mit Steinen, Stühlen, Flaschen und Pyrotechnik attackiert; es gab zahlreiche Verletzte. Für viele Demonstranten ist der Fall der endgültige Beweis für eine gefährliche Zweiklassen-Justiz, in der der Schutz der einheimischen Bevölkerung zugunsten politischer Korrektheit geopfert wird.
Was Helmut Schmidt schon vor Jahrzehnten wusste
Wer die heutigen Schlagzeilen liest, dem kommt unweigerlich die Warnung eines Mannes in den Sinn, den man gewiss nicht des „Rechtspopulismus“ bezichtigen konnte: Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Der SPD-Staatsmann, bekannt für seinen messerscharfen Verstand und seinen kompromisslosen Realismus, sah diese gesellschaftlichen Verwerfungen bereits vor Jahrzehnten voraus.
Schmidt hielt die multikulturelle Gesellschaft stets für eine Illusion. Bereits im Jahr 2004 fand er deutliche Worte, die heute visionär – und gleichermaßen erschreckend – wirken:
„Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“
Schmidt betonte damals, dass die Integration verschiedener Kulturen über weite Distanzen hinweg auf absehbare Zeit kaum möglich sei. Er bezeichnete die ungesteuerte Einwanderung aus völlig fremden Kulturkreisen als historischen Fehler, da man über die langfristigen gesellschaftlichen Folgen geschwiegen habe.
Seine düsterste Prognose betraf das friedliche Zusammenleben: Multikulturelle Gesellschaften, so Schmidt, funktionierten historisch gesehen nur dort friedlich, wo es einen starken, oft autoritären Obrigkeitsstaat gibt. In freiheitlichen Demokratien hingegen, in denen der Staat die Kontrolle über die Demografie, die Grenzen und die innere Sicherheit verliert, drohen laut Schmidts Logik unweigerlich bürgerkriegsähnliche Zustände, weil die kulturellen und ethnischen Bruchlinien bei zunehmenden Spannungen unweigerlich aufbrechen.
Das Menetekel für den Kontinent
Die aktuellen Ereignisse von Belfast bis London zeigen, dass genau diese Bruchlinien nun reißen. Wenn der Rechtsstaat es nicht mehr schafft, seine Bürger vor brutaler Kriminalität zu schützen, und die Polizei aus Angst vor Rassismusvorwürfen die Täter schützt und die Opfer fesselt, kollabiert das Vertrauen in die Demokratie vollständig.
Überall in Europa – ob in Großbritannien, Frankreich, Schweden oder Deutschland – brodelt es unter der Oberfläche. Die brennenden Barrikaden auf den britischen Inseln sind ein unüberhörbares Warnsignal für den gesamten Kontinent. Sie zeigen, was passiert, wenn die multikulturelle Utopie an der harten Realität zerschellt.
Helmut Schmidt hat uns gewarnt. Er prophezeite, dass der Verzicht auf eine gesteuerte, kulturadäquate Zuwanderung die Fundamente des sozialen Friedens zerstören würde. Wenn die Politik nicht augenblicklich umsteuert, die Grenzen sichert und Recht und Ordnung ohne ideologische Scheuklappen durchsetzt, dann waren die Unruhen der letzten Tage nur der Vorgeschmack auf das, was ganz Europa bevorsteht.
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