Die Verstummten Stimmen: Journalismus zwischen Vernichtung und neuer Zensur
Von den Nazis in KZs ermordet, heute durch Zensur & „Petz-Portale“ bedroht. Wir ehren jüdische Publizisten wie Wolff & Fromm und kämpfen gegen die neue DDR-light-Mentalität. Schluss mit der Angst vor Fakten & Islamkritik!
Stellen Sie sich vor, Ihre Feder ist die schärfste Waffe einer freien Gesellschaft. Sie prägen die Debatten der Weimarer Republik, Sie entlarven in der Vossischen Zeitung oder im Berliner Tageblatt die Feinde der Freiheit. Und dann – fast über Nacht – bricht die Dunkelheit herein. Man entzieht Ihnen nicht nur das Wort. Man raubt Ihnen die Existenz, man sperrt Sie in Konzentrationslager, man treibt Sie in den Gastod oder schlägt Sie in den Folterkellern der SA zu Tode.
Diese Serie ist kein zahmer Rückblick. Sie ist ein Mahnmal für die jüdischen Journalisten, die nicht nur vertrieben, sondern inhaftiert, deportiert und ermordet wurden. Wir holen ihre Namen aus den Archiven der Vernichtung zurück in das Licht der Öffentlichkeit.
Das Blut an den Händen der Zensur
Wir erinnern an jene, die für die Wahrheit den höchsten Preis zahlten:
- Theodor Wolff: Der Gigant des Berliner Tageblatts, der nach seiner Flucht in Frankreich verhaftet und in das KZ Sachsenhausen verschleppt wurde, wo er kurz darauf unter den Folgen der Haft verstarb.
- Erich Mühsam: Der unbeugsame Publizist, der im KZ Oranienburg von der SS zu Tode gefoltert wurde.
- Carl von Ossietzky: Der Friedensnobelpreisträger und Herausgeber der Weltbühne, dessen Körper in den Lagern von Sonnenburg und Esterwegen systematisch zerstört wurde.
- Bella Fromm & Gabriele Tergit: Frauen, die nur knapp dem Tod entkamen, weil sie den Mut hatten, das Grauen zu benennen, bevor die Grenzen geschlossen wurden.
Die Warnsignale von 2026: Wenn die Freiheit wieder stirbt
Wir ehren diese Toten nicht mit hohlen Phrasen, sondern indem wir heute dort hinsehen, wo das freie Wort erneut in Ketten gelegt werden soll. Die Mechanismen der Unterdrückung kehren in neuem Gewand zurück:
- Staatliche Zersetzung: Mit Vereinen wie HateAid und staatlich finanzierten „Petz-Portalen“ wie Hessen gegen Hetze wird heute wieder ein Klima der Angst und Denunziation geschaffen. Wenn der Staatsschutz gegen Publizisten wie Henryk M. Broder oder Dirk Maxeiner ermittelt, weil sie historische Fakten (wie zur SPD-Vergangenheit der Parole „Alles für Deutschland“) benennen, dann ist die Grenze zum illiberalen Staat überschritten.
- Die Mauer des Schweigens: Wir erleben eine Republik, in der die Kritik am Christentum gefahrlos ist, während Journalisten wie Constantin Schreiber um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie den politischen Islam kritisieren. Wer schweigt, wenn Kollegen mit dem Tod bedroht werden, hat aus der Geschichte nichts gelernt.
- DDR light? Wenn Satire und fundierte Analyse als „Hetze“ umgedeutet werden, um unliebsame Stimmen auszuschalten, bewegen wir uns auf einem gefährlichen Pfad. Wir sagen Nein zur neuen Zensur, Nein zur Cancel Culture und Nein zur Verleumdung unserer jüdischen Mitbürger.
Diese Serie ist unser Widerstand. Wir bringen die Leistungen, den Witz und den Mut derer zurück, die man auslöschen wollte. Damit aus dem Schweigen von heute nicht wieder die Kerker von morgen werden.

Warum Sie dieses Bild nur unvollständig sehen
An dieser Stelle sollten Sie eine Karikatur sehen, die den Bogen von den ermordeten jüdischen Publizisten der 1930er Jahre zur heutigen Erosion der Pressefreiheit schlägt. Eine Karikatur, die aufzeigt, wie historische Fakten (wie der Ursprung der SPD/Reichsbanner-Parole) kriminalisiert werden und wie Journalisten, die den politischen Islam kritisieren, schutzlos gelassen werden, während staatlich finanzierte Meldestellen und Vereine wie HateAid ein Klima der Einschüchterung schaffen.
Wir haben uns entschieden, dieses Bild selbst zu zensieren.
Nicht, weil wir an der Richtigkeit der Darstellung zweifeln. Sondern weil wir im Jahr 2026 in einer Republik leben, in der das Zeigen der vollen Wahrheit unkalkulierbare Risiken birgt. Wir wollen keinen Polizeibesuch. Wir wollen keine Hausdurchsuchung, wie sie Kritiker wie Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner oder Norbert Bolz bereits erleben mussten.
Diese visuellen "Zensur"-Banner sind unser Zeugnis. Sie sind der Beweis dafür, dass die Schere im Kopf längst Realität ist. Wer die Mechanismen der Unterdrückung der 1930er Jahre (wie im Fall von Theodor Wolff oder Carl von Ossietzky) verstehen will, muss nur auf diese Banner blicken.
So beginnt es. Und so beginnt es wieder.
Wir weichen nicht zurück, aber wir schützen unsere Fähigkeit, weiterzuschreiben. Der Kampf um das freie Wort hat gerade erst begonnen.