Elif Eralp: Zwei Pässe, zwei Wahlurnen – und der Anspruch auf das Rote Rathaus
In Deutschland geboren, mit zwei Pässen und politisch in zwei Staaten aktiv: Elif Eralp will Berlin regieren. Cilla Zielinski untersucht ihre Herkunft, den Wahlkampf für die türkische HDP, ihre Haltung zur Assimilation und die Frage politischer Verantwortung.
Sie wurde in München geboren, wuchs in Deutschland auf und will Berlin regieren. Doch Elif Eralp besitzt auch die türkische Staatsangehörigkeit, beteiligt sich an türkischen Wahlen, betrieb Wahlkampf für eine türkische Oppositionspartei und lehnt Assimilation als politisches Leitbild ab. Eine Spurensuche durch die Biografie einer Politikerin, deren Vorstellungen von Zugehörigkeit und Integration grundsätzliche Fragen aufwerfen.
Die Vossische – Die Linke und ihre Netzwerke, Folge 1
Eine deutsche Kindheit und eine türkische Familiengeschichte
Am 14. Januar 1981 kommt in München ein Mädchen zur Welt, dessen Eltern wenige Wochen zuvor vor der türkischen Militärdiktatur nach Westdeutschland geflohen sind. Die Mutter ist hochschwanger, als sie die Türkei verlässt. Der Vater ist Arzt, beide Eltern sind politisch links organisiert und haben nach eigenen Angaben Verfolgung und Haft erlebt.
Das Mädchen heißt Elif Eralp.
45 Jahre später steht diese Frau an der Spitze der Berliner Linksfraktion. Ihre Partei hat am 20. September 2026 mit 25,7 Prozent die Abgeordnetenhauswahl gewonnen. Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden.
Was auf den ersten Blick eine klassische deutsche Aufstiegsgeschichte ist, führt bei näherer Betrachtung in eine bemerkenswert internationale politische Biografie.
Denn Eralp ist keineswegs nur in Deutschland politisch aktiv gewesen.
Sie besitzt die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit. Sie nimmt an türkischen Wahlen teil. Sie engagierte sich jahrelang für die prokurdische HDP und beteiligte sich in Berlin an deren Wahlkämpfen.
Und sie vertritt eine integrationspolitische Auffassung, die mit der Vorstellung weitgehender kultureller Anpassung an die deutsche Mehrheitsgesellschaft ausdrücklich bricht.
Diese Positionen sind nicht das Ergebnis einer investigativen Interpretation. Eralp hat sie selbst öffentlich beschrieben.
Die Mutter, die politische Flucht und eine frühe Prägung
Die politische Geschichte der Familie beginnt lange vor Elif Eralps Geburt.
Ihre Mutter Hülya Eralp, Jahrgang 1954, war in der Türkei in der sozialistischen und gewerkschaftlichen Bewegung aktiv. Nach biografischen Darstellungen engagierte sie sich in der Frauenbewegung und beteiligte sich an der Organisation von Beschäftigten.
Der Vater arbeitete als Arzt und war ebenfalls politisch aktiv.
Nach dem Militärputsch vom 12. September 1980 flohen beide nach Deutschland. Die Familie lebte zunächst in München, später in Dortmund und schließlich in Hamburg-Altona.
Elif war acht Jahre alt, als die Familie nach Hamburg zog.
Ihre Kindheit war nach eigenen Schilderungen von politischen Diskussionen und Demonstrationen geprägt. Sie engagierte sich früh in der Umwelt- und Anti-Atomkraft-Bewegung.
Ihre Mutter blieb ebenfalls politisch aktiv. In den 1990er-Jahren beteiligte Hülya Eralp sich an einem feministischen Medienprojekt für die Türkei, aus dem die Zeitschrift Pazartesi hervorging.
Es ist eine Familiengeschichte, in der politische Organisation, Migration und gesellschaftliche Veränderung eng miteinander verbunden sind.
Doch die Herkunft der Eltern erklärt nicht automatisch die politischen Entscheidungen der Tochter.
Entscheidend ist, welche Überzeugungen Elif Eralp selbst entwickelt hat.
Erst türkische Staatsbürgerin, später Deutsche
Eralp wurde in München geboren. Nach der damals geltenden Rechtslage erwarb ein Kind türkischer Eltern durch die Geburt in Deutschland nicht automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit.
Die türkische Staatsangehörigkeit konnte es hingegen durch Abstammung erhalten.
Eralp schilderte im September 2026 im Interview mit dem Podcast Jung & Naiv, dass sie und ihre Mutter eingebürgert wurden, als sie ungefähr 14 oder 15 Jahre alt war.
Das wäre etwa 1995 oder 1996 gewesen.
Ihr Vater, erklärte sie, habe bis heute ausschließlich die türkische Staatsangehörigkeit.
Sie selbst besitze weiterhin auch den türkischen Pass.
Über die genauen rechtlichen Umstände, unter denen sie damals beide Staatsangehörigkeiten behielt, machte sie nur allgemeine Angaben.
Das ist zunächst eine staatsangehörigkeitsrechtliche Frage. Denn das deutsche Recht hat seine Haltung zur Mehrstaatigkeit über die Jahrzehnte mehrfach verändert.
Politisch interessant wird der Sachverhalt durch etwas anderes.
Eralp beschränkt sich nicht darauf, zwei Pässe zu besitzen.
Sie beteiligt sich aktiv am politischen Leben beider Staaten.
Die zweite Wahlurne
Im Interview vom 3. September 2026 stellte Moderator Tilo Jung eine einfache Frage: „Wählst du, wenn in der Türkei gewählt wird?“
Eralp antwortete: „Ja!“
Sie erklärte, ihre Stimme in Deutschland abzugeben und bereits parlamentarische Wahlbeobachtung bei der türkischen Botschaft betrieben zu haben.
Das ist rechtlich zulässig. Türkische Staatsangehörige können auch dann an türkischen Wahlen teilnehmen, wenn sie dauerhaft im Ausland leben.
Doch hier beginnt eine politische Debatte, die über Eralp hinausreicht.
Ein Mensch kann familiäre Bindungen an mehrere Länder haben. Er kann sich für die Demokratie eines anderen Staates einsetzen und politische Entwicklungen dort kritisch verfolgen.
Aber was bedeutet es, wenn ein deutscher Spitzenpolitiker nicht nur Beobachter, sondern zugleich Wahlberechtigter und politischer Akteur eines zweiten Staates ist?
Welche Bedeutung misst er dessen politischen Institutionen bei?
Und wie trennt er politische Interessen, wenn sich die Positionen beider Staaten widersprechen?
Die doppelte Staatsangehörigkeit beantwortet diese Fragen nicht. Ebenso wenig beweist sie einen Loyalitätskonflikt.
Eralp selbst bezeichnet Berlin als ihre Heimat und erklärt, dort dauerhaft leben zu wollen.
Gerade deshalb wäre es interessant zu erfahren, weshalb ihr die aktive Teilnahme an türkischen Wahlen wichtig bleibt.
Wahlkampf für eine türkische Partei – mitten in Berlin
Eine noch konkretere Antwort auf die Frage nach Eralps politischen Verbindungen liefert ihre eigene Kandidaturerklärung vom 8. September 2025.
In diesem Dokument beschreibt sie ihre langjährige Tätigkeit in migrantischen Organisationen.
Sie nennt Allmende e. V., antirassistische Bündnisse und die HDK Berlin-Brandenburg, die sie dem Umfeld der prokurdischen HDP in der Türkei zuordnet.
Über ihre damalige Tätigkeit schreibt sie ausdrücklich, sie habe sich an Wahlkämpfen für die HDP in Berlin beteiligt.
Damit steht fest: Eralp war nicht lediglich eine gelegentliche Beobachterin türkischer Politik. Sie betrieb nach eigener Darstellung aktiv Wahlkampf für eine türkische politische Kraft auf deutschem Boden.
Die HDP gehörte allerdings zur Opposition gegen Recep Tayyip Erdoğan und die AKP. Diese politische Einordnung ist entscheidend.
Wer aus Eralps Engagement unmittelbar eine Nähe zur türkischen Regierungspartei ableitet, übersieht den politischen Gegensatz zwischen diesen Lagern.
Das ändert nichts an der grundlegenden Frage: Welche Rolle spielen politische Parteien eines anderen Landes im öffentlichen Leben Deutschlands, und welche Bedeutung hat das für deutsche Politiker, die sich an ihren Wahlkämpfen beteiligen?
Eralps Engagement bietet dafür ein konkretes Beispiel.
„Integration? Nein danke!“
Besonders aufschlussreich wird ihre politische Haltung, wenn man die Frage der Staatsangehörigkeit mit ihrem Integrationsverständnis verbindet.
Auch darüber sprach Eralp im September 2026 ausführlich.
Im Gespräch mit Jung & Naiv erinnerte sie an eine frühere Kampagne aus ihrer Zeit in migrantischen Selbstorganisationen. Ihr Titel lautete: „Integration? Nein danke!“
Sie erklärte, es gehe nicht darum, dass Menschen sich einseitig anpassen und assimilieren müssten.
Eralp lehnt damit ein Integrationsverständnis ab, das den Anpassungsprozess hauptsächlich bei den Zugewanderten verortet.
Stattdessen betont sie gesellschaftliche Teilhabe, staatliche Angebote und die Verantwortung öffentlicher Institutionen.
Sie fordert beispielsweise zusätzliche Deutschkurse und eine schnellere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.
Darin steckt ein grundlegender politischer Gegensatz.
Für das eine Integrationsverständnis steht die Erwartung im Mittelpunkt, dass Menschen, die dauerhaft in Deutschland leben, bestimmte sprachliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten entwickeln.
Eralp stellt dagegen die Gleichberechtigung unterschiedlicher Lebensweisen und den Abbau institutioneller Hürden stärker in den Vordergrund.
Beide Positionen können die verbindliche Geltung der deutschen Rechtsordnung anerkennen. Der eigentliche Streit betrifft die Anforderungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens jenseits des Rechts.
Die entscheidende Frage an Eralp lautet deshalb: Welche gemeinsamen gesellschaftlichen Grundlagen hält sie über die Einhaltung der Gesetze hinaus für notwendig?
Eine bemerkenswerte Parallele zu Erdoğan
Wer über die Ablehnung von Assimilation spricht, kommt an einer Rede des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan aus dem Jahr 2008 nicht vorbei.
Damals trat Erdoğan in Köln vor einem großen türkischstämmigen Publikum auf. Er bezeichnete Assimilation als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und betonte die Bedeutung der türkischen kulturellen Identität.
Auch Eralp spricht sich gegen Assimilationsforderungen aus.
Das ist eine erkennbare Gemeinsamkeit in einem einzelnen integrationspolitischen Begriff.
Doch sie reicht nicht aus, um beide politischen Programme gleichzusetzen.
Erdoğan verband seine Argumentation mit dem Erhalt türkischer Identität unter im Ausland lebenden Türken. Eralp begründet ihre Position mit einem gesellschaftlichen Verständnis von Migration, Gleichberechtigung und Antidiskriminierung.
Die Motive und politischen Zusammenhänge sind damit unterschiedlich.
Eine organisatorische Verbindung Eralps zur AKP oder zu Erdoğan ist durch diese Gemeinsamkeit nicht belegt.
Trotzdem verdient der Vergleich Aufmerksamkeit: Wie unterscheiden sich die Vorstellungen von kultureller Zugehörigkeit, die Erdoğan und Eralp jeweils vertreten? Welche Rolle soll eine gemeinsame nationale Identität in einer Einwanderungsgesellschaft spielen?
Es sind Fragen, die in der öffentlichen Integrationsdebatte häufig hinter Schlagworten verschwinden.
Der Weg in die Berliner Machtpolitik
Eralp studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und schloss beide juristischen Staatsexamina erfolgreich ab.
2010 kam sie nach Berlin und arbeitete für die Bundestagsfraktion der Linken, insbesondere in rechtspolitischen Fragen.
Erst 2017 trat sie selbst der Partei bei. Ein Jahr später wurde sie in den Berliner Landesvorstand gewählt.
2021 zog sie ins Abgeordnetenhaus ein.
Ihr politischer Schwerpunkt lag zunächst auf Antidiskriminierungs-, Migrations- und Mietenpolitik. Im Wahlkampf 2026 stellte sie die Wohnungsfrage in den Mittelpunkt und warb für die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne.
Dabei setzte sie ausdrücklich auch auf türkischsprachige Wähleransprache.
Im Interview mit Jung & Naiv erklärte sie, fast die Hälfte ihrer Haustürgespräche im Kreuzberger Wahlkampf 2021 auf Türkisch geführt zu haben. Auch 2026 nutzte ihre Kampagne türkischsprachige Flugblätter und Videos.
Das ist zunächst ein legitimes Mittel demokratischen Wahlkampfs.
Es zeigt aber auch, dass Eralp ihre sprachliche und kulturelle Herkunft bewusst als Teil ihrer politischen Kommunikation einsetzt.
Sie tritt nicht nur als Berliner Politikerin auf, die zufällig Türkisch spricht. Sie beschreibt selbst die Repräsentation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte als ein wesentliches politisches Anliegen.
Die Frage ist, wie sich dieses besondere Anliegen mit der Verantwortung für alle Berliner verbindet.
Die Türkei als zweite Heimat
Im Gespräch mit n-tv beschrieb Eralp Istanbul als eine Art zweite Heimat.
Sie berichtete von ihrer großen Familie in der Türkei, einem früheren Praktikum bei einem Anwalt in Istanbul und einem mehrmonatigen Aufenthalt dort.
Zugleich äußerte sie den Wunsch nach einem demokratischen Wandel in der Türkei.
Im September berichtete sie außerdem über einen parlamentarischen Austausch mit Istanbul und Gespräche mit Nichtregierungsorganisationen sowie Verwaltungsvertretern.
Das sind konkrete persönliche und institutionelle Beziehungen in die Türkei.
Sie belegen jedoch keine Verbindung zur AKP oder zur Regierung Erdoğan.
Vielmehr lässt ihre öffentlich dokumentierte Unterstützung der prokurdischen Opposition erkennen, dass ihre politische Tätigkeit in der Türkei nicht einfach mit Regierungstreue gleichgesetzt werden kann.
Welche weiteren Kontakte zu Parteien, diplomatischen Einrichtungen und politischen Organisationen bestehen, bleibt eine offene Recherchefrage.
Der Konflikt in der eigenen Partei
Spätestens im Oktober 2026 bekam Eralps politische Biografie eine neue Aktualität.
Nach dem Berliner Wahlsieg geriet die Linke wegen ihrer Kontakte zu propalästinensischen Aktivistennetzwerken in die Kritik.
Im Mittelpunkt stand unter anderem Ibrahim Ibrahim, ein Aktivist, dessen Umfeld seit Jahren Bezüge zur PFLP aufweist.
Die Auseinandersetzung reichte bis in die Neuköllner Parteistrukturen, in denen einzelne Funktionäre bereits zuvor mit Ibrahim bei Veranstaltungen aufgetreten waren.
Eralp selbst erklärte nach einem Spiegel-Bericht, sie habe aus Sorge um ihre Sicherheit und die ihrer Familie Vorbehalte gegen die öffentliche Nennung Ibrahims gehabt.
Sie bekräftigte anschließend, entschieden gegen Gewalt, Terror und organisierte Kriminalität vorgehen zu wollen.
Damit steht sie vor einer Herausforderung, die mit ihrem eigenen politischen Werdegang zusammenhängt.
Sie stammt aus einem aktivistischen Umfeld, ist in migrantischen und linken Organisationen politisch sozialisiert worden und beansprucht nun Führungsverantwortung für eine ganze Stadt.
Wie geht sie mit politischen Strömungen innerhalb ihrer Partei um, deren Positionen oder Bündnispartner grundlegende Konflikte auslösen?
Wann endet innerparteiliche Solidarität? Und wann beginnt die Pflicht einer möglichen Regierungschefin, klare institutionelle Grenzen zu ziehen?
Diese Fragen lassen sich nicht mit ihrer Herkunft beantworten.
Sie müssen an ihren Entscheidungen gemessen werden.
Was die Berliner von Elif Eralp erwarten dürfen
Elif Eralp ist deutsche Staatsbürgerin. Sie wurde in Deutschland geboren, wuchs hier auf und hat ihr berufliches und politisches Leben weitgehend hier verbracht.
Ihre türkische Staatsangehörigkeit mindert diese Tatsachen nicht.
Auch ihre Teilnahme an türkischen Wahlen begründet für sich keinen Zweifel an ihrer Verfassungstreue.
Doch der Anspruch auf das Amt der Regierenden Bürgermeisterin bringt eine besondere öffentliche Verantwortung mit sich.
Wer die Hauptstadt regieren möchte, muss erläutern können, wie er mit möglichen Interessenkonflikten umgeht. Wer politischen Wahlkampf für eine ausländische Partei betrieben hat, sollte die Art und Reichweite dieser Beziehungen offenlegen können.
Und wer Assimilation als gesellschaftspolitisches Leitbild ablehnt, sollte erklären, welche verbindenden Grundlagen an ihre Stelle treten sollen.
Das sind keine Fragen, die ausschließlich an Elif Eralp zu richten wären. Sie betreffen grundsätzlich Politiker mit grenzüberschreitenden politischen Tätigkeiten.
Die Antwort auf die Frage, welcher Verfassung sich ein deutscher Regierungschef verpflichtet fühlt, ist rechtlich eindeutig: dem Grundgesetz und der jeweiligen Landesverfassung.
Politisch wird diese Verpflichtung durch konkretes Handeln sichtbar.
Genau daran wird sich Elif Eralp messen lassen müssen.
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Elif Eralp deutsch genug ist. Sondern welches Verständnis von politischer Verantwortung, Integration und Regierungsführung sie für Berlin vertritt – und wie sie es in ihren Entscheidungen umsetzt.
Diese Reportage eröffnet die Rechercheserie „Die Linke und ihre Netzwerke“. In den folgenden Beiträgen untersucht Die Vossische die politische Geschichte von Ibrahim Ibrahim, die Rolle der Neuköllner Parteistrukturen, die Auseinandersetzungen um Vanessa Emde und Hannah Bruns sowie die Beziehungen verschiedener linker Organisationen zu internationalen politischen Bündnissen.
Quellen und Dokumente
- Elif Eralp – persönliche Vita
- Eralps Kandidaturerklärung vom 8. September 2025
- Jung & Naiv, Interview Nr. 849 vom 3. September 2026, mit Transkript
- n-tv: Interview mit Elif Eralp
- Munzinger: Biografie Elif Eralp
- Tagesschau: Eralp reagiert auf den Spiegel-Bericht
- Landeswahlleitung Berlin: Amtliches Wahlergebnis 2026
Elif Eralp · Berliner Linke · Berlin-Wahl 2026 · Doppelte Staatsangehörigkeit · Assimilation · Integration · HDP · Türkei · Erdoğan · Regierende Bürgermeisterin
Geschrieben von
Als nächstes lesen
Der Block-Prozess: Wenn aus einem Strafverfahren ein endloser Familienkrieg wird
84 Verhandlungstage im Block-Prozess, 15 weitere Termine. Statt allein die strafrechtliche Verantwortung zu klären, beschäftigt sich das Gericht immer wieder mit dem Familienkonflikt. Ein Essay über Prozessführung, Geschädigte und die Grenzen der Wahrheitsfindung.Der SPIEGEL und die Teddybärchen-Moral
Der SPIEGEL begleitet Seenotretter, zeigt Gefühle und politische Haltung. Doch statt Schleusernetzwerke, Finanzierung und die Rolle der NGOs kritisch zu untersuchen, zelebriert die Reportage moralische Betroffenheit. Journalismus oder Selbstinszenierung?
Die linke Pressefreiheit: Recherchieren erlaubt – solange es nicht die Linken trifft?
Christiane Grefe wirft Kritikern von Elif Eralp Frauenfeindlichkeit und antilinke Ressentiments vor. Doch statt die brisanten Enthüllungen über Eralps Angst vor radikalen Aktivisten zu widerlegen, attackiert s
Claudia Roth – die große Liebe zur eigenen Moral
Claudia Roths politische Widersprüche: Von ihrer Liebe zur Türkei über den Umgang mit dem iranischen Regime und den documenta-Skandal bis zu ihren Vorwürfen gegen den Zentralrat der Juden. Ein Essay über Moral, Macht und politische Glaubwürdigkeit.
Snuptoo: Reels teilen, Menschen finden – und selbst über die eigene Öffentlichkeit entscheiden
Snuptoo verbindet Reels, Fotos, Videos und Bücher mit mehr Kontrolle über die eigene Sichtbarkeit. Private Profile und ein enger Kreis ermöglichen Austausch, ohne persönliche Beiträge öffentlich zu machen. Jetzt Einladung anfragen.
Reichstag: Schauen unsere Sicherheitskräfte nur auf ihre Schuhspitzen?
Palästinaflagge statt Schwarz-Rot-Gold: Aktivisten führen die Sicherheitskräfte vor dem Reichstag vor. Wie konnte ein Mann ungehindert den Fahnenmast erklettern? Und wer trägt Verantwortung für die Sicherheitslücken vor Deutschlands Parlament?
Regiert bald Neukölln ganz Berlin?
Vanessa Emde verweigert den Rückzug, Neukölln wird zum Brennpunkt der Berliner Linken. Während Elif Eralp ins Rote Rathaus will, verhandeln SPD und Grüne trotz massiver Konflikte weiter. Wer bestimmt künftig den politischen Kurs Berlins?