Ohne Massenmigration keine Wohnungsnot: Der Faktencheck
Leitmedien erklären den Geburtenrückgang ernsthaft mit "Klimaangst". Dabei wird der wahre Auslöser ideologisch tabuisiert: Ohne den ungesteuerten Zuzug von Millionen Migranten gäbe es in Deutschland keinen echten Mangel an bezahlbarem Wohnraum für junge Familien. Ein harter Faktencheck.
Die verdrängte Wahrheit über Deutschlands demografischen und infrastrukturellen Kollaps
Es ist ein rhetorisches Kunststück, das in den Redaktionen der etablierten Leitmedien mittlerweile zur alltäglichen Routine geworden ist: Die Beschreibung einer beispiellosen gesellschaftlichen Krise unter vollständiger Auslassung ihrer primären Ursache. Wenn eine Redakteurin für Sozialpolitik in der taz den dramatischen Einbruch des Kinderwunsches bei der jungen Generation analysiert und dabei „globale Krisen wie den Klimawandel“ als Hauptverantwortliche ausmacht, offenbart dies mehr über den ideologischen Zustand des deutschen Journalismus als über die tatsächliche Lebensrealität der Millennials und der Generation Z.
Die Wohnungsnot wird in solchen Analysen zwar als Nebensatz geduldet, gleichsam als bedauerliche, aber unerklärliche Begleiterscheinung. Doch der kausale Kern des Problems bleibt ein Tabu. Die unbequeme, rein mathematische und ökonomische Wahrheit, die sich aus den ungeschönten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis), des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und renommierten Instituten wie dem Pestel-Institut ablesen lässt, lautet schlichtweg: Ohne die ungesteuerte, beispiellose Massenmigration der vergangenen zehn Jahre gäbe es in Deutschland heute keinen nennenswerten Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
Dieser Leitartikel zerreißt den Schleier der medialen Beruhigungspillen. Er dekonstruiert die statistischen Illusionen, die uns täglich präsentiert werden, und legt die brutalen Kausalitäten offen, die die einheimische junge Generation systematisch um ihre Zukunft, ihren Wohnraum und ihre Familiengründung bringen.
Die Anatomie eines unnatürlichen Schocks auf dem Wohnungsmarkt
Um die Dimension der aktuellen Krise zu begreifen, muss man sich von der Vorstellung verabschieden, der Wohnungsmarkt sei ein abstraktes Gebilde, das unvorhersehbaren Naturgesetzen unterliegt. Ein Wohnungsmarkt ist in erster Linie extrem träge (inelastisch). Der Bau eines Mehrfamilienhauses von der Planung über die Genehmigung bis zur Schlüsselübergabe dauert in Deutschland im Durchschnitt drei bis fünf Jahre. Das Angebot kann also auf kurzfristige Nachfrageschwankungen gar nicht reagieren.
Genau in dieses hochgradig starre System traf ab dem Jahr 2014 ein historisch beispielloser Nachfrageschock. Das Pestel-Institut, eine der führenden Instanzen für Wohnungsmarktforschung in Deutschland, bezifferte den Mangel an Wohnungen zuletzt auf rund 1,4 Millionen Einheiten. Dies ist der höchste Wert seit den Nachkriegsjahren. Wie entsteht ein solches Defizit aus dem Nichts? Die Antwort liegt in der reinen Quantität des Zuzugs.
Seit Beginn der großen Migrationswelle haben netto weit über drei Millionen Schutzsuchende, Asylbewerber und Geduldete den Weg nach Deutschland gefunden. Hinzu kommen EU-Binnenmigranten und reguläre Einwanderer. Allein die Gruppe der Asylbewerber und ukrainischen Kriegsflüchtlinge beläuft sich auf rund 3,4 Millionen Menschen. Nach der ersten Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen, Turnhallen oder Containerdörfern drängt diese gewaltige Menschenmenge auf den regulären Wohnungsmarkt. Das BAMF selbst bestätigt, dass etwa 75 Prozent der Geflüchteten nach relativ kurzer Zeit in privaten Wohnverhältnissen leben.
Wenn 3,4 Millionen Menschen, die in der Regel über kein nennenswertes eigenes Kapital verfügen und somit auf das günstigste Mietsegment angewiesen sind, Wohnraum benötigen, binden sie bei einer durchschnittlichen Belegung von zwei bis drei Personen pro Haushalt weit über eine Million Wohnungen. Das bedeutet: Die Lücke von 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen in Deutschland deckt sich nahezu kongruent mit dem Bedarf, der durch die Migration des letzten Jahrzehnts entstanden ist. Die Behauptung, die Wohnungsnot sei ein rein strukturelles Problem, das durch fehlenden sozialen Wohnungsbau oder hohe Zinsen verursacht wurde, verdreht Ursache und Wirkung. Hohe Zinsen und bürokratische Hürden erklären lediglich, warum der Markt nicht in der Lage war, diesen irrsinnigen externen Schock abzufedern. Der Schock selbst aber ist ausschließlich migrationsgetrieben.
Der Staat als unschlagbarer Konkurrent um jeden Quadratmeter
Die Tragik der jungen, einheimischen Generation, die eine Familie gründen möchte und verzweifelt nach einer bezahlbaren Drei- oder Vierzimmerwohnung sucht, besteht darin, dass sie auf dem freien Markt nicht mehr gegen andere Mitbürger konkurriert, sondern gegen den Staat selbst.
Wenn Kommunen gesetzlich verpflichtet sind, zugewiesene Migranten unterzubringen, agieren sie auf dem Wohnungsmarkt mit der finanziellen Feuerkraft des Steuerzahlers. Städte und Landkreise mieten private Wohnungen und ganze Wohnblöcke an, um Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge unterzubringen. Dabei treten sie als solventeste Mieter auf, die man sich als Vermieter wünschen kann: Die Miete kommt pünktlich, garantiert und direkt vom Amt. In vielen Metropolregionen und Ballungszentren wurden in den vergangenen Jahren Kontingente an Wohnraum von den Kommunen förmlich vom Markt gesaugt.
Für ein junges deutsches Paar – beide vielleicht am Anfang ihrer beruflichen Karriere, die Frau möglicherweise schwanger, das Budget eng kalkuliert – ist dieser Kampf nicht zu gewinnen. Sie müssen 30, 40 oder gar 50 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Kaltmiete aufbringen, während der Staat im selben Marktsegment Wohnraum für Menschen subventioniert, die noch nie einen Euro in die heimischen Sozialkassen eingezahlt haben. Es ist ein Verdrängungswettbewerb der perfiden Art, bei dem der einheimische Steuerzahler seine eigene Verdrängung vom Wohnungsmarkt unfreiwillig selbst finanziert.
Die demografische Täuschung und die Destatis-Lüge durch Weglassen
Neben der physischen Verdrängung vom Wohnungsmarkt bedienen sich Politik und Medien einer zweiten, noch subtileren Form der Realitätsverweigerung: der statistischen Täuschung bei der Geburtenrate.
In dem zitierten Artikel der taz wird vollkommen korrekt darauf hingewiesen, dass die Geburtenrate in Deutschland massiv gesunken ist, zuletzt auf einen Durchschnittswert von 1,32 Kindern pro Frau. Diese Zahl wird dann in der Regel genutzt, um zu argumentieren, dass wir „noch mehr Zuwanderung“ bräuchten, um das demografische Defizit auszugleichen und die Renten zu sichern. Es ist ein Zirkelschluss, der in sich zusammenfällt, wenn man die Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nicht als vermengten Durchschnittsbrei betrachtet, sondern nach Staatsangehörigkeit aufschlüsselt.
Die offizielle Gesamtgeburtenrate von 1,32 verschleiert die wahre demografische Dynamik auf fatale Weise. Betrachtet man die Daten detailliert, zeigt sich eine gravierende Diskrepanz: Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit weisen in Deutschland eine Geburtenrate von 1,74 auf (und in den Vorjahren lag diese oft noch deutlich über 2,0). Diese Gruppe zieht den bundesweiten Durchschnitt statistisch spürbar nach oben.
Was aber ist mit den Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit? Hier liegt die Rate bereits bei desaströsen 1,26 Kindern pro Frau – Tendenz weiter fallend. Ein Wert von 1,26 bedeutet nichts anderes als den demografischen Absturz einer Gesellschaft. Es ist ein Niveau, das sich den Negativrekorden von Ländern wie Südkorea, Spanien oder Italien annähert. Der Kinderwunsch der autochthonen, einheimischen Bevölkerung ist nicht einfach nur „gesunken“, er ist förmlich implodiert.
Wenn Leitmedien diese Aufschlüsselung konsequent weglassen, betreiben sie Desinformation durch Unterlassung. Die einheimische Bevölkerung schrumpft weitaus dramatischer, als es die offiziellen, durch Migration künstlich geschönten Zahlen suggerieren. Der vermeintliche „demografische Rettungsanker“ durch Einwanderung erweist sich zudem langfristig als fiskalische Illusion, da ein überproportionaler Teil dieser spezifischen Migrationsgruppe mangels Qualifikation und Sprachkenntnissen dauerhaft im Transferbezug verbleibt und das Sozialsystem belastet, statt es zu stützen.
Klimaangst vs. Kontostand – Die Lebensrealität der Millennials
Kommen wir zurück zur These der taz-Redakteurin, wonach junge Menschen aufgrund von „Klimaangst“ und Sorgen um den Zustand der Demokratie auf Kinder verzichten würden. Diese narrative Rahmung ist nicht nur elitär, sie ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich nachts ausrechnen, wie sie mit zwei Durchschnittsgehältern eine Kaltmiete von 1.500 Euro in einer deutschen Großstadt stemmen sollen.
Die Maslowsche Bedürfnispyramide wurde nicht abgeschafft, nur weil wir uns im 21. Jahrhundert befinden. Das Fundament der Familiengründung ist physische und ökonomische Sicherheit. Ein Nest. Vier Wände, in denen ein Kinderzimmer Platz findet. Wenn junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren heute auf den Wohnungsmarkt blicken, sehen sie Perspektivlosigkeit. Die Immobilienpreise für Eigentum sind durch die Nullzinspolitik der EZB im vergangenen Jahrzehnt in astronomische Höhen geschossen. Wer nicht das Glück hat, ein Haus zu erben oder von den Eltern mit einem substanziellen zinsfreien Darlehen bedacht zu werden, für den ist Wohneigentum in Deutschland zu einem völlig unerreichbaren Luxusgut verkommen.
Bleibt also die Miete. Doch hier schlägt die im vorherigen Kapitel beschriebene Realität gnadenlos zu. Die Mietpreise explodieren, angetrieben von einer durch Massenmigration künstlich und extrem aufgeblähten Nachfrage, der kein adäquates Angebot gegenübersteht.
Wenn eine Generation erkennt, dass sie trotz akademischer Ausbildung, harter Arbeit und doppelter Berufstätigkeit einen Lebensstandard erreichen wird, der drastisch unter dem ihrer eigenen Eltern liegt, löst das Resignation aus. Die Entscheidung gegen ein Kind ist in den seltensten Fällen ein politisches Statement zur Rettung des globalen Klimas. Es ist eine harte, ökonomische Kapitulation vor den heimischen Realitäten. Es ist die unausgesprochene Erkenntnis: Wir können uns ein Kind schlichtweg nicht leisten, ohne in prekäre Verhältnisse abzurutschen.
Dass Journalisten des linksliberalen Spektrums diese tiefgreifende materielle Not in ein modisches „Klima-Unbehagen“ umdeuten, ist der ultimative Beweis für die Entfremdung der medialen Eliten von der Lebensrealität der arbeitenden Mitte.
Die bürokratische Zwangsjacke und der Kollaps des Neubaus
Die Verteidiger der aktuellen Migrationspolitik argumentieren oft, das Problem sei nicht die Zahl der Zuwanderer, sondern die Tatsache, dass „wir einfach nicht genug bauen“. Dies ist in der Theorie richtig, in der Praxis jedoch eine Bankrotterklärung. Warum bauen wir denn nicht?
Der deutsche Immobiliensektor wird von einer toxischen Mischung aus bürokratischem Wahnsinn, ideologisch getriebenen Energieverordnungen und ökonomischer Realitätsverweigerung stranguliert. Wer heute in Deutschland ein Mehrfamilienhaus errichten will, sieht sich mit über 3.000 DIN-Normen konfrontiert. Von der vorgeschriebenen Dicke der Trittschalldämmung über exakte Quoten für Pkw- und Fahrradstellplätze bis hin zu den überbordenden Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Jede neue Verordnung der letzten zwanzig Jahre hatte stets das noble Ziel, das Bauen sicherer, ökologischer oder gerechter zu machen. In der Summe haben sie das Bauen unmöglich gemacht.
Hinzu kommt die Zinswende. Als die EZB die Leitzinsen anhob, um die Inflation zu bekämpfen, kollabierten die Finanzierungsmodelle der Bauträger. Wenn Baukosten durch Vorschriften bei über 4.500 Euro pro Quadratmeter liegen und die Zinsen für Baukredite sich vervierfacht haben, muss ein Investor eine Kaltmiete von 18 bis 20 Euro pro Quadratmeter verlangen, nur um nicht pleite zu gehen. In diesem Preissegment aber sucht der durchschnittliche Wohnungssuchende nicht. Die Folge: Projekte werden reihenweise storniert, Baugenehmigungen verfallen, Bauunternehmen melden Insolvenz an.
Zu glauben, der deutsche Staat, der nicht einmal in der Lage ist, einen Flughafen in unter zehn Jahren zu bauen oder Brücken vor dem Einsturz zu bewahren, könnte in einem Umfeld von explodierenden Baukosten und extremen Zinsen magisch anderthalb Millionen Wohnungen aus dem Boden stampfen, um die Folgen seiner eigenen Politik der offenen Grenzen zu kompensieren, zeugt von einer beispiellosen Naivität.
Die doppelte Verdrängung und der gesellschaftliche Bruch
Fassen wir die Mechanismen zusammen, die sich derzeit vor unser aller Augen abspielen:
- Der Staat induziert einen Nachfrageschock durch die Aufnahme von Millionen Migranten ohne jede infrastrukturelle Vorplanung.
- Der Staat tritt als Konkurrent auf dem Wohnungsmarkt auf und blockiert mit Steuergeldern genau jenes Segment, das junge Familien benötigen.
- Der Staat macht es der Bauwirtschaft gleichzeitig unmöglich, das Angebot zu erhöhen, indem er sie mit ideologischen und bürokratischen Fesseln schnürt.
- Die Medien verklären die resultierende Verzweiflung der einheimischen Jugend zu einem abstrakten „Weltschmerz“ und diffamieren jede kritische Analyse der Kausalitäten als Populismus.
Das Resultat ist eine doppelte Verdrängung der jungen Generation. Sie wird räumlich und geografisch verdrängt, weil sie sich die Metropolen nicht mehr leisten kann, und sie wird demografisch verdrängt, weil ihr die materielle Basis für die Fortpflanzung entzogen wird.
Ein Staat, der das elementarste Bedürfnis seiner eigenen Jugend – die Möglichkeit, ein Heim zu gründen und eine Familie aufzubauen – den Folgen eines unkontrollierten globalen Migrationsgeschehens opfert, verliert auf Dauer seine Legitimation. Die massiven politischen Verwerfungen, die Wahlerfolge radikaler Parteien und der fundamentale Vertrauensverlust in demokratische Institutionen sind keine rätselhaften Phänomene, die vom Himmel fallen. Sie sind die logische, unvermeidliche Reaktion einer Gesellschaft, die spürt, dass ihr der Boden unter den Füßen entzogen wird.
Wenn die Politik nicht bereit ist, diese Kausalität anzuerkennen – dass ohne diese Form der Massenmigration keine Wohnungsnot dieses Ausmaßes existieren würde –, dann betreibt sie keine Krisenbewältigung, sondern Konkursverschleppung. Die Zeit der bequemen Lebenslügen ist abgelaufen. Die Mathematik lässt sich nicht durch Leitartikel in der taz überlisten. Die Rechnungen sind geschrieben, und die junge Generation zahlt den Preis.
Wohnungsnot, Massenmigration, Demografie, taz, Medienkritik, Leitartikel, Gesellschaft, Politik, Journalismus, Immobilienmarkt, Die Vossische
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