Amerikas erstes Kalifat?
Amerikas erster muslimischer Senator, Zohran Mamdani in New York und religiöse Konflikte in Michigan: Wohin steuern die USA? Ein Essay über Antisemitismus, Islamismus, LGBTQ-Rechte und die Frage, ob Amerikas Verfassungskultur dem politischen Druck standhält.
Wie Islam, linke Machtpolitik und Antisemitismus die USA herausfordern
Die Demokraten gewinnen die Zwischenwahlen, erstmals zieht ein Muslim in den US-Senat ein, und in New York regiert Zohran Mamdani. Gleichzeitig kämpfen jüdische Amerikaner mit antisemitischer Gewalt, während religiöser Konservatismus die Rechte Homosexueller herausfordert. Droht Amerika ein neuer Kulturkampf um die Freiheit – und wer zieht die Grenzen?
Essay | 4. November 2026
Es gibt Fragen, die in einer Demokratie gestellt werden müssen, gerade weil ihre Formulierung provoziert. Eine davon lautet: Könnte es in den Vereinigten Staaten eines Tages Städte geben, in denen nicht mehr die liberale Verfassungskultur, sondern religiöse Moralvorstellungen den politischen Alltag bestimmen?
Wer daraus die Frage nach Amerikas erstem Kalifat macht, benutzt eine bewusste Übertreibung. Ein Kalifat ist eine islamische Herrschaftsordnung, keine demokratisch gewählte Stadtverwaltung. Doch hinter der Provokation steht ein ernst zu nehmendes Problem: Wie widerstandsfähig ist eine offene Gesellschaft gegenüber politischen Bewegungen, die ihre Freiheiten nutzen, um diese Freiheiten für andere einzuschränken?
Und was geschieht, wenn ausgerechnet jene politische Linke, die sich als Schutzmacht von Minderheiten versteht, mit religiös-konservativen Milieus Bündnisse eingeht, deren gesellschaftliche Vorstellungen ihrem eigenen Freiheitsversprechen widersprechen?
Die amerikanischen Zwischenwahlen vom 3. November 2026 geben diesen Fragen neue Aktualität.
Ein muslimischer Senator – ein historischer Sieg mit politischen Konsequenzen
Abdul El-Sayed hat in Michigan den republikanischen Kandidaten Mike Rogers besiegt. Er ist der erste gewählte muslimische Senator in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
Ein historischer Augenblick. Aber was genau ist daran historisch?
Dass ein muslimischer Amerikaner in den Senat gewählt werden kann, ist zunächst ein Erfolg der amerikanischen Religionsfreiheit. Die Verfassung kennt keinen religiösen Eignungstest für öffentliche Ämter. Ein Muslim hat denselben Anspruch auf politische Teilhabe wie ein Christ, ein Jude oder ein Atheist.
Politisch interessanter ist deshalb nicht El-Sayeds Religion, sondern sein Programm.
Er steht für den progressiven Flügel der Demokraten, fordert eine weitreichende staatliche Gesundheitsversorgung und wendet sich gegen die amerikanische Militärhilfe für Israel. Israels Vorgehen in Gaza bezeichnet er als Völkermord.
Damit repräsentiert er eine Entwicklung, die weit über muslimische Wähler hinausgeht: Teile der amerikanischen Linken definieren ihre außenpolitische Identität zunehmend über die scharfe Abgrenzung von Israel.
Diese Haltung ist nicht automatisch antisemitisch. Aber sie wirft Fragen auf, sobald aus der Kritik an einer Regierung die Delegitimierung eines Staates wird oder jüdische Amerikaner kollektiv für dessen Handlungen verantwortlich gemacht werden.
Genau hier beginnt die eigentliche Auseinandersetzung.
Nicht zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Sondern zwischen einer universalistischen Vorstellung von Bürgerrechten und politischen Weltbildern, die Menschen wieder nach ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit sortieren.
New York: Zohran Mamdani und die Grenzen progressiver Solidarität
In New York regiert seit Januar 2026 Zohran Mamdani, ein demokratischer Sozialist muslimischen Glaubens.
Sein Wahlsieg war ein politisches Signal. Mamdani konnte eine Koalition mobilisieren, in der junge progressive Wähler, wirtschaftlich unzufriedene Bürger, Einwanderer und unterschiedliche religiöse Gruppen zusammenfinden.
Gerade an seiner Haltung zu Israel zeigt sich jedoch, wie schwierig dieses Bündnis ist.
Mamdani unterstützt den Boykott Israels und bezeichnet die israelische Politik gegenüber Palästinensern mit scharfen Begriffen. Während seines Wahlkampfs wollte er die Parole „Globalize the Intifada“ zunächst nicht ausdrücklich verurteilen.
Für viele jüdische Amerikaner ist diese Parole keine harmlose Befreiungsmetapher. Sie erinnert an Terroranschläge und die Ermordung israelischer Zivilisten während der Intifadas.
Mamdani hat Antisemitismus zugleich ausdrücklich verurteilt, die Verbrechen der Hamas als Kriegsverbrechen bezeichnet und angekündigt, jüdische New Yorker schützen zu wollen.
Diese Aussagen gehören ebenso zur Wahrheit wie seine kontroversen Positionen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob ein muslimischer Bürgermeister Juden schützen kann. Selbstverständlich kann er das.
Die Frage lautet, ob Mamdani bereit ist, sich mit demselben politischen Nachdruck gegen antisemitische Agitation innerhalb seines eigenen progressiven Lagers zu stellen, mit dem er andere Formen von Diskriminierung bekämpft.
Eine demokratische Stadtregierung muss daran gemessen werden, was sie tatsächlich tut. Nicht an der Religion ihres Bürgermeisters.
Antisemitismus in Amerika: Die Zahlen lassen keine Entwarnung zu
Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 erlebten die Vereinigten Staaten eine dramatische Zunahme antisemitischer Vorfälle.
Die Anti-Defamation League dokumentierte 2024 insgesamt 9.354 antisemitische Vorfälle – einen historischen Höchststand.
2025 sank die Zahl auf 6.274. Das war ein deutlicher Rückgang, aber noch immer der dritthöchste Wert seit Beginn der Erfassung im Jahr 1979.
Besonders beunruhigend: Während Belästigungen und Sachbeschädigungen zurückgingen, erreichten körperliche Angriffe nach dieser Erhebung einen neuen Höchststand.
Auch die FBI-Daten zeichnen ein alarmierendes Bild. Im Jahr 2025 waren jüdische Amerikaner Ziel von 63 Prozent aller gemeldeten religiös motivierten Hasskriminalitätsvorfälle.
Eine Bevölkerungsgruppe, die nur ungefähr zwei Prozent der amerikanischen Gesellschaft ausmacht, trägt damit einen unverhältnismäßig hohen Anteil der registrierten religiös motivierten Gewalt und Bedrohung.
Das ist keine bloße Auseinandersetzung über Nahostpolitik.
Es betrifft die Sicherheit jüdischer Kinder, Studenten, Familien und Gemeinden.
Und es zwingt zu einer Frage, die gerade für die amerikanische Linke unbequem sein sollte: Warum wird Antisemitismus in manchen politischen Milieus erst dann eindeutig erkannt, wenn er von Rechtsextremisten ausgeht?
Antisemitismus kann rechtsextrem, islamistisch oder linksradikal begründet werden. Seine ideologische Verpackung ändert nichts an seinem Charakter.
Wer jüdische Studenten für Israels Politik verantwortlich macht, wer Synagogen bedroht oder Juden aufgrund ihrer Verbundenheit mit Israel aus politischen Gemeinschaften ausschließt, überschreitet eine Grenze.
Die demokratische Verantwortung besteht darin, diese Grenze unabhängig von der Identität des Täters zu verteidigen.
Hamtramck: Wenn religiöse Moral zur kommunalen Politik wird
Während New York über Antisemitismus und progressive Identitätspolitik streitet, lässt sich in Michigan eine andere Entwicklung beobachten.
Hamtramck, eine Stadt im Großraum Detroit, wurde international bekannt, weil ihr Stadtrat vollständig aus muslimischen Mitgliedern bestand.
Im Juni 2023 beschloss dieser Stadtrat einstimmig, das Hissen von Pride-Flaggen auf städtischem Eigentum zu untersagen.
Die Regelung betraf formal auch andere religiöse, politische und identitätsbezogene Fahnen. Vertreter der Stadt begründeten sie mit staatlicher Neutralität. Zugleich verwiesen einzelne Ratsmitglieder darauf, dass Pride-Symbole ihren religiösen Überzeugungen widersprächen.
Im August 2026 bestätigte ein Bundesberufungsgericht die Rechtmäßigkeit des Verbots. Private Bürger und Unternehmen dürfen weiterhin Pride-Flaggen zeigen.
Juristisch ist das ein wichtiger Unterschied.
Politisch bleibt die Frage dennoch bestehen: Welche Rolle darf religiöse Moral spielen, wenn eine demokratisch gewählte Mehrheit über öffentliche Sichtbarkeit entscheidet?
Hamtramck ist kein Kalifat. Die Stadt unterliegt unverändert amerikanischem Recht, und ihre Bürger besitzen dieselben verfassungsmäßigen Freiheiten wie andere Amerikaner.
Aber die Auseinandersetzung zeigt, dass religiöser Konservatismus nicht nur ein Phänomen christlich-republikanischer Regionen ist.
Er kann auch dort politische Macht entfalten, wo progressive Parteien zuvor auf gemeinsame Interessen mit muslimischen Wählergruppen gesetzt haben.
Das ist der Widerspruch, über den die Linke sprechen muss.
Homosexuelle zwischen progressiver Politik und religiösem Konservatismus
Die klassische islamische Rechtslehre verurteilt homosexuelle Handlungen überwiegend als religiös unzulässig. In einigen Staaten mit islamisch geprägten Rechtssystemen werden gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen mit schweren Strafen bedroht, teilweise sogar mit dem Tod.
Das ist eine Realität, die nicht aus Rücksicht auf religiöse Gefühle verschwiegen werden darf.
Ebenso falsch wäre allerdings die Behauptung, alle amerikanischen Muslime wollten solche Regeln.
Eine Erhebung des Pew Research Center zeigte bereits 2017, dass 52 Prozent der befragten amerikanischen Muslime Homosexualität gesellschaftlich akzeptierten. Der Anteil war gegenüber 2007 erheblich gestiegen.
Die muslimische Bevölkerung der USA ist also kein einheitlicher konservativer Block.
Aber der politische Konflikt verschwindet dadurch nicht.
Religiös-konservative Christen und Muslime können bei Sexualmoral, Geschlechterrollen und Familienpolitik durchaus ähnliche Positionen vertreten, obwohl sie sich in vielen anderen politischen Fragen widersprechen.
Für progressive Parteien ergibt sich daraus ein strukturelles Problem.
Sie werben einerseits für uneingeschränkte Gleichberechtigung homosexueller Menschen. Andererseits suchen sie Unterstützung in religiösen Milieus, in denen diese Gleichberechtigung keineswegs selbstverständlich ist.
Solange es um wirtschaftliche Fragen, Einwanderungspolitik oder die Ablehnung Donald Trumps geht, kann dieses Bündnis funktionieren.
Schwieriger wird es bei Schulunterricht, Sexualerziehung, Pride-Veranstaltungen und der öffentlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.
Dann zeigt sich, ob progressive Politiker ihre Grundsätze auch gegenüber konservativen Wählern vertreten, deren Stimmen sie benötigen.
Eine Mehrheit darf religiöse Überzeugungen haben.
Sie darf daraus aber keinen Anspruch ableiten, homosexuellen Minderheiten verfassungsmäßige Rechte zu entziehen.
Christen und Atheisten: Wer schützt die Freiheit zur Religionskritik?
Amerika ist historisch stark christlich geprägt. Seine Verfassungsordnung beruht jedoch nicht auf der Herrschaft einer Religion.
Der Erste Verfassungszusatz schützt die freie Religionsausübung, die Redefreiheit und die Trennung staatlicher Gewalt von religiöser Herrschaft.
Gerade darin liegt eine der größten Errungenschaften der Vereinigten Staaten.
Ein Christ darf seinen Glauben bekennen. Ein Muslim darf seine Religion praktizieren. Ein Jude darf seine Tradition bewahren. Ein Atheist darf erklären, dass er keinen Gott anerkennt.
Und jeder darf die Überzeugungen des anderen kritisieren.
Dieser letzte Punkt ist entscheidend.
Religionsfreiheit ist mehr als das Recht, ungestört zu beten. Sie umfasst auch die Freiheit, religiöse Dogmen zurückzuweisen, sich von einer Glaubensgemeinschaft abzuwenden und über Religion zu spotten.
Ein politischer Islamismus, der Blasphemie, Glaubensabfall oder die Ablehnung religiöser Normen sanktionieren will, steht mit dieser Ordnung in fundamentalem Widerspruch.
Dasselbe gilt für christlich-nationalistische Vorstellungen, die staatliche Regeln verbindlich an einer bestimmten christlichen Lehre ausrichten wollen.
Die Vereinigten Staaten müssen nicht zwischen einer christlichen und einer islamischen Vorherrschaft wählen.
Ihre Stärke besteht gerade darin, keine von beiden zuzulassen.
Für Christen, die in muslimisch geprägten Gemeinden leben, muss Religionsfreiheit ebenso gelten wie für muslimische Familien in christlich-konservativen Regionen.
Für Atheisten darf Kritik am Koran nicht weniger zulässig sein als Kritik an der Bibel.
Und niemand darf unter religiösem Druck stehen, seinen Glauben anzunehmen, zu verschweigen oder aufzugeben.
Die große Täuschung: Eine religiöse Minderheit ist nicht automatisch progressiv
Ein besonders bemerkenswerter Denkfehler westlicher Identitätspolitik besteht darin, gesellschaftliche Minderheiten beinahe automatisch dem progressiven Lager zuzuordnen.
Wer als Minderheit Diskriminierung erfährt, muss deshalb keineswegs liberale Vorstellungen von Sexualität, Familie, Meinungsfreiheit oder Religionskritik vertreten.
Ein konservativer Muslim kann gegen Diskriminierung von Muslimen kämpfen und gleichzeitig Homosexualität religiös ablehnen.
Ein konservativer Christ kann für Religionsfreiheit eintreten und zugleich die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen ablehnen.
Beide Positionen sind innerhalb einer freiheitlichen Gesellschaft zunächst Ausdruck persönlicher Überzeugungen.
Problematisch werden sie, wenn daraus politische Forderungen entstehen, anderen Menschen gleiche Rechte zu verweigern.
Genau diesen Unterschied muss eine liberale Demokratie verteidigen.
Nicht Herkunft oder Glaubensbekenntnis entscheiden über die demokratische Haltung eines Politikers.
Entscheidend ist, ob er auch die Freiheit derjenigen verteidigt, deren Lebensweise er persönlich missbilligt.
Wird das erste amerikanische Kalifat in Michigan entstehen?
Als politische Prognose wäre diese Behauptung unseriös.
Weder der Wahlsieg Abdul El-Sayeds noch die kommunalen Entscheidungen in Hamtramck belegen eine Entwicklung hin zu einer islamischen Theokratie. Dazu fehlen sowohl entsprechende institutionelle Voraussetzungen als auch belastbare Belege für ein solches politisches Ziel.
Dennoch wäre es ebenso bequem, jeden Konflikt zwischen religiösem Konservatismus und säkularen Grundrechten als bloße Einbildung abzutun.
Hamtramck zeigt, wie demokratische Mehrheiten öffentliche Symbole verändern können.
New York zeigt, wie kompliziert die Beziehung zwischen progressiver Politik, Israelkritik und der Sicherheit jüdischer Amerikaner geworden ist.
Michigan zeigt mit El-Sayeds Wahlsieg, dass muslimische Politiker auf Bundesebene historisch neue Positionen erreichen können.
Diese drei Entwicklungen hängen politisch nicht zwangsläufig zusammen.
Aber sie führen zu einer gemeinsamen Grundsatzfrage: Wie verhindert eine Demokratie, dass Mehrheiten ihre religiösen oder ideologischen Vorstellungen zum Maßstab der Freiheit aller anderen machen?
Darauf muss Amerika eine überzeugende Antwort finden.
Die Zukunft entscheidet sich nicht an der Religion, sondern an den Grenzen der Macht
Die Vereinigten Staaten haben religiösen Minderheiten politische Aufstiegsmöglichkeiten eröffnet, die in vielen Teilen der Welt keineswegs selbstverständlich sind.
Das ist ein Grund zur Verteidigung der amerikanischen Verfassungsordnung, nicht zu ihrer Infragestellung.
Aber diese Ordnung verlangt Gegenseitigkeit.
Wer Religionsfreiheit für sich beansprucht, muss sie auch Andersgläubigen und Nichtgläubigen zugestehen.
Wer Schutz vor Diskriminierung verlangt, darf Diskriminierung anderer nicht rechtfertigen.
Wer den Schutz muslimischer Bürger zu Recht einfordert, muss auch jüdische Bürger vor antisemitischer Gewalt schützen.
Und wer sich als Verteidiger sexueller Minderheiten versteht, darf seine Grundsätze nicht aufgeben, sobald religiös-konservative Bündnispartner widersprechen.
Das gilt für Demokraten ebenso wie für Republikaner.
Amerikas eigentliche Gefahr ist nicht der muslimische Senator.
Sie liegt in einer Politik, die Freiheitsrechte nur noch für die eigene Koalition verteidigt, Kritik an Verbündeten aus taktischen Gründen vermeidet und religiösen oder ideologischen Dogmatismus nach seiner politischen Nützlichkeit bewertet.
Ein Kalifat wird nicht dadurch entstehen, dass ein Muslim Bürgermeister wird oder in den Senat einzieht.
Die Freiheit gerät dort unter Druck, wo politische Macht beginnt, die Rechte Andersdenkender von deren Anpassung abhängig zu machen.
Amerika braucht deshalb keine Angst vor muslimischen Mandatsträgern. Es braucht den Mut, jeden Mandatsträger an denselben Maßstäben zu messen: an der Freiheit der Juden, Christen, Muslime, Atheisten und Homosexuellen, ohne Angst und ohne religiöse Bevormundung leben zu können.
Das ist der amerikanische Verfassungsgedanke.
Und an seiner Durchsetzung wird sich entscheiden, welches Amerika die nächsten zwanzig Jahre hervorbringen.
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