Der Gast: Ahmed al-Scharaa. In Damaskus firmiert er heute als das „zivilisierte“ Gesicht einer neuen Ära; in den Akten der Geheimdienste und in den geschundenen Herzen der syrischen Christen bleibt er jedoch der Mann, der einst als al-Golani das Banner der Dschihadisten trug und sich mit den Trophäen seiner Schlächter brüstete.
Warum mobilisiert ein medial aufbereiteter Prominentenfall mit dünner Beweislage Massen — während die statistisch belegte, wöchentliche Tötung realer Frauen weitgehend schweigend hingenommen wird?