Die Jugend? Nein. Eine kleine Protestgruppe, die für alle sprechen will
Der SPIEGEL nennt es einen Protest der Jugend. Doch der Film zeigt eine altersgemischte Protestgruppe mit antikapitalistischen Parolen und vielen Forderungen. Moritz Neumann untersucht die mediale Überhöhung von Gen Z regelt und fragt, welche Verantwortung die Demonstranten selbst übernehmen wollen.
Der SPIEGEL präsentiert die Berliner „Gen Z regelt“-Demonstration als Aufstand der Jugend. Doch das Video zeigt Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene, antikapitalistische Parolen und eine bemerkenswerte Selbstgewissheit. Gefordert wird viel. Über eigene Verantwortung erfährt man wenig.
Manchmal beginnt die Irreführung schon mit dem ersten Satz.
„Die Jugend geht auf die Straße“, erklärt der SPIEGEL in seinem Videobericht über die Demonstrationen von „Gen Z regelt“. Es klingt nach einer gesellschaftlichen Erhebung. Nach einer jungen Generation, die geschlossen aufsteht, um ihre Zukunft einzufordern.
Nur zeigt der Film etwas anderes.
Er zeigt einige Tausend Demonstranten in Berlin, darunter Jugendliche, junge Erwachsene und erkennbar auch Menschen, die nicht mehr zum klassischen Jugendalter gehören. Er zeigt linke Protestparolen, auffällige Kleidung, alternative Szenekultur und Menschen, die sich von der Politik nicht gehört fühlen.
Was er nicht zeigt, ist ein repräsentativer Querschnitt der deutschen Jugend. Und schon gar nicht liefert er einen Beleg dafür, dass die hier Versammelten berechtigt wären, für Millionen Gleichaltrige zu sprechen.
Eine Demonstration ist keine Volkszählung. Und ein selbst gewählter Name ist noch lange kein gesellschaftliches Mandat.
Wer hat diese Leute zur Stimme der Jugend erklärt?
Beginnen wir mit einer einfachen Unterscheidung, die in der Berichterstattung offenbar zunehmend verloren geht.
Jugendliche sind im Sinne des deutschen Kinder- und Jugendhilferechts Menschen zwischen 14 und unter 18 Jahren. Die Altersgruppe von 18 bis unter 27 Jahren wird als junge Volljährige bezeichnet. Der Begriff „Generation Z“ wiederum ist eine soziologische Sammelbezeichnung für bestimmte Geburtsjahrgänge.
Das sind drei unterschiedliche Kategorien.
Im SPIEGEL-Video sehen wir Menschen verschiedenen Alters. Eine statistische Erhebung ihrer Geburtsdaten gibt es nicht. Ob Jugendliche die Mehrheit bilden oder ob vor allem Erwachsene demonstrieren, bleibt offen.
Videonachweis: DER SPIEGEL, Videobeitrag über die Berliner Demonstration von „Gen Z regelt“, Laufzeit rund 2:19 Minuten. Die Aussagen und Beobachtungen im Kommentar beziehen sich darauf.
Trotzdem werden sie unter der Sammelbezeichnung „die Jugend“ präsentiert.
Genau dadurch entsteht ein politischer Repräsentationsanspruch, der nicht belegt ist.
Die deutsche Jugend besteht auch aus Auszubildenden, die morgens um sechs aufstehen. Aus Schülern, die für Prüfungen lernen. Aus jungen Menschen, die ihre Eltern pflegen, bei der Feuerwehr mitarbeiten, eine Ausbildung absolvieren oder im Sportverein Verantwortung übernehmen.
Und aus sehr vielen, die am 31. Oktober eben nicht demonstriert haben.
Was denken diese Menschen? Welche Zukunft wollen sie? Wie stehen sie zur Wehrpflicht, zur Wirtschaft, zu Steuern und Sozialleistungen?
Das Video verrät es nicht.
Es lässt stattdessen eine kleine Auswahl von Demonstrationsteilnehmern zu Wort kommen und macht daraus den vermeintlichen Aufbruch einer ganzen Altersgruppe.
Das ist journalistisch eine gewaltige Verkürzung.
Eine Protestkultur, die sich selbst genügt?
Der erste Interviewpartner fällt sofort auf. Mintgrün gefärbte Haare, Nasenpiercings, dunkle Kleidung, ein demonstrativ alternatives Erscheinungsbild.
Das ist seine persönliche Freiheit. Niemand muss aussehen wie ein Bankangestellter, um ernst genommen zu werden. Und weder ein Piercing noch eine Haarfarbe verraten, ob jemand zuverlässig arbeitet oder Verantwortung übernimmt.
Doch die Bildsprache ist interessant.
Hier trifft eine bewusst gegen Konventionen gerichtete Selbstdarstellung auf einen politischen Anspruch, von der Gesellschaft anerkannt und wertgeschätzt zu werden.
Das muss kein Widerspruch sein. Eine offene Gesellschaft muss individuelle Unterschiede aushalten.
Aber gesellschaftliche Anerkennung ist etwas anderes als der Anspruch, dass jede persönliche Haltung und jede politische Forderung ohne kritische Rückfrage akzeptiert werden müsse.
Gerade wer für Respekt und Toleranz eintritt, sollte anerkennen, dass auch andere Menschen legitime Erwartungen haben. Arbeitgeber können sachlich begründete Anforderungen an ein berufliches Auftreten stellen. Kunden haben eigene Vorstellungen. Das Zusammenleben verlangt Rücksichtnahme in beide Richtungen.
Über die berufliche Eignung des Interviewpartners erfahren wir nichts. Ihm aufgrund seiner Erscheinung die Leistungsfähigkeit abzusprechen wäre deshalb unredlich.
Interessant ist nicht, wie dieser Mensch aussieht. Interessant ist, was er sagt.
Und das ist aufschlussreich genug.
Arbeitskräfte oder Kanonenfutter?
Die Gesellschaft, erklärt der erste Interviewpartner, betrachte junge Menschen hauptsächlich als Arbeitskräfte oder, im Zweifel, als Kanonenfutter.
Ein bemerkenswerter Satz.
Denn natürlich braucht eine Gesellschaft Arbeitskräfte. Ohne Menschen, die arbeiten, produzieren, pflegen, transportieren, reparieren, unterrichten und Dienstleistungen erbringen, funktioniert weder ein Sozialstaat noch eine Demokratie.
Arbeit ist keine Erniedrigung. Sie ist die Grundlage unseres gemeinsamen Wohlstands.
Dass der Staat Menschen nicht ausschließlich auf ihren wirtschaftlichen Nutzen reduzieren darf, versteht sich von selbst. Ebenso darf niemand eine Debatte über Wehrpflicht und Landesverteidigung leichtfertig führen. Es geht schließlich um die Bereitschaft, im äußersten Fall das eigene Leben zu riskieren.
Aber wer Arbeit und militärischen Dienst in einem Atemzug als Ausdruck gesellschaftlicher Geringschätzung darstellt, sollte erklären, wie er die gesellschaftlichen Aufgaben künftig organisieren möchte.
Wer versorgt die Kranken? Wer finanziert die Schulen? Wer baut Wohnungen? Wer verteidigt das Land?
Das sind keine nebensächlichen Fragen.
Es sind die Voraussetzungen dafür, dass all jene Leistungen überhaupt existieren können, die auf der Demonstration eingefordert werden.
Wir tragen das System. Wirklich?
Ein anderer Interviewpartner erklärt, die Politik höre nicht richtig zu. Sie mache Politik für ältere Menschen. Die Zukunft gehöre jedoch den Jungen, und diese würden letztendlich das System tragen.
Ein großer Satz.
Nur: Wer trägt das System heute?
Es sind Millionen Menschen, die arbeiten und Steuern zahlen. Menschen in Betrieben und Verwaltungen, im Handwerk, in Krankenhäusern, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Dazu gehören selbstverständlich auch junge Arbeitnehmer und Auszubildende.
Die Vorstellung, erst die nächste Altersgruppe werde das Land tragen, ignoriert die Gegenwart.
Und sie unterschlägt, dass Verantwortung nicht automatisch durch das Geburtsjahr entsteht.
Sie entsteht durch das, was Menschen tun.
Wer heute Verantwortung übernimmt, trägt bereits etwas bei. Wer morgen Verantwortung übernehmen will, muss erklären können, worin dieser Beitrag bestehen soll.
Auf der Demonstration wird viel von Wertschätzung gesprochen.
Aber Wertschätzung funktioniert nicht als Einbahnstraße.
Die jungen und älteren Demonstranten verlangen Anerkennung für ihre Anliegen. Welche Anerkennung bringen sie ihrerseits den Menschen entgegen, deren Arbeit die geforderten staatlichen Leistungen ermöglicht?
Darauf gibt der SPIEGEL-Beitrag keine erkennbare Antwort.
Demonstrieren als Lebensgefühl
Besonders aufschlussreich ist eine junge Frau, die erklärt, sie habe bereits in der Grundschule an Fridays-for-Future-Demonstrationen teilgenommen.
Heute bedauert sie, dass weniger Menschen demonstrieren. Aktivismus müsse wieder aufleben. Man dürfe nicht zulassen, dass Demonstrationen aussterben.
Hier verschiebt sich der Schwerpunkt.
Es geht nicht mehr ausschließlich um ein konkretes politisches Ziel. Das Demonstrieren selbst erscheint als etwas Bewahrenswertes, als Gemeinschaftserlebnis, als Teil einer politischen Identität.
Für manche Menschen ist Aktivismus offenkundig eine prägende Sozialisationserfahrung.
Daran ist grundsätzlich nichts Verwerfliches. Politisches Engagement gehört zur Demokratie.
Nur ist eine Demonstration kein Selbstzweck.
Ihr Erfolg bemisst sich nicht daran, wie viele junge Menschen wieder Plakate hochhalten, sondern daran, ob sie ein Problem präzise beschreiben, Lösungen entwickeln und politische Veränderungen nachvollziehbar begründen können.
Wer demonstriert, weil Demonstrieren wieder populärer werden soll, verwechselt leicht die Methode mit dem Ziel.
Und genau diesen Eindruck vermittelt die entsprechende Passage des Videos.
Antikapitalismus als schnelle Antwort
Zwischen den Interviews hören wir den Ruf „Anti, anti Kapitalist“.
Ein anderer Sprechchor behauptet, die Jugend wolle Zukunft, während die Reichen Krieg wollten.
Das ist eine bemerkenswert einfache Einteilung der Welt.
Hier die vermeintlich gute Jugend. Dort die Reichen, die Krieg wollen. Dazwischen offenbar wenig Platz für wirtschaftliche Zusammenhänge, unterschiedliche politische Interessen oder die Frage, woraus öffentliche Leistungen finanziert werden.
Kapitalismuskritik kann selbstverständlich begründet und anspruchsvoll sein. Man kann über Vermögensverteilung, Marktmacht, Wohnungsmarkt und soziale Ungleichheit fundiert streiten.
Doch die Parole ersetzt keine Argumentation.
Gerade weil die Demonstranten mehr öffentliche Ausgaben verlangen, wäre eine ökonomische Erklärung interessant.
Wie sollen diese finanziert werden? Welche Ausgaben sollen Vorrang haben? Welche Belastungen wären akzeptabel? Wie soll gleichzeitig Wohlstand geschaffen werden?
Darüber erfahren wir im Video so gut wie nichts.
Stattdessen genügt offenbar ein gemeinsamer Gegner.
Und plötzlich geht es um Palästina
Ein weiterer Interviewpartner zählt auf, was ihn zu dieser Demonstration bewegt: Wehrpflicht, Kürzungen, Sozialleistungen und Palästina-Solidarität.
Damit ist zumindest eines klar: Palästina ist nicht bloß zufällig über eine Fahne im Bild präsent.
Das Thema wird von einem Demonstranten ausdrücklich als Bestandteil seines Protests genannt.
Nur stellt sich erneut die Frage nach dem Zusammenhang.
Was hat die deutsche Wehrpflichtdebatte mit dem Nahostkonflikt zu tun? Welche konkrete politische Forderung soll die Verbindung zwischen Sozialpolitik und Palästina-Solidarität herstellen?
Menschen dürfen selbstverständlich mehrere Anliegen gleichzeitig vertreten. Aber eine Demonstration, die unter dem Anspruch auftritt, Interessen junger Menschen in Deutschland zu artikulieren, muss erklären können, weshalb sie unterschiedliche politische Konflikte miteinander verbindet.
In Verbindung mit den dokumentierten gemeinsamen Mobilisierungen linksradikaler Gruppen ist diese Frage besonders relevant.
Dabei beweist die Beteiligung einzelner Aktivisten noch keine Steuerung der Gesamtinitiative durch eine bestimmte Organisation.
Doch gerade diese Unterschiede müsste ein sorgfältiger journalistischer Beitrag sichtbar machen.
Keine Gewalt – und trotzdem ein berechtigtes Problem
Der SPIEGEL berichtet, dass die gezeigte Berliner Kundgebung mit nach Polizeiangaben rund 4.500 Menschen friedlich verlaufen sei.
Das muss ausdrücklich festgehalten werden.
Nicht jeder Teilnehmer einer Demonstration ist für Ausschreitungen bei anderen Veranstaltungen verantwortlich. Auch die im Video Interviewten dürfen nicht ohne Beleg mit Straftaten in Verbindung gebracht werden.
Bemerkenswert ist dennoch, wie schnell die Kritik an gewalttätigen Protesten von manchen Interviewpartnern als mediale Verzerrung oder politische Instrumentalisierung bezeichnet wird.
Gewaltbereite Gruppen seien nur eine Minderheit, lautet sinngemäß die Erklärung.
Das mag für die jeweils gemeinte Veranstaltung zutreffen. Es entbindet Organisatoren aber nicht davon, sich kritisch mit gewaltbereiten Teilnehmern und dem eigenen Sicherheitskonzept auseinanderzusetzen.
Wer ernst genommen werden möchte, sollte solche Fragen beantworten können, ohne jede kritische Berichterstattung gleich als feindselig zu betrachten.
Was wollen diese Demonstranten eigentlich leisten?
Am Ende bleibt die entscheidende Leerstelle dieses Videos.
Wir erfahren, was die Interviewten von der Gesellschaft erwarten.
Sie wollen bezahlbares Leben, Bildung, Krankenversorgung, politische Mitsprache, Wertschätzung und Zukunftsperspektiven.
Wir erfahren, dass manche die Wehrpflicht ablehnen.
Wir erfahren, dass andere antikapitalistische Parolen rufen oder sich mit Palästina solidarisieren.
Aber wir erfahren kaum etwas darüber, welche konkreten Verpflichtungen sie selbst für gerechtfertigt halten.
Das wäre die eigentliche journalistische Nachfrage gewesen.
Wären sie bereit, einen sozialen Dienst zu leisten? Sich im Katastrophenschutz zu engagieren? Pflegebedürftige zu unterstützen? Welche Lösung schlagen sie für die personellen Probleme der Bundeswehr vor?
Und wie wollen sie jene Leistungen finanzieren, die sie fordern?
Die Antworten können durchaus unterschiedlich ausfallen. Manche Demonstranten engagieren sich möglicherweise längst ehrenamtlich, arbeiten oder pflegen Angehörige. Das Video liefert dazu schlicht keine Informationen.
Gerade deshalb ist es problematisch, aus einigen Interviews ein politisches Porträt „der Jugend“ zu konstruieren.
Die Frage lautet nicht, ob diese Menschen überhaupt etwas leisten. Das wissen wir nicht.
Die Frage lautet, weshalb ihre öffentlich vorgetragenen Forderungen kaum mit Vorschlägen für eigene gesellschaftliche Verantwortung verbunden werden.
Der eigentliche Fehler liegt auch bei den Medien
Damit kommen wir zu einem weiteren Verantwortlichen dieser Inszenierung: dem Journalismus.
Der SPIEGEL hätte ohne Weiteres über eine Demonstration politisch aktiver Menschen verschiedener Altersgruppen berichten können.
Er hätte untersuchen können, wie viele der Teilnehmer tatsächlich Jugendliche waren. Welche Gruppen sie mobilisiert hatten. Ob ihre politischen Positionen von anderen jungen Menschen geteilt werden. Und welche konkreten Antworten sie auf gesellschaftliche Zielkonflikte haben.
Stattdessen eröffnet er den Beitrag mit der Behauptung, „die Jugend“ gehe auf die Straße.
Das verleiht einer begrenzten politischen Mobilisierung eine gesellschaftliche Bedeutung, die durch den Bericht selbst nicht nachgewiesen wird.
Aus einer Gruppe wird ein Milieu. Aus dem Milieu wird eine Generation. Und aus der Selbstbeschreibung einiger Demonstranten entsteht beinahe schon ein Mandat für Millionen Menschen.
Genau so funktioniert mediale Überhöhung.
Dabei wäre die Gegenfrage ganz einfach:
Wer hat diese Menschen eigentlich beauftragt, im Namen der Jugend zu sprechen?
Niemand, soweit erkennbar.
Sie vertreten ihre politischen Forderungen. Das ist ihr gutes Recht.
Aber sie vertreten nicht automatisch den Auszubildenden in einer Autowerkstatt, die Schülerin vor ihrer Abschlussprüfung, den jungen Feuerwehrmann oder die Studentin, die nebenbei ihre Miete verdient.
Auch diese Menschen haben eine Zukunft.
Und sie müssen sich nicht erst einer Demonstration anschließen, um Teil ihrer Altersgruppe zu sein.
Eine kleine politische Bewegung ist keine ganze Altersgruppe
Das Video zeigt eine bestimmte Protestkultur: alternative Ästhetik, politische Parolen, starke Ansprüche auf Anerkennung und das Bedürfnis nach gemeinschaftlichem Aktivismus.
Es zeigt auch Menschen mit ernsthaften Sorgen und legitimen politischen Anliegen.
Was es nicht zeigt, ist ein überzeugendes Mandat, für eine gesamte Generation zu sprechen.
Und ebenso wenig liefert es hinreichende Antworten darauf, wie die erhobenen Forderungen mit gesellschaftlichen Pflichten und wirtschaftlichen Realitäten vereinbart werden sollen.
Die Demonstranten haben das Recht, laut zu sein.
Sie haben das Recht, den Staat zu kritisieren.
Sie haben das Recht, eine Wehrpflicht abzulehnen und höhere Sozialleistungen zu verlangen.
Aber sie haben kein Recht darauf, dass ihre politischen Ansprüche unkritisch als Wille einer ganzen Altersgruppe ausgegeben werden.
Die Jugend ist nicht auf die Straße gegangen. Einige Jugendliche, junge Erwachsene und ältere politische Aktivisten sind auf die Straße gegangen.
Das ist ein erheblicher Unterschied.
Und wer behauptet, das Land künftig am Laufen halten zu wollen, sollte nicht nur erklären, was er vom Staat erwartet.
Er sollte auch erklären, was er selbst dafür tun will.
Denn die Zukunft wird nicht dadurch gestaltet, dass man sie auf ein Plakat schreibt.
Sie wird durch Menschen gestaltet, die Verantwortung übernehmen.
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