Wie eine unheilige Allianz den Kulturbetrieb kapert

Der ESC in Wien zeigt es: Die Kulturwelt mutiert zum Kampfplatz. Eine Allianz aus postkolonialer Linker und politischem Islam feiert im Namen der Tugend einen selektiven Antisemitismus gegen Israel. Über die realen Massenmorde dieser Erde herrscht bei den Pseudo-Moralisten dagegen tiefes Schweigen.

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Wie eine unheilige Allianz den Kulturbetrieb kapert
Der ESC 2026 verzeichnet den größten Boykott seiner Geschichte: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Spanien, Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden haben ihre Teilnahme aus Protest gegen Israel komplett abgesagt.

Der Lärm von Wien und Venedig

Der Weg zur Wiener Stadthalle im Mai 2026 gleicht dem Spießrutenlauf durch ein hochgerüstetes Sicherheitsgebiet. Drohnenabwehrsysteme sichern den Luftraum über Roland-Rainer-Platz, die Wiener Polizei steht im permanenten Großeinsatz, und die Sondereinheit WEGA muss die Umgebung der Halle weiträumig absperren. Unter dem Kampfruf „No Stage for Genocide“ hat die Palästina Solidarität Österreich um die Sprecherin Irina Vana eine massive Mobilisierungswelle gestartet: Auf dem Christian-Broda-Platz formiert sich eine Großdemonstration, die gezielt versucht, den Austragungsort des Eurovision Song Contest zu blockieren, während auf dem Maria-Theresien-Platz ein politisierter „Song Protest“ stattfindet.

Das Ziel des koordinierten Furors ist der israelische Sänger Noam Bettan. Während der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) krampfhaft versucht, das Narrativ eines friedlichen „Fests des Miteinanders“ zu retten, ist die Stimmung hinter den Kulissen längst gekippt. Der ESC 2026 verzeichnet den größten Boykott seiner Geschichte: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Spanien, Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden haben ihre Teilnahme aus Protest gegen Israel komplett abgesagt. Aktivisten wie der britische Filmemacher Haim Bresheeth nutzen die Wiener Pressekonferenzen, um Israel als „Apartheid- und Terrorstaat“ zu brandmarken und dessen Kulturvertreter vollständig zu isolieren. Wer die Bühne betritt, singt gegen eine Wand aus gellenden Pfeifkonzerten und eine physische Drohkulisse an.