Judenhass im Wahlkampf: Die gefährliche Doppelmoral der Berliner Linken
Kurz vor der Berlin-Wahl gerät die Linkspartei durch einen Antisemitismus-Eklat massiv unter Druck. Was als entgleister Rapper-Auftritt verharmlost wird, entpuppt sich als gezielte politische Strategie: die systematische Anbiederung an radikale Strömungen für Wählerstimmen.
Kurz vor dem Wahltag erschüttert ein Antisemitismus-Eklat die Berliner Linkspartei. Was als Vorfall bei einem Rapper-Auftritt verharmlost werden soll, offenbart bei genauerer Betrachtung eine gezielte politische Strategie: Die systematische Anbiederung an radikale Strömungen zur Wählergewinnung.
Es sind Bilder, die im demokratischen Diskurs keinen Platz haben dürfen, mitten in Berlin-Neukölln aber vor jubelndem Publikum stattfanden: Auf einer offiziellen Wahlkampfveranstaltung der Linkspartei skandierte der Rapper „Dahabflex“ Slogans wie „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“. Während das Publikum tanzte, verharren die anwesenden Parteivertreter stumm auf der Bühne. Wer glaubt, es handle sich dabei um ein bedauerliches „Ausgleiten“ im Wahlkampfgetöse, greift deutlich zu kurz.
Wer ist der Mann, dem die Berliner Linke hier unkritisch eine Bühne bietet? Über „Dahabflex“, einen Künstler mit libanesischen Wurzeln, kursieren in der Szene immer wieder Gerüchte über Verbindungen zu kriminellen Großfamilien. Zwar betont der Rapper in Interviews selbst, dass er seine familiäre Herkunft nicht als Drohkulisse nutze, und konkrete Verbindungen zu stadtbekannten Clans lassen sich nicht seriös belegen.
Die politische Brisanz bleibt jedoch bestehen: Die Linkspartei lädt ganz bewusst einen Akteur ein, dessen Image tief im rauen, von toxischer Männlichkeit geprägten Straßen-Rap verwurzelt ist. Man kokettiert mit diesem Milieu, um gezielt bei jungen, muslimischen Wählern auf Stimmenfang zu gehen. Dass man sich damit antisemitische Narrative und offene Gewaltaufrufe auf die eigene Parteibühne holt, wird offenbar als hinnehmbarer Kollateralschaden verbucht.
Der Moschee-Eklat: Wegsehen als Methode
Der Rapper-Auftritt am Herrfurthplatz ist kein Isolationsfall, sondern das Symptom eines strukturellen Problems. Erst wenige Tage zuvor zeigte sich das gleiche Muster bei einer Podiumsdiskussion in der umstrittenen Dar-as-Salam-Moschee. Als der FDP-Abgeordnete Christoph Meyer Dokumente vorlegte, die mutmaßliche Verbindungen des Hausherrn zu Hamas-Umfeldern aufzeigten, reagierte die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp nicht mit Aufklärungsgebot, sondern mit Abwehr. Die Kritik an islamistischem Antisemitismus wurde umgehend als „antipalästinensischer Rassismus“ umgedeutet und rhetorisch abgewürgt.
Diese Taktik hat System.