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Gen-Z-Proteste: Die Spur nach Hildesheim – und die Angst vor einem brennenden 31. Oktober

Gen-Z-Proteste am 31. Oktober: Die Internationale Jugend mobilisierte schon vor Akram Selos Website. Eine technische Spur führt zu Nameservern im Umfeld einer Hildesheimer Agentur. Zugleich warnen Behörden vor Extremisten; im Netz kursieren Aufrufe zu Plünderungen. Wer trägt Verantwortung?

Gen-Z-Proteste: Die Spur nach Hildesheim – und die Angst vor einem brennenden 31. Oktober
Gen-Z-Proteste: Marxistische Jugend, Nameserver-Spur nach Hildesheim und Plünderungsaufrufe. Was hinter der Mobilisierung am 31. Oktober steckt. Illustration by Richard Bergsirk

Eine marxistische Jugendorganisation mobilisierte bereits vor Akram Selos Internetauftritt für die bundesweiten Gen-Z-Proteste. Ihre Website führt technisch zu Nameservern aus dem Umfeld einer Hildesheimer Werbeagentur. Gleichzeitig verbreiten sich Aufrufe zu Plünderungen und Protesten nach französischem Vorbild. Sicherheitsbehörden warnen vor gewaltbereiten Extremisten, Händler sorgen sich um ihre Geschäfte. Wer mobilisiert hier eigentlich wen?

Aus dem Schülerprotest wird ein Sicherheitsproblem

Es sollte der große Aufstand einer unzufriedenen Generation werden.

Am 31. Oktober sollen Jugendliche in zahlreichen deutschen Städten gegen hohe Lebenshaltungskosten, schlechte Bildung, die Wehrpflicht und fehlende Zukunftsperspektiven demonstrieren.

Doch vier Tage vor den angekündigten Protesten hat sich die Lage verändert.

In sozialen Netzwerken kursieren nicht nur Aufrufe zu friedlichen Demonstrationen, sondern auch Botschaften, die Gewalt und Plünderungen ausdrücklich befürworten.

Die BILD berichtet am 27. Oktober über Bilder von Fackelmärschen, Aufrufe zur Vermummung, ein gegen Politiker gerichtetes Fahndungsplakat und zunehmende Sorgen von Geschäftsinhabern. Nach Angaben der Zeitung werden bereits Geschäfte gegen mögliche Ausschreitungen gesichert und einzelne Halloween-Veranstaltungen aus Sorge um Kinder abgesagt.

Der Bericht beschreibt ein beunruhigendes Szenario.

Doch hinter der Frage nach möglichen Straßenschlachten steht eine andere, bislang unzureichend beantwortete Frage:

Wer hat die politische Mobilisierung für den 31. Oktober tatsächlich vorangetrieben?

Unsere Recherche führt zu einer marxistischen Jugendorganisation, deren Aktivitäten deutlich vor dem öffentlich bekannt gewordenen Internetauftritt von Akram Selo begannen.

Und sie führt über eine technische Spur nach Hildesheim.

Die Internationale Jugend war schon vorher aktiv

Am 15. Oktober veröffentlichte die Internationale Jugend einen bundesweiten Mobilisierungsaufruf unter dem Motto „#GenZ regelt!“.

Die Domain genz-regelt.de, unter der Akram Selos Initiative später öffentlich auftrat, wurde nach den vorliegenden DENIC-Daten erst am 18. Oktober registriert.

Das ist eine relevante Chronologie.

Die Internationale Jugend beteiligte sich nicht erst nachträglich an einer bereits etablierten Kampagne. Sie rief unter demselben Protestmotto bereits vorher zur Mobilisierung auf.

Noch früher hatte die Organisation über Schulblockaden in Berlin und Hamburg berichtet und ihre Solidarität mit den französischen Jugendprotesten erklärt.

Am 10. Oktober veröffentlichte sie einen Bericht über eine Delegation zu Protesten in Straßburg.

Am 12. Oktober berichtete sie über eine Schulblockade am Französischen Gymnasium in Berlin.

Am 14. Oktober folgte eine Veröffentlichung über eine Blockade der Max-Brauer-Schule in Hamburg.

Am 15. Oktober schließlich der bundesweite Aufruf für den 31. Oktober.

Die politische Mobilisierung besaß damit eine Vorgeschichte, die weit über Selos später registrierte Website hinausreicht.

Allerdings bedeutet die frühere Mobilisierung nicht automatisch, dass die Internationale Jugend Selos Initiative gegründet, finanziert oder kontrolliert hat.

Diese organisatorische Verbindung ist bislang nicht nachgewiesen.

Wer ist die Internationale Jugend?

Die Organisation beschreibt sich selbst als sozialistisch und klassenkämpferisch.

Sie unterhält Ortsgruppen in mehreren deutschen Städten und versteht Schulen ausdrücklich als Orte politischer Auseinandersetzung.

Ihr Protestaufruf vom 15. Oktober geht deutlich über gewöhnliche Forderungen nach besseren Schulen und niedrigeren Preisen hinaus.

Die Internationale Jugend sieht im Kapitalismus die gemeinsame Ursache zahlreicher gesellschaftlicher Probleme. Sie will den Kampf gegen Kürzungen, Aufrüstung und Krieg mit dem Kampf gegen das bestehende Wirtschaftssystem verbinden.

Es handelt sich um eine marxistische politische Programmatik.

Noch aufschlussreicher ist die Einschätzung des baden-württembergischen Verfassungsschutzes.

Das Landesamt ordnet die Internationale Jugend dem linksextremistischen „Kommunistischen Aufbau“ zu.

Die Behörde beschreibt ein Netzwerk verschiedener Organisationen, mit dem der Kommunistische Aufbau Zugang zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen sucht.

Dazu gehören nach ihrer Darstellung Jugendorganisationen, Frauengruppen, studentische Zusammenschlüsse und soziale Initiativen.

Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes können solche Strukturen dazu dienen, Menschen zunächst über konkrete gesellschaftliche Konflikte anzusprechen und später für weitergehende politische Ziele zu gewinnen.

Genau deshalb ist die frühe Beteiligung der Internationalen Jugend an den Gen-Z-Protesten journalistisch relevant.

Hier mobilisiert nicht einfach irgendeine spontan entstandene Schülergruppe.

Hier beteiligt sich eine seit Jahren bestehende politische Organisation, deren Einordnung durch den Verfassungsschutz eindeutig dokumentiert ist.

Die technische Spur nach Hildesheim

Bei der Überprüfung des Internetauftritts der Internationalen Jugend stieß die Vossische auf zwei Nameserver:

ns1.grnstn.de

ns4.grnstn.de

Diese Adressen sind in der vorliegenden DENIC-Auskunft für internationale-jugend.de eingetragen.

Historische technische Unterlagen führen das Nameserver-System in das Umfeld einer Webdesign- und Werbeagentur in Hildesheim.

Die entsprechende Agentur ist seit Jahren im Bereich digitaler Dienstleistungen tätig.

Ihr Betreiber bleibt in diesem Artikel bewusst ungenannt.

Der Grund dafür ist eine klare journalistische Unterscheidung: Die Verwendung einer technischen Infrastruktur beweist nicht, dass deren Betreiber die politischen Ziele eines Kunden teilt.

Ebenso wenig belegt sie, dass er dessen Veröffentlichungen verantwortet, politische Kampagnen plant oder Demonstrationen organisiert.

Ein Nameserver regelt die technische Erreichbarkeit einer Internetadresse. Er ist kein Nachweis politischer Mitgliedschaft.

Trotzdem ist diese Spur für die weitere Recherche relevant.

Sie zeigt, dass der Internetauftritt der Internationalen Jugend eine technische Infrastruktur nutzt, die historisch einem professionellen Dienstleistungsumfeld in Niedersachsen zugeordnet werden kann.

Offen bleibt, wer die Website aktuell betreut, wer die Leistungen bezahlt und wer ihre Veröffentlichung rechtlich verantwortet.

Auch eine geschäftliche oder organisatorische Verbindung dieser Agentur zu Akram Selo ist bislang nicht nachgewiesen.

Die Hildesheimer Spur dokumentiert einen technischen Zusammenhang – keine bewiesene Steuerungszentrale der Gen-Z-Proteste.

Gerade deshalb ist sie ein Ansatzpunkt für weitere Nachfragen.

Gleichzeitig verbreiten sich offene Plünderungsaufrufe

Während sich die organisatorischen Hintergründe nur schrittweise aufklären lassen, sind andere Aussagen bereits unmissverständlich dokumentiert.

Die Vossische hat mehrere Videos des TikTok-Nutzers „younes216k“ ausgewertet.

Der junge Mann, der sich auf seinem Profil mit der tunesischen Nationalflagge präsentiert, richtet sich ausdrücklich an Teilnehmer der Proteste am 31. Oktober.

In einem Video fordert er mehr als gewöhnliche Demonstrationen und verweist auf Frankreich.

Seine Aussage:

„Das Land brennt und das muss es hier auch.“

In einem weiteren Video wird er konkreter.

Er spricht über angebliche Einbruchspläne bei Apple, nennt das iPhone 18 und erklärt anschließend:

„Von mir aus, raubt diese ganzen großen Läden aus.“

Dabei nennt er ausdrücklich Zara, KaDeWe und JD.

Kleine Geschäfte sollen dagegen verschont bleiben.

Diese Unterscheidung wirft eine grundlegende Frage auf: Warum soll das Eigentum eines kleinen Ladeninhabers schützenswert sein, das Eigentum eines großen Handelsunternehmens aber nicht?

Der Sprecher versucht am Ende des Videos, seine Aussagen zu relativieren.

Er erklärt, sich von Gewalt zu distanzieren und nicht zu Gewalt aufzurufen.

Die Aufforderung zum Ausrauben großer Geschäfte bleibt dennoch Bestandteil seiner öffentlichen Botschaft.

Ob die Aussagen den Tatbestand des § 111 StGB erfüllen, wäre von den zuständigen Ermittlungsbehörden zu prüfen.

Eine organisatorische Verbindung des TikTok-Nutzers zur Internationalen Jugend, zur Hildesheimer Agentur oder zu Selos zentralem Organisationsteam ist bislang nicht belegt.

Seine Videos zeigen jedoch, wie unterschiedlich die Vorstellungen vom 31. Oktober innerhalb der öffentlichen Mobilisierung geworden sind.

Frankreich als Vorbild – was bedeutet das konkret?

Der Verweis auf Frankreich taucht nicht nur in den TikTok-Videos auf.

Auch die Internationale Jugend bezieht sich in mehreren Veröffentlichungen ausdrücklich auf französische Schülerproteste und Schulblockaden.

Das allein ist kein Gewaltaufruf.

Zwischen der Solidarität mit einer ausländischen Protestbewegung und der Aufforderung, Geschäfte auszurauben, besteht ein erheblicher Unterschied.

Doch diese Unterscheidung droht in Teilen der öffentlichen Mobilisierung zu verschwimmen.

Während die Internationale Jugend langfristige antikapitalistische Kämpfe propagiert, verwenden einzelne Social-Media-Nutzer die Bilder französischer Ausschreitungen als Ausdruck einer erhofften Eskalation.

Andere Accounts verbreiten nach Medienberichten Vermummungsaufrufe und bedrohliche Bildmotive.

Nicht jeder dieser Beiträge stammt aus derselben Organisation. Eine gemeinsame Steuerung ist bislang nicht bewiesen.

Aber alle beziehen sich auf denselben bevorstehenden Protesttermin.

Damit entsteht ein Sicherheitsproblem, das unabhängig von der Frage besteht, ob die verschiedenen Gruppen miteinander kooperieren.

Die Polizei warnt – und die Lage wird ernster

Das Bundesinnenministerium erklärte bereits am 21. Oktober, Sicherheitsbehörden beobachteten entsprechende Onlineaufrufe und tauschten sich mit Frankreich und Italien aus.

Die Berliner Polizei warnte vor einer möglichen Instrumentalisierung der angekündigten Schülerproteste durch radikale Kräfte.

Am 27. Oktober verschärfte die Deutsche Polizeigewerkschaft ihre Warnungen.

Sie hält es für möglich, dass gewaltbereite linksextreme und islamistische Gruppierungen die Demonstrationen für eigene Zwecke nutzen.

Auch Brandenburgs Innenminister Jan Redmann sieht in den Aufrufen aus der linksradikalen Szene eine besondere Gefahr.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums mobilisieren zudem Akteure aus dem linksextremistischen Spektrum und dem auslandsbezogenen Extremismus.

Die Polizei bereitet sich deshalb auf umfangreiche Einsätze vor.

Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Städten.

Die Stuttgarter Polizei meldete am 26. Oktober nach einer aktualisierten Lagebewertung Hinweise auf mögliche Störungen. Wie schwer diese ausfallen könnten, war zu diesem Zeitpunkt noch offen.

Es wäre falsch, daraus bereits feststehende Ausschreitungen für den 31. Oktober abzuleiten.

Aber ebenso falsch wäre es, diese Warnungen als unbegründete Panik abzutun.

Halloween: Ein Termin mit besonderem Risiko

Der 31. Oktober ist nicht irgendein Samstag.

Es ist Halloween.

In vielen Städten sind dann Kinder und Familien unterwegs. Jugendliche tragen Kostüme, Gruppen ziehen durch Innenstädte, Geschäfte und Gastronomiebetriebe rechnen mit zusätzlichem Publikumsverkehr.

Diese Situation kann für Polizei und Veranstalter eine besondere Herausforderung darstellen.

Brandenburgs Innenminister warnt ausdrücklich davor, dass Halloween-Masken zur Verschleierung der Identität bei Straftaten genutzt werden könnten.

Wenn gleichzeitig zu Demonstrationen, Vermummung und möglicherweise gewaltsamen Aktionen mobilisiert wird, überschneiden sich mehrere Risikofaktoren.

Geschäftsleute müssen deshalb überlegen, wie sie ihre Mitarbeiter und Waren schützen.

Eltern fragen sich, ob ihre Kinder sicher an Halloween-Veranstaltungen teilnehmen können.

Und friedliche Demonstranten laufen Gefahr, in Situationen zu geraten, die sie weder geplant noch gewollt haben.

Hier zeigt sich, weshalb die Debatte nicht länger ausschließlich um die politischen Forderungen der Gen Z geführt werden kann.

Es geht inzwischen auch um die Sicherheit unbeteiligter Menschen.

Ein Sprecher zieht sich zurück

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung innerhalb der offiziellen Protestinitiative.

Gianni Matheja, der öffentlich als Sprecher der Bewegung aufgetreten war, hat sich nach aktuellen Medienberichten aus dem Organisationsteam zurückgezogen.

Seine Begründung: Ein friedlicher Rahmen sei aus seiner Sicht nicht mehr ausreichend abgesichert.

Die zentrale Initiative hält dagegen an ihrer ausdrücklichen Ablehnung von Gewalt fest.

Akram Selo hat wiederholt erklärt, dass die Demonstrationen friedlich verlaufen sollen.

Auch die Website betont die Gewaltfreiheit.

Aber die Frage bleibt, ob diese Erklärungen ausreichen, wenn sich andere Gruppen unter demselben Protestmotto versammeln und zum Teil völlig andere Ziele verfolgen.

Wer trägt am Ende die Verantwortung?

Die Recherche zeigt inzwischen drei unterschiedliche Ebenen.

Erstens existiert eine öffentlich auftretende Gen-Z-Initiative, die friedliche Proteste für bessere Lebensbedingungen organisieren möchte.

Zweitens beteiligen sich bereits seit Jahren bestehende politische Organisationen an der Mobilisierung. Dazu gehört die Internationale Jugend, die der Verfassungsschutz dem linksextremistischen Kommunistischen Aufbau zurechnet.

Drittens verbreiten einzelne Social-Media-Nutzer Aufrufe, die weit über friedliche Demonstrationen hinausgehen und teilweise ausdrücklich Straftaten befürworten.

Diese drei Ebenen dürfen nicht einfach gleichgesetzt werden.

Aber sie können am 31. Oktober in denselben Innenstädten aufeinandertreffen.

Und daraus erwachsen konkrete Fragen.

Wer koordiniert die örtlichen Demonstrationen?

Welche Organisationen stellen Personal, Infrastruktur und finanzielle Mittel?

Welche Verbindungen bestanden bereits vor der Registrierung von Selos Website?

Wer betreibt die digitalen Plattformen, über die mobilisiert wird?

Und wer übernimmt Verantwortung, wenn gewaltbereite Teilnehmer unter dem Schutz einer größeren Menschenmenge Straftaten begehen?

Die technische Spur nach Hildesheim ist ein Baustein der Recherche, keine abschließende Antwort.

Die frühzeitige Mobilisierung durch die Internationale Jugend ist dagegen dokumentiert.

Ebenso dokumentiert sind die Gewaltwarnungen der Behörden und die konkreten Plünderungsaufrufe einzelner TikTok-Nutzer.

Der 31. Oktober wird zum Testfall

Noch ist keine der befürchteten Ausschreitungen eingetreten.

Noch können Veranstalter klare Grenzen ziehen.

Noch können friedliche Demonstranten deutlich machen, dass sie sich von Personen abgrenzen, die fremdes Eigentum zum Ziel politischer Wut erklären.

Doch je mehr politische Organisationen, spontane Internetgruppen und gewaltbereite Einzelpersonen unter demselben Termin mobilisieren, desto wichtiger wird die Frage nach der tatsächlichen Verantwortung.

Wer einen bundesweiten Protest organisiert, kann nicht jede fremde Äußerung kontrollieren. Aber er muss sich fragen lassen, wie er verhindern will, dass seine Veranstaltung für Gewalt und Plünderungen missbraucht wird.

Die Vossische wird weiter untersuchen, welche organisatorischen Strukturen hinter der Mobilisierung stehen, welche Rolle bereits bestehende politische Netzwerke spielen und wohin die technischen Spuren führen.

Denn am Ende geht es um mehr als den Protest einer Generation.

Es geht darum, ob aus nachvollziehbaren politischen Forderungen eine Bewegung entsteht, die sich klar von Gewalt abgrenzt – oder ob radikale Akteure einen bundesweiten Protesttermin für ihre eigenen Ziele nutzen.

Der 31. Oktober ist noch nicht da. Aber die Warnzeichen sind bereits sichtbar.

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Geschrieben von

Moritz Neumann
Moritz Neumann, 24, aus Berlin-Dahlem, studierte Geisteswissenschaften. Er schreibt als Feuilletonist und Kolumnist für Die Vossische und prägt dort mit scharfer, eigenwilliger Stimme das Kultur- und Meinungsressort.

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Von Alvan Bovay •