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Was hat Polyamorie mit meinem Schwulsein zu tun?

Polyamorie, Fetische und sexuelle Praktiken sind nicht mit Homosexualität gleichzusetzen. Werden sie dennoch unter der Regenbogenflagge vereint, drohen Vorurteile und Fremdzuschreibungen. Ein schwuler Mann erklärt, wie der CSD nun den Kampf für gleiche Bürgerrechte in den Mittelpunkt stellen sollte.

Was hat Polyamorie mit meinem Schwulsein zu tun?
Wenn Vielfalt Homosexuelle vereinnahmt? Symbolbild mit KI erstellt.

Wie unter der Regenbogenflagge immer mehr unterschiedliche Anliegen vereinnahmt werden – und weshalb dadurch neue Diskriminierung entstehen kann

Der Anlass für diesen Text war überraschend unspektakulär. Auf queer.de wurde ein Gewinnspiel für das neue Sachbuch „Vielfältige Liebe – Polyamorie gestalten“ angekündigt. Das Buch beschäftigt sich mit Beziehungen, in denen Menschen gleichzeitig mehrere Partner haben.

Mein erster Gedanke war: Was hat das eigentlich mit uns zu tun?

Ich bin schwul. Ich bin ein Mann. Ich habe für die Gleichberechtigung homosexueller Menschen gekämpft. Der Christopher Street Day war dabei ein wichtiges politisches Mittel. Wir wollten nicht wegen unserer sexuellen Orientierung verfolgt, benachteiligt oder dazu gezwungen werden, uns zu verstecken. Wir verlangten die gleichen Rechte wie heterosexuelle Menschen.

Polyamorie ist jedoch keine sexuelle Orientierung. Sie ist ein Beziehungsmodell, das bei heterosexuellen ebenso wie bei homosexuellen Menschen vorkommt. Ein schwuler Mann kann monogam oder polyamor leben. Dasselbe gilt für eine lesbische Frau oder einen heterosexuellen Menschen.

Warum wird Polyamorie dann als „queeres“ Thema behandelt?

Diese Frage ist keine Verurteilung polyamor lebender Menschen. Erwachsene sollen ihre Beziehungen frei und einvernehmlich gestalten dürfen. Aber die Freiheit, etwas tun zu dürfen, und die Zuordnung dieses Lebensmodells zur homosexuellen Bürgerrechtsbewegung sind zwei verschiedene Dinge.

Das gilt auch für Fetische und besondere sexuelle Praktiken. Sie kommen bei heterosexuellen und homosexuellen Menschen gleichermaßen vor. Was Erwachsene einvernehmlich miteinander machen, ist ihre Privatsache. Doch eine private sexuelle Vorliebe wird nicht dadurch zu einem Anliegen des CSD, dass sie von gesellschaftlichen Konventionen abweicht.

Homosexualität bezeichnet die sexuelle Orientierung eines Menschen. Polyamorie bezeichnet die Anzahl beziehungsweise Organisation seiner Beziehungen. Ein Fetisch bezeichnet eine besondere sexuelle Vorliebe. Diese Dinge können sich bei einzelnen Personen überschneiden, sind aber nicht dasselbe.

Die grenzenlose Ausweitung des Begriffs „queer“

Inzwischen scheint unter der Regenbogenflagge nahezu alles versammelt zu werden, was nicht der klassischen heterosexuellen und monogamen Lebensweise entspricht. Aus einer Bewegung für konkrete Bürgerrechte wird dadurch ein immer größerer Sammelraum für unterschiedliche Identitäten, Beziehungsmodelle, Lebensstile und sexuelle Vorlieben.

Dabei entsteht der Eindruck, homosexuelle Menschen würden automatisch mit all diesen Anliegen eine gemeinsame politische Gruppe bilden. Ich empfinde das als Vereinnahmung.

Ich bin nicht deshalb schwul, weil ich traditionelle Vorstellungen von Beziehungen ablehne. Ich bin schwul, weil ich mich als Mann zu Männern hingezogen fühle. Ob jemand monogam, polyamor oder gar nicht in einer Partnerschaft lebt, ist eine andere Frage. Ebenso sagen diemöglichen sexuellen Vorlieben nichts darüber aus, welche politischen Forderungen unter der Regenbogenflagge vertreten werden sollten.

Wer alles, was nicht „klassisch heterosexuell“ erscheint, zu einem queeren Thema erklärt, macht aus sehr verschiedenen Menschen eine künstliche Interessengemeinschaft. Aber wir haben nicht automatisch dieselben Erfahrungen, Bedürfnisse und politischen Ziele.

Die Regenbogenflagge droht dadurch zu einem Symbol für alles zu werden, was irgendwie von traditionellen Vorstellungen abweicht. Doch wenn ein Symbol für alles stehen soll, steht es am Ende für nichts mehr eindeutig.

Wem nützt die ständige Erweiterung?

Man darf deshalb auch fragen, welche institutionellen Interessen hinter dieser immer weiteren Ausdehnung stehen.

Je größer und vielfältiger die angeblich zu vertretende Gruppe wird, desto mehr Themenfelder entstehen. Damit wachsen möglicherweise auch der Anspruch auf öffentliche Aufmerksamkeit, neue Projekte, Beratungsangebote, Stellen und Fördermittel. Organisationen können sich für immer weitere Personengruppen zuständig erklären.

Das ist zunächst eine kritische Frage und kein Beweis für unlautere Absichten. Nicht jede Organisation verfolgt finanzielle Eigeninteressen, und viele Mitarbeiter leisten wichtige Arbeit. Trotzdem muss es erlaubt sein zu untersuchen, ob die fortlaufende Erweiterung des Queer-Begriffs auch institutionelle Anreize schafft.

Wo öffentliche Mittel vergeben werden, sollten Ziele, Zielgruppen und Ergebnisse nachvollziehbar sein. Welche konkrete Benachteiligung soll beseitigt werden? Warum fällt sie in den Aufgabenbereich einer Organisation für homosexuelle Gleichberechtigung? Wer profitiert von einem Projekt? Und wird überprüft, ob die eingesetzten Mittel tatsächlich helfen?

Solche Fragen sind keine Feindseligkeit gegenüber Minderheiten. Sie gehören zur demokratischen Kontrolle öffentlich finanzierter Arbeit.

Der konkrete Beitrag auf queer.de beweist allerdings keine solche Finanzierung. Es handelt sich um ein Buchgewinnspiel eines kommerziellen Medienunternehmens, das zudem einen gekennzeichneten Affiliate-Link zu Amazon enthält. Der Beitrag zeigt aber beispielhaft, wie selbstverständlich Polyamorie heute als „queeres“ Thema präsentiert wird. Genau diese Selbstverständlichkeit hat meine Frage ausgelöst.

Was hat das mit homosexueller Gleichberechtigung zu tun? Warum soll ein Beziehungsmodell, das ebenso von heterosexuellen Menschen praktiziert wird, automatisch unter die Regenbogenflagge fallen? Und weshalb wird erwartet, dass ich mich als schwuler Mann darin wiedererkenne?

Toleranz braucht keine politische Vereinnahmung

Ich gestehe jedem Erwachsenen zu, polyamor zu leben oder besondere sexuelle Vorlieben zu haben. Daraus folgt aber nicht, dass ich diese Lebensweisen als Teil meiner politischen Identität betrachten muss.

Man kann Menschen respektieren, ohne alle ihre Anliegen unter derselben Flagge zu vereinen. Man kann Diskriminierung ablehnen, ohne jede Abweichung von der gesellschaftlichen Norm zu einer neuen politischen Minderheitenidentität zu erklären. Und man kann für sexuelle Selbstbestimmung eintreten, ohne den CSD zu einer öffentlichen Präsentationsfläche sämtlicher sexueller Praktiken zu machen.

Gerade auf einem CSD, der im öffentlichen Raum stattfindet, sollte zudem zwischen politischer Sichtbarkeit und der demonstrativen Darstellung intimer Vorlieben unterschieden werden. Das ist keine Forderung nach Verboten im Privatleben. Es ist eine Frage nach dem Charakter und der Außenwirkung einer öffentlichen Bürgerrechtsdemonstration.

Erwachsene können in privaten Räumen, Clubs und dafür vorgesehenen Veranstaltungen ihre Sexualität so ausleben, wie sie es möchten. Doch der CSD ist eine öffentliche Demonstration. Er findet auf Straßen und Plätzen statt. Dort begegnen ihm auch Menschen, die nicht freiwillig eine Veranstaltung mit ausdrücklich sexuellen Darstellungen besucht haben, darunter Familien und Kinder.

Die Forderung nach einem angemessenen öffentlichen Auftreten ist deshalb nicht automatisch prüde oder intolerant. Eine politische Demonstration muss sich fragen lassen, welche Botschaft sie vermitteln will und ob bestimmte Darstellungen diese Botschaft unterstützen oder überlagern.

Wenn der Kampf um gleiche Bürgerrechte hinter einer möglichst provokanten Inszenierung von Sexualität verschwindet, verliert der CSD seinen politischen Kern.

Wenn aus Vereinnahmung neue Diskriminierung entsteht

Die grenzenlose Erweiterung des Begriffs „queer“ bleibt nicht folgenlos. Wenn Polyamorie, Fetische und öffentlich inszenierte Sexualpraktiken ständig gemeinsam mit Homosexualität präsentiert werden, entsteht bei Außenstehenden der Eindruck, all das gehöre untrennbar zusammen.

Damit werden ausgerechnet jene Vorurteile wiederbelebt, gegen die Schwule und Lesben jahrzehntelang gekämpft haben: Homosexuelle seien grundsätzlich besonders sexualisiert, lebten keine verbindlichen Partnerschaften und definierten sich vor allem über außergewöhnliche Praktiken. Viele homosexuelle Menschen erkennen sich in diesem Bild überhaupt nicht wieder.

Ein schwuler Mann, der monogam mit seinem Partner lebt, hat mit Polyamorie oder der öffentlichen Darstellung von Fetischen genauso wenig zu tun wie sein heterosexueller Nachbar. Trotzdem wird er unter der immer weiter ausgedehnten Regenbogenflagge symbolisch damit in Verbindung gebracht. Er soll sich plötzlich für Lebensweisen rechtfertigen oder von Darstellungen distanzieren, die nie seine eigenen waren.

So entsteht eine neue Form der Fremdzuschreibung: Von außen wird uns eine gemeinsame Identität auferlegt, nur weil wir nicht heterosexuell sind. Das ist paradox. Wir haben dafür gekämpft, nicht auf unsere Sexualität reduziert zu werden. Heute werden wir unter dem Etikett „queer“ erneut mit einer ganzen Sammlung sexueller Praktiken und Lebensmodelle gleichgesetzt.

Eine politische Bewegung muss darüber nachdenken, welches öffentliche Bild sie selbst erzeugt und wen sie dabei ungefragt mitrepräsentiert.

Wenn Fetischdarstellungen in der öffentlichen Wahrnehmung zum Gesicht des CSD werden, trifft die daraus entstehende Ablehnung nicht nur die Personen, die sich bewusst so präsentieren. Sie trifft auch schwule und lesbische Menschen, die damit nichts zu tun haben. Im Alltag wird nämlich selten fein unterschieden. Am Ende heißt es pauschal: „So sind die Homosexuellen.“ Niemand sagt, "So sind die Heterosexuellen". Dabei sidn es mehrheitlich Heterosexuelle die diese Lebensweisen praktizieren.

Genau darin liegt das Problem der Vereinnahmung. Unter dem Anspruch größtmöglicher Vielfalt werden sehr verschiedene Gruppen zusammengeschlossen, während die einzelnen Menschen ihre Eigenständigkeit verlieren. Wer sagt, dass sein Schwulsein weder ein Fetisch noch ein alternatives Beziehungskonzept ist, muss sich dafür mitunter sogar innerhalb der eigenen Bewegung rechtfertigen.

Das hat mit Befreiung wenig zu tun. Eine Bewegung gegen Fremdzuschreibungen sollte nicht selbst neue Fremdzuschreibungen produzieren.

Ich möchte nicht, dass andere Menschen wegen ihrer privaten Vorlieben diskriminiert werden. Ich möchte aber ebenso wenig, dass ihre Vorlieben automatisch mir zugerechnet werden. Toleranz darf keine Zwangsgemeinschaft bedeuten.

Homosexuelle Gleichberechtigung heißt, dass ich als Mann einen Mann lieben kann und dafür dieselben Rechte und denselben gesellschaftlichen Respekt erhalte wie ein heterosexuelles Paar. Sie verpflichtet mich nicht, Polyamorie, Fetischismus oder jede andere nicht traditionelle Lebensweise zu einem Bestandteil meiner Identität und meines politischen Kampfes zu erklären.

Auch innerhalb der Bewegung entsteht Ausgrenzung

Die Vereinnahmung wirkt nicht nur nach außen. Sie kann auch innerhalb der homosexuellen Gemeinschaft zu einer neuen Form der Ausgrenzung führen.

Schwule und Lesben, die sich nicht als „queer“ bezeichnen, die monogam leben oder die bestimmte politische Entwicklungen kritisch sehen, werden mitunter behandelt, als gehörten sie nicht mehr richtig zur eigenen Bewegung. Wer Grenzen zwischen sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Beziehungsmodellen und sexuellen Vorlieben ziehen möchte, gerät schnell unter den Verdacht, intolerant oder rückwärtsgewandt zu sein.

Damit wird aus einer Bewegung, die einst das Recht auf Anderssein verteidigte, eine Bewegung, die ihren Mitgliedern zunehmend vorgibt, wie sie sich selbst zu verstehen haben.

Ich muss mich nicht als „queer“ definieren, nur weil andere diesen Begriff als Sammelbezeichnung bevorzugen. Ich bin schwul. Diese Bezeichnung ist für mich klar und ausreichend. Sie beschreibt meine sexuelle Orientierung, ohne mir zusätzliche Identitäten, politischen Überzeugungen oder Lebensweisen zuzuschreiben.

Auch diese Selbstbeschreibung verdient Respekt.

Wenn Vielfalt ernst gemeint ist, muss sie ebenso den homosexuellen Mann einschließen, der monogam lebt, sich nicht über sexuelle Provokation definiert und nicht jedes unter dem Queer-Begriff versammelte Anliegen unterstützt. Er darf nicht zum Außenseiter der eigenen Bürgerrechtsbewegung werden.

Der eigentliche Auftrag des CSD

Der CSD hatte einen klaren Zweck: Schwule und Lesben sollten offen leben können, ohne verfolgt, angegriffen oder rechtlich benachteiligt zu werden. Es ging um gleiche Rechte, gesellschaftliche Anerkennung und den Schutz vor Gewalt.

Diese Aufgaben sind noch nicht überall erfüllt. Homosexuelle Menschen werden weiterhin beleidigt und angegriffen. In zahlreichen Staaten drohen ihnen Gefängnis, Folter oder sogar der Tod. Selbst in Deutschland ist ein angstfreies Leben nicht für alle selbstverständlich.

Angesichts dieser Probleme verstehe ich nicht, warum die homosexuelle Bürgerrechtsbewegung immer neue Lebensmodelle und sexuelle Vorlieben zu ihren eigenen Themen erklären muss.

Wenn alles „queer“ ist, verliert der Begriff seine politische Aussagekraft. Wenn jede Abweichung von der heterosexuellen Monogamie unter die Regenbogenflagge gestellt wird, ist irgendwann kaum noch erkennbar, wofür diese Flagge eigentlich steht.

Der CSD war erfolgreich, weil seine Forderungen konkret und nachvollziehbar waren: keine Kriminalisierung, Schutz vor Gewalt und Diskriminierung, rechtliche Gleichstellung von Partnerschaften und Familien sowie die Freiheit, offen schwul oder lesbisch leben zu können.

Diese Klarheit sollten wir nicht aufgeben.

Andere Gruppen dürfen für ihre Anliegen eintreten. Polyamor lebende Menschen dürfen gesellschaftliche Anerkennung oder rechtliche Veränderungen fordern. Menschen mit bestimmten Fetischen dürfen sich organisieren und gegen tatsächliche Diskriminierung wehren. Aber daraus folgt nicht, dass alle diese Anliegen Teil derselben Bewegung sein müssen.

Eigenständige Anliegen brauchen eigenständige Begründungen. Sie sollten nicht allein dadurch politische Bedeutung erhalten, dass sie unter die Regenbogenflagge gestellt und mit dem historischen Kampf homosexueller Menschen verbunden werden.

Ich lasse mich nicht ungefragt vereinnahmen

Ich möchte niemandem seine Lebensweise absprechen. Ich möchte aber auch nicht ungefragt für Lebensweisen und politische Forderungen vereinnahmt werden, die mit meinem Schwulsein nichts zu tun haben.

Ich bin nicht Teil einer politischen Gemeinschaft aller Menschen, die in irgendeiner Weise von traditionellen Lebensvorstellungen abweichen. Ich bin ein homosexueller Mann, der für die gleichen Rechte homosexueller Menschen eingetreten ist.

Das bedeutet nicht, dass mir die Rechte anderer Menschen gleichgültig sind. Jeder Mensch verdient Schutz vor Gewalt, staatlicher Willkür und ungerechtfertigter Benachteiligung. Doch Solidarität setzt nicht voraus, dass alle Unterschiede geleugnet und sämtliche Anliegen zu einer einzigen Identität verschmolzen werden.

Respekt bedeutet auch, Menschen so wahrzunehmen, wie sie sich selbst verstehen. Ich möchte nicht auf fremde sexuelle Praktiken reduziert werden. Ich möchte nicht für jedes Beziehungsmodell sprechen, das heute als „queer“ bezeichnet wird. Und ich möchte nicht, dass Organisationen oder Aktivisten ungefragt in meinem Namen auftreten.

Der Christopher Street Day war für mich kein Schaufenster sämtlicher sexueller Möglichkeiten. Er war ein Instrument im Kampf um Freiheit, Würde und Gleichberechtigung.

Diesen Kern sollten wir bewahren.

Denn eine Bewegung, die jede Grenze auflöst, verliert am Ende nicht nur ihre politische Klarheit. Sie riskiert auch, genau jene homosexuellen Menschen unsichtbar zu machen, in deren Namen sie ursprünglich angetreten ist.

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Geschrieben von

Paul Fisher
Paul Fisher
Paul Fisher ist Ökonom, Journalist und konservativer schwuler Autor mit internationaler Perspektive. Er schreibt liberal, unabhängig und kritisch über Politik, Gesellschaft und Freiheit – faktenorientiert, pointiert und ohne Denkverbote.
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