Die Akte Dipama

Hamado Dipama agiert in DE als Antirassismus-Experte, hofiert in Afrika aber das Traoré-Regime, das LGBTQ-Rechte brutal unterdrückt. Wer Diktatoren feiert und die Justiz zur Einschüchterung der Presse nutzt, ist als BR-Rundfunkrat untragbar. Ein Weckruf!

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Die Akte Dipama
Wie viel politische Parteinahme verträgt ein Gremium, das Vertrauen in die Ausgewogenheit der Medien sichern soll?

Affäre Hamado Dipama: Rundfunkrat im Rollenkonflikt | BR

Der Fall Dipama: Wenn politische Aktivität und Rundfunkaufsicht kollidieren

Die Affäre um Hamado Dipama, Mitglied des Rundfunkrats des Bayerischer Rundfunk, ist kein gewöhnlicher Streit um Social-Media-Posts. Sie legt ein strukturelles Problem offen: Was passiert, wenn ein Aufseher über Medien selbst zum politischen Akteur wird – und aktiv in mediale Konflikte eingreift?

Ein Rundfunkrat mit klarer politischer Agenda

Dipama sitzt im Rundfunkrat als Vertreter der AGABY. Formal ist er unabhängig. Tatsächlich nutzt er seine öffentlichen Kanäle jedoch für eine klar erkennbare politische Linie.

Besonders deutlich wird dies mit Blick auf Burkina Faso. Dipama beschreibt die Lage dort als:

„eine Revolution“, in der sich das Land von den „Fesseln kolonialer Strukturen“ befreie.

Er wirbt aktiv für das staatlich unterstützte Thomas-Sankara-Memorial, sammelt Spenden und tritt als Ansprechpartner für Deutschland auf. Gleichzeitig dokumentiert er Kontakte zur Regierung unter Ibrahim Traoré und bedankt sich öffentlich für politische Unterstützung beim Außenminister Karamoko Jean Marie Traoré.

Das ist kein beiläufiges Engagement. Es ist politische Positionierung mit organisatorischer Konsequenz.