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Ich töte israelische Kinder“ – und sie bleibt in Deutschland

Sham A. aus Idlib hetzt in einem Video: Sie will israelische Männer, Frauen und Kinder töten. Achtmal Volksverhetzung, hasst Deutschland – und lebt weiter in Düsseldorf. Warum?

Ich töte israelische Kinder“ – und sie bleibt in Deutschland
„Ich will israelische Kinder töten“ – und die 34-Jährige aus Idlib lebt weiter in Düsseldorf. Symbolbild

„Ich will israelische Kinder töten“ – und die 34-Jährige aus Idlib lebt weiter in Düsseldorf. Was zur Hölle läuft hier falsch?

Eine Frau aus Syrien postet ein Video, in dem sie offen sagt, sie wolle israelische Männer, Frauen und Kinder auf den Golanhöhen umbringen. Sie sei bereit, zur Mörderin zu werden. Sie fordert die Auslöschung Israels. Sie hasst Deutschland und den Westen, ist unzufrieden mit ihrem Leben hier und hat Syrien angeblich nicht freiwillig verlassen.

Die Polizei bestätigt: Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung. Hinweise seit dem 10. Oktober. Sham A., 34, aus Idlib, seit mindestens 2022 in Düsseldorf, zeitweise in Hassels.

Und das Beste: Das ist nicht ihr erster Auftritt. Nach BILD-Informationen ist sie bereits achtmal wegen Volksverhetzung aufgefallen. Vier Fälle in Düsseldorf, vier in Hilden. Jetzt der neunte. Die Behörden kennen sie. Und sie ist trotzdem noch hier.

Achtmal Volksverhetzung. Video mit Kindermord-Fantasien. Anti-deutsche Aussagen. Und sie bleibt.

Während normale Bürger für einen dummen Kommentar im Internet Stress bekommen, postet eine Frau aus Idlib Mordfantasien gegen jüdische Kinder – und der Staatsschutz „ermittelt“. Wieder mal. Nach acht Vorfällen.

Sie mag Deutschland nicht. Sie mag den Westen nicht. Sie will zurück nach Syrien – sagt sie selbst. Assad ist seit Ende 2024 weg. Über 1,8 Millionen Syrer sind aus den Nachbarländern zurückgekehrt, in Idlib werden wieder Gesundheitszentren geöffnet, Konvois bringen Leute aus den Lagern nach Hause. Die Regierung unter Dobrindt will den Schutzstatus von Hunderttausenden überprüfen, weil der Krieg vorbei ist. Wer nicht arbeitet oder Straftaten begeht, soll zurück. Straftäter und Gefährder zuerst.

Aber Sham A. mit ihrer langen Liste an Hetze? Die ist offenbar noch da. In Düsseldorf. Unter dem Schutzsystem, das sie laut eigener Aussage nicht mal wollte.

Wie viele solcher Videos braucht es noch?

Wie viele Juden müssen sich in Deutschland unsicher fühlen, weil Leute, die offen Kindermord propagieren, weiter hier leben und Sozialleistungen kassieren können? Wie oft darf jemand Volksverhetzung betreiben, bevor die „Unschuldsvermutung“ und die „schwierige Abschiebung“ enden?

Syrien ist für viele nicht mehr der Ort, vor dem man fliehen musste. Für jemanden, der selbst sagt, sie sei unfreiwillig hier und hasst das Land, und der gleichzeitig Gewaltfantasien gegen Israelis und Juden äußert, sollte die Frage nicht mehr „ob“, sondern „wann“ lauten.

Die Ermittlungen laufen. Die Frau ist bekannt. Die Lage in Syrien hat sich grundlegend geändert. Trotzdem sitzt sie in Düsseldorf und hetzt.

Wer hier noch von „Integration“ und „Schutzbedürftigkeit“ spricht, hat entweder die letzten zwei Jahre nicht mitbekommen – oder will es nicht sehen.

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Geschrieben von

Cilla Zielinski
Cilla Zielinski ist Medizinerin und Feuilletonistin. Sie schreibt an der Schnittstelle von Wissenschaft, Design und Kultur und analysiert gesellschaftliche Trends mit präzisem, nüchternem Blick.

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