Was die Kriminalstatistik 2025 verschweigt

Was die Kriminalstatistik 2025 verschweigt
Straftäter, die einen Migrationshintergrund aus Ländern wie der Türkei, Syrien oder Afghanistan haben, aber mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, tauchen in der Statistik schlicht als „Deutsche“ auf.

Von der Redaktion | 20. April 2026

Eigentlich sollte es ein Tag der Klarheit werden. Alexander Dobrindt, unser Innenminister von der CSU, tritt vor die Kameras, rückt die Krawatte gerade und präsentiert die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Ein Mammutwerk aus Zahlen, Tabellen und Balkendiagrammen. Mittendrin: die „Tatverdächtigenbelastungszahl“. Klingt furchtbar akademisch, soll aber eigentlich nur eines sagen: Wer baut hier in diesem Land den Mist? Das Ergebnis ist so vorhersehbar wie bitter. Syrer und Afghanen tauchen zehnmal häufiger als Tatverdächtige auf als Deutsche.

Die Schlagzeilen schreiben sich von selbst. Die sozialen Netzwerke glühen. Aber wer mal einen Blick hinter die Fassade dieses statistischen Monstrums wirft, merkt schnell: Das hier ist kein ehrlicher Kassensturz. Das ist statistisches Blendwerk. Die PKS 2025 leidet an einem Geburtsfehler, der so gewollt scheint, dass es wehtut. Sie ist auf dem Auge der Biografie stockblind.

Der große Pass-Schwindel

Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Die Staatsangehörigkeit ist in Deutschland mittlerweile zu einer rein bürokratischen Formsache verkommen. Wer die Einbürgerungstermine heute sieht, weiß, dass der deutsche Pass massenhaft verteilt wird. Verstehen Sie mich nicht falsch: Integration ist super, wenn sie funktioniert. Aber für die Kriminalstatistik ist das der Super-GAU.

Ein Beispiel gefällig? Nehmen wir einen jungen Mann aus Kabul oder Damaskus. Er kommt hierher, lebt in seiner Blase, pflegt ein Weltbild, in dem die Ehre über dem Gesetz steht. Dann bekommt er den deutschen Pass. Eine Woche später zieht er in einer Disko das Messer. In der Statistik von Herrn Dobrindt taucht er jetzt als „Deutscher“ auf. Er steht da direkt neben dem Opa aus dem Erzgebirge oder dem Handwerker aus dem Pott.

Das ist kein Zufall, das ist Methode. Kritiker nennen es „Verwässerung“. Ich nenne es eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit. Wenn wir Gewalttäter einfach umetikettieren, nur weil sie ein neues Stück Papier in der Tasche haben, dann belügen wir uns selbst. Die PKS schaut auf das Dokument, während die Realität auf dem Asphalt eine völlig andere Sprache spricht. Wir ersticken jede ehrliche Ursachenforschung im Keim, weil wir uns weigern, die Herkunft hinter dem Pass zu sehen.

Das Märchen vom „armen, jungen Mann“

Und dann kommen sie wieder aus ihren Löchern: die Soziologen, die uns seit Jahrzehnten die Welt erklären wollen. Ihr Standard-Lied: „Die Jungs sind nicht kriminell, weil sie aus Syrien kommen, sondern weil sie arm sind.“ Arm, jung, männlich, keine Perspektive – das sei der Mix, der zur Gewalt führt. Wären Deutsche in derselben Lage, würden sie genauso oft zuschlagen, rauben und vergewaltigen. So die Theorie.

Doch die Daten von 2025 schlagen dieser Argumentation die Zähne aus. Man hat sich die Mühe gemacht, das Ganze mal durchzurechnen. Selbst wenn man das Alter, das Geschlecht und den Kontostand komplett rausrechnet – der Überhang an Gewalt bei bestimmten Migrantengruppen bleibt gewaltig. Es ist eben nicht nur die soziale Lage. Es ist die Prägung.

Besonders bei den richtig hässlichen Delikten, bei Gruppenvergewaltigungen und Messerattacken, versagt die ökonomische Ausrede auf ganzer Linie. Da geht es um ein Frauenbild, das im 12. Jahrhundert hängengeblieben ist. Da geht es um eine Verachtung für den Rechtsstaat, den man als schwach wahrnimmt. Aber genau diese Täterprofile verschwinden in der Statistik im großen Topf der „deutschen Tatverdächtigen“. Wer das anspricht, hat heute ganz schnell den Stempel „rechts“ weg. Aber Fakten haben keine politische Gesinnung. Sie sind einfach nur da. Und sie sind verdammt hässlich.

29.000 Messerangriffe – Und die Politik spielt mit Schildern

Kommen wir zum Thema Nummer eins in den Parks und Fußgängerzonen: das Messer. Letztes Jahr blitzte die Klinge 29.000 Mal auf. Das Messer ist zum Standard-Werkzeug bei Streitigkeiten geworden. Die PKS belegt schwarz auf weiß, dass Nicht-Deutsche hier massiv dominieren. Aber wie hoch ist die Dunkelziffer derer, die zwar den Pass gewechselt haben, aber immer noch das Messer als „Argument“ betrachten?

Keiner weiß es. Keiner soll es wissen. Die Antwort der Politik auf diesen Wahnsinn? Waffenverbotszonen. Man muss sich das mal bildlich vorstellen: Da ist jemand bereit, einem anderen den Bauch aufzuschlitzen, und dann sieht er ein Schild „Messer verboten“ und dreht um? Ernsthaft? Das ist keine Politik, das ist ein schlechter Scherz. Es ist das Eingeständnis des kompletten Kontrollverlusts. Man bekämpft das Werkzeug, weil man zu feige ist, die Täter beim Namen zu nennen. Das Problem ist nicht der Stahl in der Tasche, sondern die Sozialisation im Kopf.

Der Generalverdacht ist hausgemacht

Das Verrückte ist ja: Die aktuelle Form der Statistik schadet vor allem denen, die wir eigentlich schützen sollten. Es gibt Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, die hier hart arbeiten, Steuern zahlen und sich an jede Regel halten. Das sind unsere Nachbarn, unsere Kollegen, unsere Freunde.

Aber solange die PKS so schwammig bleibt, solange sie Straftäter und ehrliche Bürger in einen Topf wirft, solange geraten alle unter Generalverdacht. Eine präzise Statistik, die auch die Herkunft eingebürgerter Täter erfasst, würde zeigen: Das Problem ist nicht „die Migration“ an sich. Das Problem ist eine ganz spezifische Gruppe, die unsere Werte mit Füßen tritt. Wahre Transparenz würde die Unschuldigen entlasten und die Schuldigen markieren. Aber genau davor hat die Politik Angst. Sie fürchtet die „hässlichen Bilder“. Dabei sind die Bilder längst da – man muss nur mal abends durch die Innenstädte gehen.

Schluss mit dem Eiertanz

Was wir brauchen, ist kein neues Design für Dobrindts Tabellen. Wir brauchen den Migrationshintergrund in der PKS – ohne Wenn und Aber. Wir müssen wissen, ob ein Täter aus einem Umfeld kommt, in dem Gewalt zum guten Ton gehört. Nur dann können wir Prävention machen, die diesen Namen auch verdient. Alles andere ist Zeitverschwendung.

Die Kriminalstatistik 2025 feiert einen leichten Rückgang der Gesamtzahlen. Toll. Dass das nur daran liegt, dass man Kiffer nicht mehr jagt, wird gern verschwiegen. Im Bereich der harten Gewaltkriminalität brennt die Hütte. Und die Feuerwehr weigert sich, den Brandherd zu benennen, weil die Farbe der Flammen politisch nicht korrekt sein könnte.

Sicherheitspolitik ist kein Streichelzoo für Ideologen und Weltverbesserer. Es ist die Kernaufgabe des Staates, seine Bürger zu schützen. Und das fängt damit an, die Wahrheit auszusprechen. Wer das Land sicher machen will, muss den Mut haben, die Täterprofile ungeschönt beim Namen zu nennen. Ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten, ohne statistische Taschenspielertricks. Die Menschen da draußen wissen sowieso, was los ist. Sie brauchen keinen Minister, der ihnen die Welt erklärt, sondern einen, der die Probleme löst. Alles andere ist nur teures politisches Theater auf Kosten unserer Sicherheit.

Dr. Contra

Dr. Contra

Dr. Contra ist bürgerlich-liberaler Analyst und Kolumnist für Die Vossische. Er dekonstruiert Machtstrukturen und kämpft gegen algorithmische Willkür. Er steht für radikale Transparenz und digitale Souveränität auf Plattformen wie SNUPTOO.com.
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