Bürgerlich-liberale Zeitung

Der blinde Fleck der Linken
Collage zum linken Antisemitismus: von kommunistischer und SED-Propaganda über die radikale Linke bis zu heutigen antiisraelischen und postkolonialen Protestbewegungen. Erstellt von der Redaktion mit KI.

Der blinde Fleck der Linken

Antisemitismus gilt oft als rechtes Phänomen. Doch auch Kommunisten, SED, Teile der radikalen Linken und antiimperialistische Milieus entwickelten antisemitische Denkmuster. Das Essay verfolgt diese Linie bis zu heutigen Debatten um Die Linke, Antifa, Grüne und Postkolonialismus.

Antisemitismus zwischen Klassenkampf, Antiimperialismus und Postkolonialismus

Von der SED über die radikale Linke bis zur Gegenwart

Antisemitismus gilt im politischen Selbstverständnis der deutschen Linken traditionell als Phänomen der Rechten. Er wird mit Nationalismus, Rassismus, Nationalsozialismus und Rechtsextremismus verbunden. Historisch ist diese Zuordnung selbstverständlich begründet. Der eliminatorische Antisemitismus des Nationalsozialismus führte zur Shoah und damit zur Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden.

Doch daraus folgt nicht, dass antisemitische Vorstellungen ausschließlich rechts entstehen können.

Die deutsche Geschichte nach 1945 zeigt vielmehr einen zweiten Traditionsstrang: einen Antisemitismus, der sich selbst nicht als Judenhass verstand, sondern als Antizionismus, Antiimperialismus, Antikapitalismus oder später als antikolonialer Befreiungsdiskurs. Seine Vertreter konnten überzeugt davon sein, gegen Faschismus und Rassismus zu kämpfen, und dennoch Vorstellungen reproduzieren, die klassischen antisemitischen Denkmustern erstaunlich nahekommen.

Gerade darin liegt das historische Problem.

Denn Antisemitismus muss nicht mit dem Satz „Ich hasse Juden“ beginnen. Er kann sich gegen „Zionisten“, gegen ein angeblich global agierendes Finanzkapital, gegen eine vermeintlich allmächtige Israel-Lobby oder ausschließlich gegen den jüdischen Staat richten. Entscheidend sind deshalb nicht nur die verwendeten Begriffe, sondern Struktur, Kontext und Konsequenz einer Argumentation.

Dabei muss eine Grenze von Beginn an deutlich gezogen werden: Kritik an Israel, seiner Regierung, der Besatzungs- und Siedlungspolitik oder der israelischen Kriegführung ist nicht automatisch antisemitisch. Ebenso wenig sind Solidarität mit Palästinensern, die Forderung nach einem palästinensischen Staat oder postkoloniale Forschung per se antisemitisch.

Wer diese Unterscheidung aufgibt, macht eine seriöse Untersuchung unmöglich.

Umgekehrt darf die Bezeichnung „Israelkritik“ aber auch nicht zum Freibrief werden, wenn Israel dämonisiert, sein Existenzrecht bestritten, jüdische Menschen kollektiv für israelische Politik verantwortlich gemacht oder terroristische Gewalt gegen israelische Zivilisten als antikolonialer „Widerstand“ verklärt wird.

Die Geschichte der deutschen Linken zeigt, wie leicht diese Grenze überschritten werden kann.

Die kommunistische Vorgeschichte: Der Antisemitismus, der keiner sein wollte

Nach 1945 entwickelte die kommunistische Bewegung ein Selbstbild, das Antisemitismus im eigenen Lager nahezu begrifflich ausschloss. Faschismus galt im marxistisch-leninistischen Geschichtsmodell primär als Produkt des Kapitalismus beziehungsweise des Monopolkapitals.

Damit entstand ein folgenreicher Mechanismus: Wer Kommunist und Antifaschist war, konnte sich selbst kaum als Träger antisemitischer Vorstellungen begreifen.

Die DDR erhob diesen Gedanken schließlich zur Staatsdoktrin.

Doch gerade die frühe DDR liefert eines der deutlichsten Beispiele dafür, wie antisemitische Vorstellungen innerhalb eines offiziell antifaschistischen Systems wiederkehren konnten.

Die SED und die „zionistischen Agenten“

Anfang der 1950er-Jahre übernahm die SED die stalinistische Kampagne gegen angeblichen „Zionismus“ und „Kosmopolitismus“.

Besonders deutlich wurde dies nach dem Slánský-Prozess von 1952 in der Tschechoslowakei. Die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt den Prozess als Auftakt einer ostblockweiten Säuberungswelle mit antisemitischer Ausrichtung. Das SED-Zentralorgan Neues Deutschland berichtete ausführlich darüber.

Am 4. Januar 1953 veröffentlichte das Zentralkomitee der SED seine „Lehren aus dem Prozess gegen das Verschwörerzentrum Slánský“. Darin war vor der „verbrecherischen Tätigkeit der zionistischen Organisationen“ die Rede.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/322325/antizionismus-in-der-fruehen-ddr/

Nun verschmolzen mehrere Feindbilder miteinander: Zionismus, amerikanischer Imperialismus, internationales Finanzkapital und jüdische Interessen.

Das war keine bloße außenpolitische Positionierung gegen die Regierung Israels.

Es reproduzierte eine Struktur, die aus dem klassischen Antisemitismus bekannt war: Eine international vernetzte Gruppe wurde beschuldigt, hinter den Kulissen Staaten, Kapital und Politik zu beeinflussen.

Paul Merker: Verfolgt, weil er jüdischen NS-Opfern helfen wollte

Besonders entlarvend ist der Fall des kommunistischen Politikers Paul Merker.

Merker war selbst kein Jude. Im Exil hatte er sich jedoch für einen jüdischen Nationalstaat sowie für die Rückerstattung des von den Nationalsozialisten geraubten jüdischen Eigentums und für Entschädigungszahlungen an jüdische Überlebende eingesetzt.

Genau das wurde ihm später zum Verhängnis.

Die SED warf Merker vor, als „zionistischer Agent“ die Interessen „jüdischer Monopolkapitalisten“ zu vertreten. Im Geheimprozess von 1955 wurde ihm vorgehalten, er habe die Entschädigung „jüdischer Kapitalisten“ propagiert und damit gegen die Interessen des deutschen Volkes gehandelt.

Merker wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/322325/antizionismus-in-der-fruehen-ddr/

Hier offenbart sich eine bemerkenswerte ideologische Verkehrung.

Nicht diejenigen, die jüdisches Eigentum geraubt hatten, erschienen im Zentrum der Kritik. Verdächtig wurde vielmehr derjenige, der dessen Rückgabe forderte.

Der Begriff des „jüdischen Kapitalisten“ verband kommunistische Kapitalismuskritik mit einem jahrhundertealten antisemitischen Stereotyp.

Jüdische Kommunisten werden erneut zu Verdächtigen

Die Kampagne blieb nicht theoretisch.

Die SED ließ die Kaderakten von Parteimitgliedern jüdischer Herkunft überprüfen. Jüdische Beschäftigte wurden aus staatlichen Stellen entlassen. Veranstaltungen jüdischer Gemeinden wurden verboten, Büros durchsucht und Gemeindevorsitzende verhört.

Die Behörden verlangten teilweise Mitgliederlisten jüdischer Gemeinden.

Die Folgen waren dramatisch.

Nach Darstellung der Bundeszentrale für politische Bildung flohen Anfang 1953 mehr als 500 Jüdinnen und Juden aus der DDR, rund 20 Prozent der damaligen jüdischen Gemeindemitglieder. Fünf von acht Gemeindevorsitzenden flohen nach West-Berlin. Unter ihnen befand sich der Auschwitz-Überlebende Julius Meyer, Präsident der jüdischen Gemeinden der DDR, SED-Mitglied und Volkskammerabgeordneter.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/322325/antizionismus-in-der-fruehen-ddr/

Acht Jahre nach Auschwitz flohen damit erneut Juden aus einem deutschen Staat, diesmal aus einem Staat, der sich selbst zum antifaschistischen Deutschland erklärt hatte.

Das ist eine der bittersten Ironien der DDR-Geschichte.

Von den „Juden“ zu den „Zionisten“

Nach Stalins Tod wurde die unmittelbare Verfolgungswelle abgeschwächt. Das ideologische Grundproblem verschwand jedoch nicht.

Stattdessen verlagerte es sich zunehmend auf Israel.

Besonders nach dem Sechstagekrieg von 1967 radikalisierte sich die Israelpolitik der DDR.

Israel wurde zum „Brückenkopf“ beziehungsweise „Hauptwerkzeug“ des Imperialismus erklärt. In der DDR-Presse erschienen Behauptungen, Israel werfe als Spielzeug oder Kugelschreiber getarnte Bomben ab, um arabische Kinder zu töten, oder plane die Sterilisierung von Arabern.

Noch aufschlussreicher war die Sprache über den Zionismus.

Die Propaganda sprach vom „internationalen Zionismus“, von der „jüdischen Bourgeoisie“ und der „israelischen Finanzoligarchie“.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/37957/antisemitismus-in-der-ddr/

Die semantische Verschiebung war entscheidend.

Aus dem „internationalen Juden“ des traditionellen Antisemitismus konnte der „internationale Zionist“ werden.

Aus dem jüdischen Finanzkapital wurde das „zionistische Finanzkapital“.

Aus der angeblichen jüdischen Weltverschwörung wurde ein vermeintliches Netzwerk aus Zionismus, Kapitalismus und amerikanischem Imperialismus.

Die Begriffe hatten sich geändert. Teile der Denkstruktur blieben erhalten.

1967: Die westdeutsche Linke entdeckt Israel als Feind

Parallel dazu vollzog sich in Westdeutschland ein tiefgreifender Wandel.

Bis zum Sechstagekrieg von 1967 waren weite Teile der westdeutschen Linken Israel gegenüber positiv eingestellt. Israel erschien vielen als sozialistisches Experiment, als Zufluchtsort der Überlebenden und als Konsequenz aus Auschwitz.

1967 änderte sich das.

Israel gewann den Sechstagekrieg überraschend deutlich und besetzte unter anderem das Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza.

In Teilen der Neuen Linken wechselte daraufhin die Perspektive.

Israel erschien nicht mehr als Staat der Verfolgten, sondern als westlicher Vorposten im Nahen Osten.

In das antiimperialistische Weltmodell passte dies perfekt:

USA gleich Imperialismus.

Israel gleich Verbündeter der USA.

Palästinenser gleich unterdrücktes Volk.

Damit waren Täter und Opfer scheinbar eindeutig verteilt.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/33604/antisemitismus-von-links/

9. November 1969: Eine Bombe im Jüdischen Gemeindehaus

Am 9. November 1969, ausgerechnet am Jahrestag der Novemberpogrome von 1938, wurde im Jüdischen Gemeindehaus in West-Berlin eine Bombe deponiert.

Dort fand eine Gedenkveranstaltung statt.

Die Bombe explodierte aufgrund eines technischen Defekts nicht.

Hinter dem Anschlag standen die Tupamaros West-Berlin, eine linksradikale Gruppe aus dem Umfeld der späteren Bewegung 2. Juni.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/33604/antisemitismus-von-links/

Die entscheidende Frage lautet:

Warum wurde eine jüdische Gemeinde in Berlin zum Ziel, wenn der politische Gegner angeblich die Regierung Israels war?

Eine jüdische Gedenkveranstaltung in Deutschland war weder die israelische Regierung noch die israelische Armee.

Juden in Deutschland wurden stellvertretend für Israel attackiert.

Damit war die Grenze eindeutig überschritten.

München 1972 und die moralische Entgrenzung

1972 ermordete die palästinensische Terrororganisation Schwarzer September während der Olympischen Spiele in München elf Mitglieder der israelischen Mannschaft.

Auch hier zeigte sich ein Teil der radikalen Linken unfähig, israelische beziehungsweise jüdische Opfer außerhalb des antiimperialistischen Freund-Feind-Schemas wahrzunehmen.

Teile der RAF und des linksradikalen Milieus interpretierten die Tat nicht primär als Terror gegen Zivilisten, sondern im Kontext eines antiimperialistischen Kampfes.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/33604/antisemitismus-von-links/

Die ideologische Logik war verhängnisvoll:

Wenn Israel als imperialistisches Projekt definiert wird und palästinensische Organisationen als Befreiungsbewegungen gelten, kann Gewalt gegen Israelis als revolutionärer Widerstand rationalisiert werden.

Der individuelle Mensch verschwindet hinter seiner zugeschriebenen politischen Identität.

Entebbe 1976: Deutsche Linksterroristen selektieren jüdische Passagiere

Der vielleicht erschütterndste Moment dieser Entwicklung ereignete sich 1976.

Mitglieder der palästinensischen PFLP und der deutschen Revolutionären Zellen entführten eine Air-France-Maschine nach Entebbe in Uganda.

Unter den deutschen Terroristen befanden sich Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann.

In Entebbe wurden jüdische beziehungsweise für jüdisch gehaltene Passagiere von anderen Passagieren getrennt.

Die historische Symbolik war kaum zu übersehen: Drei Jahrzehnte nach der Shoah beteiligten sich deutsche Linksradikale erneut an einer Selektion von Juden.

Quelle:
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/juedisches-leben-348/juedisches-leben-348/341628/antisemitismus-in-deutschland-nach-1945/

Entebbe löste innerhalb der deutschen Linken erstmals eine ernsthafte Debatte über linken Antisemitismus aus.

Und diese Debatte war notwendig.

Denn spätestens hier ließ sich nicht mehr überzeugend behaupten, Antizionismus richte sich ausschließlich gegen einen Staat oder dessen Regierung.

Das Grundmuster: Antiimperialismus als moralisches Schwarz-Weiß-System

Was verbindet SED-Propaganda, Teile der Neuen Linken und den militanten Antizionismus?

Nicht notwendigerweise persönlicher Hass auf Juden.

Vielmehr ein bestimmtes politisches Weltmodell.

Es teilt internationale Konflikte in zwei Kategorien:

Unterdrücker und Unterdrückte.

Imperialisten und Befreiungsbewegungen.

Kolonisatoren und Kolonisierte.

Kapital und Volk.

Westen und Globaler Süden.

Dieses Schema kann reale Machtverhältnisse sichtbar machen. Problematisch wird es, wenn es zur vollständigen Erklärung der Wirklichkeit erhoben wird.

Dann entscheidet nicht mehr die konkrete Handlung darüber, ob etwas moralisch legitim ist, sondern die zugeschriebene Gruppenzugehörigkeit.

Gewalt des „Unterdrückers“ gilt als strukturelle Gewalt.

Gewalt des „Unterdrückten“ kann dagegen als Widerstand interpretiert werden.

Der Bundesverfassungsschutz differenziert hier ausdrücklich. Die antiimperialistische Einordnung Israels als kapitalistischer oder imperialistischer Staat sei für sich genommen noch nicht antisemitisch. In Einzelfällen gingen Antiimperialismus und Israelfeindschaft jedoch in die Ablehnung des Zionismus und des Existenzrechts Israels über.

Quelle:
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/publikationen/DE/verfassungsschutzberichte/2025-06-10-verfassungsschutzbericht-2024-startseitenmodul.pdf

Die heutige Antifa: Kein einheitlicher Block

Bei der heutigen Antifa ist besondere Präzision notwendig.

Die Antifa existiert nicht als einheitliche bundesweite Organisation mit Parteiprogramm, Vorstand und verbindlicher Nahostpolitik.

Unter dem Begriff sammeln sich autonome Gruppen, kommunistische Organisationen, antifaschistische Initiativen und lokale Bündnisse mit teilweise gegensätzlichen Positionen.

Gerade beim Thema Israel verläuft seit Jahrzehnten eine tiefe Spaltung.

Auf der einen Seite stehen antideutsche beziehungsweise israelsolidarische Linke, die gerade aus der deutschen Geschichte eine besondere Solidarität mit Israel ableiten.

Auf der anderen Seite stehen antiimperialistische und antizionistische Gruppen, die Israel primär als westliches oder koloniales Projekt interpretieren.

Der Verfassungsschutzbericht 2024 beschreibt genau diese Spannweite.

Quelle:
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/publikationen/DE/verfassungsschutzberichte/2025-06-10-verfassungsschutzbericht-2024-startseitenmodul.pdf

Deshalb wäre der Satz „Die Antifa ist antisemitisch“ historisch und sachlich falsch.

Richtig ist dagegen:

In bestimmten antiimperialistischen und antizionistischen Teilen der radikalen Linken existieren Denkmuster, die an die problematische Tradition des linken Antizionismus seit 1967 anschließen.

Der 7. Oktober als neuer Prüfstein

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 verschärfte diese Konflikte dramatisch.

Der Bundesverband RIAS registrierte in den Folgejahren eine massive Zunahme antisemitischer Vorfälle.

Für 2025 ordnete RIAS 214 Versammlungen mit antisemitischen Vorfällen einem links-antiimperialistischen Hintergrund zu. Im Jahr zuvor waren es 131 gewesen.

Quelle:
https://report-antisemitism.de/documents/17-06-26_Antisemitic_incidents_in_Germany_Annual-Report_Federal_Association_RIAS_2025.pdf

Diese Zahl beweist nicht, dass „die Linke“ antisemitisch sei.

Sie zeigt aber, dass linker beziehungsweise antiimperialistischer Antisemitismus keine historische Fußnote der 1970er-Jahre ist.

Er besitzt eine aktuelle Erscheinungsform.

Die Linke: Zwischen historischer Belastung und innerparteilichem Konflikt

Bei der Partei Die Linke muss sorgfältig unterschieden werden.

Die Partei ist nicht mit der SED gleichzusetzen, obwohl über die PDS eine historische Organisationslinie zur Staatspartei der DDR besteht. Noch weniger darf aus der antisemitischen SED-Politik automatisch auf heutige Mitglieder geschlossen werden.

Die aktuellen offiziellen Beschlüsse zeigen vielmehr, dass die Parteiführung das Problem ausdrücklich anerkennt.

Im Mai 2025 erklärte der Parteivorstand:

„Das Existenzrecht des Staates Israel ist für uns nicht verhandelbar.“

Quelle:
https://www.die-linke.de/themen/frieden/naher-osten/detail/news/das-existenzrecht-des-staates-israel-ist-fuer-uns-nicht-verhandelbar/

Im Juni 2026 verabschiedete der Bundesparteitag zudem einen eigenen Beschluss „Gegen jeden Antisemitismus“.

Quelle:
https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/parteitag/potsdamer-parteitag/potsdamer-parteitag/beschluesse/detail/news/gegen-jeden-antisemitismus/

Das muss erwähnt werden, wenn man der Partei gerecht werden will.

Aber gerade die Notwendigkeit solcher Beschlüsse zeigt zugleich, wie konfliktbeladen das Thema innerhalb der Partei ist.

„Nein zum Zionismus“ und die aktuelle Konfliktlinie

Im März 2026 mussten die Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner und Jan van Aken öffentlich auf eine innerparteiliche Auseinandersetzung reagieren.

Sie schrieben:

„Die Parole ‚Nein zum Zionismus‘ wird von einigen als Chiffre für ein ‚Nein zum Existenzrecht Israels‘ benutzt.“

Quelle:
https://www.die-linke.de/detail/news/debatte-um-nahost-verlangt-besondere-verantwortung/

Hier berührt die aktuelle Debatte unmittelbar die historische Frage.

Was bedeutet Antizionismus?

Kritik an bestimmten Formen des Zionismus?

Kritik an Siedlungspolitik?

Ablehnung eines ethnisch definierten Nationalstaates?

Oder Ablehnung der Existenz eines jüdischen Staates überhaupt?

Diese Fragen sind nicht identisch.

Problematisch wird es dort, wo für nahezu jedes Volk nationale Selbstbestimmung akzeptiert wird, nur jüdische nationale Selbstbestimmung als grundsätzlich illegitim gilt.

Die Grünen: Eine andere Ausgangslage

Eine Gleichsetzung von Grünen und Linkspartei wäre historisch falsch.

Die Grünen verfügen über eine deutlich stärker institutionalisierte israelsolidarische Tradition.

Auch 2026 hält die Partei ausdrücklich fest:

Das Existenzrecht Israels ist bedingungslos und nicht verhandelbar.

Quelle:
https://www.gruene.de/artikel/nachhaltige-friedenspolitik-in-israel-und-palaestina

Damit unterscheidet sich die offizielle grüne Position deutlich von antizionistischen Strömungen, die Israel grundsätzlich delegitimieren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass es im grünen beziehungsweise grün geprägten Kulturmilieu keine problematischen Entwicklungen gegeben hätte.

Der wichtigste Fall ist die documenta fifteen.

Documenta 15: Wenn Postkolonialismus seinen blinden Fleck zeigt

2022 wurde die documenta in Kassel zu einem internationalen Antisemitismusskandal.

Besonders das Werk „People’s Justice“ des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi enthielt eindeutig antisemitische Bildmotive.

Die Ausstellung war stark durch Perspektiven des Globalen Südens und postkoloniale beziehungsweise antikoloniale Diskurse geprägt.

Der Bundestag befasste sich ausführlich mit dem Skandal. Kulturstaatsministerin Claudia Roth von den Grünen erklärte, die Grenzen der Kunstfreiheit seien überschritten worden.

Quelle:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw27-de-documenta-900546

Roth erklärte später ausdrücklich, Deutschland müsse sich auch mit antisemitischen Mustern in antikolonialistischen Diskursen auseinandersetzen.

Quelle:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/-mehr-diversitaet-teilhabe-und-nachhaltigkeit-ermoeglichen--2153012

Das ist für die heutige Debatte zentral.

Denn der Documenta-Skandal demonstrierte, dass ein Milieu, das sich selbst konsequent als antirassistisch und antikolonial versteht, keineswegs automatisch gegen antisemitische Bildsprache immun ist.

Der postkoloniale Blick und sein Problem mit Israel

Postkoloniale Theorie beschäftigt sich mit realen historischen Verbrechen:

Kolonialismus.

Sklaverei.

Rassismus.

Ausbeutung.

Europäische Herrschaft.

Die wissenschaftliche Beschäftigung damit ist notwendig.

Problematisch wird es erst, wenn dieses Analysemodell universalisiert wird.

Dann erscheint die Welt wiederum als binäre Ordnung:

weiß gegen nichtweiß,

Kolonisator gegen Kolonisierte,

Globaler Norden gegen Globalen Süden,

Macht gegen Ohnmacht.

Israel lässt sich scheinbar leicht in dieses Modell einordnen: wirtschaftlich erfolgreich, militärisch stark, mit dem Westen verbündet.

Palästinenser erscheinen dagegen als kolonisiertes Volk.

Doch dabei geht ein wesentlicher Teil der jüdischen Geschichte verloren.

Juden sind historisch eben nicht einfach Vertreter einer europäischen Kolonialmacht.

Sie waren über Jahrhunderte selbst eine verfolgte Minderheit.

Pogrome in Osteuropa, Vertreibungen, Entrechtung und schließlich die Shoah gehörten zur unmittelbaren Vorgeschichte der Entstehung Israels.

Hinzu kommt, dass ein erheblicher Teil der israelischen Juden aus Familien aus Nordafrika, dem Irak, Jemen, Iran, Syrien und anderen Teilen des Nahen Ostens stammt.

Die einfache Gleichung „Israelis gleich weiße europäische Kolonisatoren“ und „Palästinenser gleich indigene Bevölkerung“ kann deshalb historische Komplexität eher verdecken als erklären.

Die Bundeszentrale für politische Bildung weist darauf hin, dass pauschale Täter-Opfer-Zuordnungen zu einer einseitigen Wahrnehmung führen können. Gleichzeitig warnt sie davor, Postkolonialismus pauschal mit Antisemitismus gleichzusetzen.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/562335/antisemitismus-und-israelfeindlichkeit-postkolonialismus-als-rezeptionskontext/

Wenn Terror zu „Widerstand“ wird

Die gefährlichste Konsequenz eines rigiden antikolonialen Weltbildes entsteht dort, wo Gewalt nach der Identität des Täters moralisch bewertet wird.

Der Kolonisierte gilt als strukturell unterlegen.

Seine Gewalt wird deshalb als „Widerstand“ interpretiert.

Genau hier erhält der 7. Oktober besondere Bedeutung.

Die Hamas ermordete israelische Zivilisten, verschleppte Menschen als Geiseln und griff gezielt zivile Orte an.

Wer solche Taten nicht anhand der Tat selbst beurteilt, sondern zunächst fragt, ob der Täter zur Gruppe der „Unterdrückten“ gehört, hat sein moralisches Koordinatensystem bereits verschoben.

Auch die Bundeszentrale für politische Bildung benennt die Gefahr, dass palästinensische Gewalt in bestimmten postkolonialen oder antiimperialistischen Milieus als legitimer Widerstand interpretiert oder relativiert wird.

Quelle:
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/562335/antisemitismus-und-israelfeindlichkeit-postkolonialismus-als-rezeptionskontext/

Hier schließt sich der historische Kreis zu den 1970er-Jahren.

Damals konnte palästinensischer Terror zum „antiimperialistischen Kampf“ verklärt werden.

Heute kann dieselbe Struktur unter dem Begriff „Dekolonisierung“ wiederkehren.

Die Terminologie verändert sich.

Die moralische Mechanik kann dieselbe bleiben.

Von „Imperialismus“ zu „Siedlerkolonialismus“

Damit lässt sich eine bemerkenswerte begriffliche Entwicklung beobachten.

In der DDR hieß Israel: Vorposten des Imperialismus.

In Teilen der Neuen Linken: imperialistischer Brückenkopf.

In Teilen der heutigen radikalen Linken: Apartheidstaat.

Im postkolonialen Diskurs: Siedlerkolonie.

Die Begriffe sind historisch und theoretisch nicht identisch.

Aber sie können dieselbe Funktion übernehmen:

Israel wird nicht mehr als ein Staat betrachtet, dessen konkrete Regierungspolitik kritisiert werden kann, sondern als grundsätzlich illegitime politische Struktur.

Das ist die entscheidende Verschiebung.

Man kritisiert dann nicht mehr, was Israel tut.

Man problematisiert, dass Israel existiert.

Der Doppelstandard als Warnsignal

Ein weiteres Problem entsteht durch selektive moralische Aufmerksamkeit.

Natürlich darf Israel kritisiert werden, auch scharf.

Aber eine politische Bewegung muss sich fragen lassen, warum sie bestimmte Verbrechen nahezu obsessiv thematisiert und andere kaum wahrnimmt.

Warum lösen israelische Militäroperationen weltweite Boykottbewegungen aus, während autoritäre Regime oder andere Kriege teilweise deutlich weniger Mobilisierung hervorrufen?

Diese Frage beweist für sich genommen keinen Antisemitismus.

Aber sie darf gestellt werden.

Insbesondere dann, wenn nicht nur israelische Regierungspolitiker, sondern israelische Wissenschaftler, Künstler oder Sportler boykottiert werden sollen.

Dann verwandelt sich politische Kritik zunehmend in kollektive Zuschreibung.

BDS und die Grenze zwischen Boykott und Delegitimierung

Diese Auseinandersetzung zeigte sich besonders deutlich bei der BDS-Bewegung, Boycott, Divestment and Sanctions.

2019 verabschiedete der Bundestag den Antrag „Der BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“.

Quelle:
https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7356252

Die Debatte darüber ist bis heute umstritten, auch weil Fragen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit anders bewertet werden können als politische Resolutionen.

Entscheidend bleibt:

Nicht jede Forderung nach Sanktionen gegen die israelische Regierung ist antisemitisch.

Aber Boykottforderungen können problematisch werden, wenn sie Israelis oder Juden kollektiv treffen oder wenn das politische Ziel nicht die Veränderung konkreter Politik, sondern die Beseitigung Israels als jüdischen Staat darstellt.

Warum Antisemitismus im linken Weltbild so schwer erkennbar ist

Der tiefere Grund für den blinden Fleck liegt möglicherweise im Selbstverständnis progressiver Bewegungen.

Wer sich selbst als antifaschistisch, antirassistisch, antikolonial und internationalistisch versteht, hält Antisemitismus leicht für etwas, das definitionsgemäß nur der politische Gegner besitzen kann.

Genau diesen Fehler beging bereits die DDR.

Sie erklärte sich zum antifaschistischen Staat und glaubte deshalb, Antisemitismus könne strukturell nur im kapitalistischen Westen existieren.

Damit wurde die eigene Ideologie immun gegen Selbstkritik.

Ein ähnlicher Mechanismus kann heute entstehen:

Weil wir Antirassisten sind, können unsere Vorstellungen nicht antisemitisch sein.

Doch moralische Selbstdefinition ist kein Beweis.

Entscheidend ist der Inhalt einer Aussage.

Der Antisemitismus verändert seine Sprache

Antisemitismus ist historisch außerordentlich anpassungsfähig.

Im Mittelalter war der Jude angeblich Christusmörder.

Im 19. Jahrhundert wurde er zum rassisch Fremden.

Im Nationalsozialismus zum biologischen Weltfeind.

Im Stalinismus zum „Kosmopoliten“.

In der DDR zum „zionistischen Agenten“.

In Teilen der Neuen Linken zum „Imperialisten“.

Heute kann er in bestimmten Milieus als „Kolonisator“ erscheinen.

Nicht jeder Gebrauch dieser Begriffe ist antisemitisch.

Aber die Geschichte mahnt dazu, auf die Struktur hinter den Begriffen zu achten.

Wenn Juden beziehungsweise der jüdische Staat erneut als außergewöhnlich mächtig, außergewöhnlich verbrecherisch, global vernetzt oder als Ursache komplexer Weltprobleme dargestellt werden, sollte die politische Herkunft des Sprechers zweitrangig sein.

Die entscheidende Kontinuität

Es wäre historisch unseriös, eine gerade Linie von Walter Ulbricht zu heutigen Grünen oder von der SED zu jeder heutigen Antifa-Gruppe zu ziehen.

Die Unterschiede sind erheblich.

Die Grünen bekennen sich ausdrücklich zum Existenzrecht Israels.

Die Linke hat 2025 und 2026 ebenfalls entsprechende Beschlüsse gefasst und sich ausdrücklich gegen Antisemitismus positioniert.

Teile der Antifa sind sogar ausgesprochen israelsolidarisch.

Und postkoloniale Forschung ist keineswegs als Ganzes antisemitisch.

Die Kontinuität liegt deshalb nicht primär bei Organisationen.

Sie liegt in einem Denkmuster.

Es lautet:

Die Welt besteht aus eindeutig definierten Unterdrückern und Unterdrückten.

Moralische Legitimität ergibt sich aus der Zugehörigkeit zu einer dieser Gruppen.

Israel wird dem Lager der Unterdrücker zugeschlagen.

Palästinensische Akteure werden dem Lager der Unterdrückten zugeschlagen.

Und dadurch kann die konkrete moralische Bewertung einzelner Handlungen in den Hintergrund treten.

Genau an dieser Stelle wird aus einer Theorie über Machtverhältnisse eine Ideologie.

Die historische Ironie

Darin liegt eine bemerkenswerte historische Ironie.

Der moderne linke Antisemitismus entsteht häufig nicht trotz, sondern im subjektiven Bewusstsein wegen des Kampfes gegen Unterdrückung.

Der SED-Funktionär hielt sich für Antifaschisten.

Der Terrorist der 1970er-Jahre hielt sich für Antiimperialisten.

Der heutige radikale Antizionist versteht sich möglicherweise als Antirassist.

Gerade deshalb funktioniert der traditionelle Vorwurf „Du hasst Juden“ häufig nicht.

Denn persönlicher Judenhass muss überhaupt nicht das subjektive Motiv sein.

Antisemitische Strukturen können auch dort entstehen, wo jemand überzeugt ist, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen.

Was aus der Geschichte folgt

Die richtige Konsequenz besteht deshalb weder darin, jede Israelkritik als antisemitisch zu diffamieren, noch darin, linken Antisemitismus als rechte Erfindung abzutun.

Beides verhindert Erkenntnis.

Eine demokratische Gesellschaft muss gleichzeitig sagen können:

Die israelische Regierung darf kritisiert werden.

Israelisches militärisches Handeln unterliegt dem Völkerrecht.

Palästinenser besitzen ein Recht auf Selbstbestimmung.

Die Besatzungs- und Siedlungspolitik darf grundsätzlich kritisiert werden.

Und gleichzeitig:

Juden in Deutschland sind nicht für Israel verantwortlich.

Das Massaker vom 7. Oktober ist kein legitimer antikolonialer Befreiungsakt.

Die Existenz Israels darf nicht mit der Politik einer bestimmten israelischen Regierung gleichgesetzt werden.

NS-Vergleiche und klassische antisemitische Bildsprache werden nicht dadurch harmlos, dass sie aus einem antirassistischen Milieu stammen.

Und Antisemitismus bleibt Antisemitismus, unabhängig davon, ob sein Urheber rechts, links, islamistisch oder politisch überhaupt nicht einzuordnen ist.

Schluss: Der gefährlichste Antisemitismus ist derjenige, den das eigene Weltbild unmöglich macht

Die Geschichte von SED, Tupamaros, Revolutionären Zellen und Teilen der antiimperialistischen Linken widerlegt einen bequemen politischen Mythos:

Antifaschismus immunisiert nicht gegen Antisemitismus.

Die SED konnte jüdische Kommunisten verfolgen und sich gleichzeitig für den konsequentesten Gegner des Nationalsozialismus halten.

Deutsche Linksradikale konnten drei Jahrzehnte nach Auschwitz jüdische Flugpassagiere selektieren und sich gleichzeitig als Kämpfer gegen Faschismus und Imperialismus verstehen.

Und auch heute schützt die Selbstbeschreibung als antirassistisch, antifaschistisch oder antikolonial niemanden automatisch davor, antisemitische Vorstellungen zu reproduzieren.

Genau deshalb ist die gegenwärtige Debatte um Teile der Linken, der Antifa und des postkolonialen Milieus notwendig.

Nicht weil jede Kritik an Israel antisemitisch wäre.

Nicht weil jeder Antizionist Juden hasst.

Und schon gar nicht, weil Antisemitismus ausschließlich ein Problem der politischen Linken wäre.

Sondern weil die Geschichte zeigt, wie erfolgreich sich Antisemitismus an das moralische Vokabular seiner jeweiligen Zeit anpassen kann.

Früher hieß der Feind „jüdischer Kapitalist“.

Dann „zionistischer Agent“.

Dann „imperialistischer Aggressor“.

Heute kann er „Siedlerkolonialist“ heißen.

Ob dabei tatsächlich Antisemitismus vorliegt, entscheidet nicht das einzelne Wort. Es entscheidet sich daran, welches Weltbild damit konstruiert wird, welche Maßstäbe angelegt werden und ob Juden beziehungsweise Israel Rechte abgesprochen werden, die anderen selbstverständlich zugestanden werden.

Vielleicht liegt genau darin die wichtigste Lehre aus der Geschichte des linken Antisemitismus:

Wer Antisemitismus nur dort sucht, wo politische Gegner stehen, wird ihn im eigenen Lager niemals erkennen.

Und eine politische Bewegung, die sich selbst für moralisch immun gegen Antisemitismus erklärt, schafft damit nicht dessen Überwindung.

Sie schafft vor allem einen blinden Fleck.


Quellen

Bundeszentrale für politische Bildung: „Antizionismus“ in der frühen DDR
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/322325/antizionismus-in-der-fruehen-ddr/

Bundeszentrale für politische Bildung: Antisemitismus in der DDR
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/37957/antisemitismus-in-der-ddr/

Bundeszentrale für politische Bildung: Antisemitismus von links
https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/33604/antisemitismus-von-links/

Bundeszentrale für politische Bildung: Antisemitismus in Deutschland nach 1945
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/juedisches-leben-348/juedisches-leben-348/341628/antisemitismus-in-deutschland-nach-1945/

Bundeszentrale für politische Bildung: Antisemitismus und Israelfeindlichkeit – Postkolonialismus als Rezeptionskontext
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/562335/antisemitismus-und-israelfeindlichkeit-postkolonialismus-als-rezeptionskontext/

Bundesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2024
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/publikationen/DE/verfassungsschutzberichte/2025-06-10-verfassungsschutzbericht-2024-startseitenmodul.pdf

Bundesverband RIAS: Antisemitic Incidents in Germany 2025
https://report-antisemitism.de/documents/17-06-26_Antisemitic_incidents_in_Germany_Annual-Report_Federal_Association_RIAS_2025.pdf

Deutscher Bundestag: BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten
https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7356252

Deutscher Bundestag: Debatte zur documenta fifteen
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw27-de-documenta-900546

Bundesregierung: Claudia Roth zur Aufarbeitung der documenta fifteen
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/-mehr-diversitaet-teilhabe-und-nachhaltigkeit-ermoeglichen--2153012

Die Linke: Das Existenzrecht des Staates Israel ist für uns nicht verhandelbar
https://www.die-linke.de/themen/frieden/naher-osten/detail/news/das-existenzrecht-des-staates-israel-ist-fuer-uns-nicht-verhandelbar/

Die Linke: Gegen jeden Antisemitismus
https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/parteitag/potsdamer-parteitag/potsdamer-parteitag/beschluesse/detail/news/gegen-jeden-antisemitismus/

Die Linke: Debatte um Nahost verlangt besondere Verantwortung
https://www.die-linke.de/detail/news/debatte-um-nahost-verlangt-besondere-verantwortung/

Bündnis 90/Die Grünen: Nachhaltige Friedenspolitik in Israel und Palästina
https://www.gruene.de/artikel/nachhaltige-friedenspolitik-in-israel-und-palaestina

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Paul Fisher
Paul Fisher
Paul Fisher ist Ökonom, Journalist und konservativer schwuler Autor mit internationaler Perspektive. Er schreibt liberal, unabhängig und kritisch über Politik, Gesellschaft und Freiheit – faktenorientiert, pointiert und ohne Denkverbote.
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