Die Schädel im Weiher

Im Weiher von Buchholz tauchen zwölf tote Schafe auf. Alles deutet auf eine illegale Schlachtung, die Stadt kocht vor Wut. Doch Hinnerk Kuhlmann, der norddeutsche Columbo, traut der perfekten Spur nicht. Drei Reiskörner führen ihn zur Wahrheit.

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Die Schädel im Weiher
Die Schädel im Weiher – Hinnerk Kuhlmann ermittelt

Ein Hinnerk-Kuhlmann-Krimi von Terry Simon

Der erste Schädel tauchte auf, als der Hund der alten Frau Mertens nicht mehr weiterwollte.

Es war kurz nach sechs Uhr morgens, ein kalter Montag in Buchholz in der Nordheide. Nebel kroch aus den Senken, der Himmel hing so niedrig über den Wiesen, als hätte ihn jemand schlecht aufgehängt. Am Rand des Weihers hinter dem Suerhoper Forst stand Frau Mertens in Gummistiefeln, hielt ihren Dackel fest und schrie so laut, dass man es bis zur Straße hörte.

Im Schilf lag ein weißer Kopf.

Kein Mensch, wie sie später immer wieder sagte. Gott sei Dank kein Mensch. Aber beruhigt hatte das niemanden.

Es war ein Schafsschädel.

Sauber abgetrennt. Leer. Schwarze Augenhöhlen. Zähne wie ein Grinsen, das man nicht sehen wollte.

Als die Polizei kam, fanden sie den zweiten. Dann den dritten. Dann Rippen, Beine, Wirbel, Häute, in Plastiksäcken beschwert mit Ziegelsteinen. Einige Säcke waren aufgeplatzt und hatten ihren Inhalt an die Oberfläche gespuckt.

Am Mittag standen fünf Streifenwagen am Feldweg. Am Nachmittag der NDR. Am Abend die ersten Leute mit Handys.

„Halal-Schlachtung“, sagte einer, der keine Ahnung hatte, aber dafür laut.

Am nächsten Morgen wusste es angeblich ganz Buchholz.

Hinnerk Kuhlmann saß im Café Central, rührte in seinem Kaffee und las die Kommentare unter dem ersten Lokalbericht. Er trug seinen alten Lodenmantel, obwohl es im Café warm war. Vor ihm lag ein Notizbuch, in das er seit zehn Minuten nichts geschrieben hatte.

Das machte er häufig.

Kuhlmann dachte am besten, wenn andere glaubten, er tue nichts.

Jetzt also auch hier, schrieb einer.

Man wird ja wohl noch fragen dürfen, schrieb ein anderer.

Bestimmt geklaut und im Hinterhof geschächtet.

Kuhlmann klappte das Handy zu.

„Na, Kuhlmann“, sagte eine Stimme. „Du liest wieder den Ort beim Durchdrehen?“

Kriminalhauptkommissarin Jana Wrede stand an seinem Tisch. Mitte vierzig, groß, müde, mit einem Gesicht, das höflich aussehen konnte, wenn es musste. Heute musste es nicht.

„Moin, Frau Wrede“, sagte Kuhlmann. „Setzen Sie sich. Kaffee?“

„Tee.“

„Schwarz?“

„Wie meine Laune.“

Kuhlmann winkte der Bedienung.

Früher hatte Hinnerk Kuhlmann bei der Kripo Lüneburg gelernt, dass die Wahrheit selten dort lag, wo alle zuerst hinzeigten. Später war er in die Heide versetzt worden, in jene kleinen Orte zwischen Buchholz, Sprötze und Tostedt, wo jeder jeden grüßte und trotzdem keiner alles sagte. Schützenfest, Gemeinderat, Verkehrsunfall auf der B75, Leiche im Graben: Am Anfang sah alles immer einfach aus.

Genau das war meistens das Problem.

Jana legte eine Akte auf den Stuhl neben sich.

„Wir haben Reste von zwölf Schafen im Weiher“, sagte sie.

„Gestohlen?“

„Vermutlich. Ein Schäfer aus Handeloh hat zwölf Tiere vermisst gemeldet. Ohrmarken abgeschnitten. Zaun geöffnet. Keine großen Spuren.“

„Und dann hier entsorgt.“

„Sieht so aus.“

Kuhlmann sah durch die Scheibe hinaus. Vor dem Bäcker stand eine kleine Gruppe Menschen zusammen. Alle in derselben Haltung: vorgebeugt, empört, begierig.

„Nein“, sagte er.

Jana hob eine Augenbraue. „Nein?“

„Nicht entsorgt.“

„Sondern?“

„Ausgestellt.“

Am Nachmittag fuhr Kuhlmann zum Weiher. Nicht offiziell, nicht eingeladen. Aber in Buchholz reichten graue Haare, ein alter Mantel und ein Blick, der keine Erlaubnis suchte, oft aus.

Das Gelände war abgesperrt. Zwischen den Bäumen flatterte Polizeiband. Der Weiher lag dunkelgrün und still da. Am Ufer waren Stiefelspuren in den Boden getreten. Es roch nach Wasser, Erde und etwas Süßlichem, das Kuhlmann aus Schlachthöfen kannte und nicht mochte.

Ein Mann in Warnweste stand am Band und rauchte.

„Presse?“, fragte er.

„Schlimmer“, sagte Kuhlmann. „Rentner mit Meinung.“

Der Mann grinste wider Willen.

„Bauhof?“

„Kruse. Ralf Kruse. Wir haben geholfen, den Mist rauszuholen.“

„Mist ist ein praktisches Wort“, sagte Kuhlmann. „Passt auf alles, was man nicht genauer ansehen will.“

Kruse zog an seiner Zigarette. „So was habe ich noch nie gesehen. Sauber gemacht. Nicht wie von Idioten.“

„Sauber?“

„Die wussten, was sie tun.“

„Und werfen es trotzdem in einen Weiher, wo morgens halb Buchholz Hunde ausführt.“

Kruse nickte langsam. „Das ist das Komische.“

„Ja“, sagte Kuhlmann. „Das Komische hat meistens Dienst.“

Er ging am Band entlang. Dort, wo Fahrzeuge gewendet hatten, sah er Reifenspuren im weichen Boden. Transporter, wahrscheinlich. Nichts Besonderes. Aber an einem Grasbüschel klebte etwas Blaues. Dünner Kunststoff. Plane vielleicht. Oder Einweghandschuh.

Er machte ein Foto.

„Finger weg“, sagte Jana Wrede hinter ihm.

„Ich guck doch nur.“

„Du guckst nie nur.“

„Ist eine Charakterschwäche.“

Jana nahm den blauen Fetzen mit einer Pinzette auf.

„Zufrieden?“

„Noch nicht.“

„War klar.“

Kuhlmann sah wieder zum Weiher.

„Sagen Sie mal, Frau Wrede, wenn ich zwölf Schafe stehle und heimlich schlachte, warum werfe ich die Reste an einen Ort, an dem mich der erste Dackel verrät?“

„Panik.“

„Panik macht Dummheiten. Aber keine sauberen Schnitte.“

Am Abend rief der Schäfer an. Eigentlich rief er Jana an, aber Kuhlmann stand neben ihr, als sie das Telefon auf laut stellte.

„Behrens hier“, sagte eine raue Stimme. „Ich will wissen, ob das meine Tiere sind.“

„Wir können das noch nicht sicher sagen“, sagte Jana.

„Zwölf Schafe weg. Zwölf. Und jetzt fahren Leute an meinem Hof vorbei und brüllen Sachen. Einer hat mir Schweinefleisch vor die Tür geworfen.“

Jana schloss kurz die Augen.

„Herr Behrens, wir kommen morgen zu Ihnen.“

„Kommen Sie heute. Ich habe Blut gefunden. In meiner alten Scheune. Hinten beim Kühlraum.“

Kuhlmann sah Jana an.

„Na, denn man los“, sagte er.

Der Hof lag einsam hinter einer Allee. Backstein, Maschinenhalle, Weidezäune, ein Hund, der nicht bellte, sondern nur enttäuscht aussah. Behrens war ein breiter Mann mit rotem Gesicht und Händen wie Wurzeln.

Im hinteren Teil der Scheune roch es nach Metall und altem Fett. Auf dem Betonboden waren dunkle Flecken.

„Das war gestern noch nicht da“, sagte Behrens.

Jana ging in die Hocke. Kuhlmann blieb an der Tür stehen. Er sah nicht auf das Blut. Er sah auf die Wände.

Dort hingen zwei alte Hakenreihen. Rostig. An drei Haken aber war der Rost frisch abgeschabt.

„Wer wusste von dem Raum?“, fragte Kuhlmann.

„Alle, die den Hof kennen. Früher haben wir hier Lämmer verarbeitet. Legal.“

„Und wer hat einen Schlüssel?“

Behrens antwortete zu schnell. „Niemand.“

Jana drehte sich zu ihm.

„Niemand außer Ihnen?“

„Mein Sohn vielleicht.“

„Vielleicht ist bei Schlüsseln ein schlechtes Wort“, sagte Kuhlmann.

Der Sohn hieß Malte Behrens, dreiundzwanzig, studierte nicht mehr, arbeitete nicht wirklich und betrieb einen Videokanal, in dem er die „Verrohung des Landes“ kommentierte. Seine letzten Clips klangen wie die Kommentarspalten: empört, kalt, immer kurz vor dem endgültigen Beweis.

Jana ließ ihn noch in derselben Nacht holen.

Malte kam nicht wie ein ertappter Junge. Er kam wie jemand, der lange auf eine Bühne gewartet hatte. Blondes Haar, teure Jacke, schmale Lippen.

„Ich habe mit den Schlachtungen nichts zu tun“, sagte er, bevor Jana gefragt hatte.

Kuhlmann stand hinter der Scheibe und hörte zu.

„Ich habe das Wort Schlachtungen nicht benutzt“, sagte Jana.

Malte lächelte. „Ganz Buchholz benutzt es.“

„Wo waren Sie Samstagabend?“

„Hamburg.“

„Kann das jemand bestätigen?“

„Mein Handy.“

„Ihr Handy war in Hamburg“, sagte Jana. „Sie auch?“

Das Lächeln wurde kleiner.

Noch in derselben Nacht wurde Maltes alter Transporter durchsucht. Er stand unter einer blauen Plane auf dem Hof.

Im Laderaum fanden sie Blutreste, Wollfasern, abgeschnittene Ohrmarken in einer Blechdose und Quittungen für Einwegmesser aus einem Großmarkt bei Harburg.

Alles zu schön. Alles zu eindeutig.

„Geschenkpaket“, sagte Kuhlmann.

Jana sah ihn an. „Du meinst, jemand hat ihn reingelegt?“

„Ich meine, wer eine Stadt anzünden will, lässt die Streichhölzer nicht in einer Keksdose liegen.“

„Vielleicht ist er dumm.“

„Dumme Täter machen dumme Fehler. Das hier sind kluge Fehler.“

Kuhlmann ging um den Transporter. Die Reifen waren sauberer, als sie sein sollten. Auf dem Hof war Schlamm. Am Weiher war Schlamm. Aber im Profil der Hinterräder steckte heller Sand.

„Wo ist hier Sand?“, fragte er.

Behrens zeigte in Richtung Wald. „Alte Kiesgrube. Zwei Kilometer.“

„Ach“, sagte Kuhlmann. „Da möchte wohl jemand, dass wir spazieren fahren.“

Die Kiesgrube lag hinter einem Waldstück, offiziell gesperrt, praktisch offen. Unten im Kessel standen Pfützen zwischen Sandhaufen. Jana leuchtete über den Boden. Reifenspuren. Fußabdrücke. Und etwas, das zuerst wie ein dunkler Stein aussah.

Ein Handy. Zerbrochen.

Neben den Spuren lagen drei kleine weiße Körner.

„Reis“, sagte Kuhlmann.

Jana sah ihn an. „Reis?“

„Gekocht. Getrocknet. Klebt an Lieferboxen.“

„Du baust mir jetzt aber keine Theorie aus drei Reiskörnern.“

„Nein“, sagte Kuhlmann. „Ich lasse sie nur nicht allein.“

Am nächsten Vormittag wusste halb Niedersachsen, dass der Sohn des Schäfers verdächtig war. Maltes Kanal explodierte. Manche erklärten ihn zum Märtyrer, andere zum Monster. Der Weiher wurde zum Ausflugsziel der Empörung.

Dann kam der zweite Fund.

In einem Müllcontainer hinter einem Asia-Imbiss in der Buchholzer Innenstadt fand ein Mitarbeiter einen Sack mit blutigen Gummistiefeln, einer grünen Metzgerschürze und drei leeren Packungen blauer Einweghandschuhe.

Der Inhaber, ein ruhiger Vietnamese namens Tran, verstand zuerst nicht, warum plötzlich zwei Streifenwagen vor seinem Laden standen. Dann verstand er es zu gut.

Noch bevor Jana mit ihm sprechen konnte, hatte jemand „Schächter“ an seine Scheibe geschmiert.

Kuhlmann stand davor und sah auf das Wort.

„Da ist der zweite Akt“, sagte er.

„Was?“, fragte Jana.

„Erst der Schäfer-Sohn. Dann der Ausländer. Schön nacheinander. Damit auch jeder seine Lieblingswut findet.“

Tran beteuerte, niemanden gesehen zu haben. Seine Kamera sei seit Wochen kaputt. Er habe einen neuen Rekorder bestellt, aber noch nicht eingebaut.

„Wer wusste das?“, fragte Kuhlmann.

Tran zuckte traurig mit den Schultern. „Alle Stammkunden. Ich sage immer: Kamera kaputt, also bitte ehrlich bleiben.“

„Schlechter Satz.“

„Ja.“

An einem Stiefel klebte ein kleiner Barcode-Rest. Jana ließ ihn prüfen. Kuhlmann wartete nicht. Er ging durch die Innenstadt, sah in Schaufenster und Lieferhöfe. Nach zwei Stunden fand er dieselben grünen Schürzen in einem Jagd- und Outdoorladen. Reduziert. 9,99 Euro.

Der Besitzer kannte ihn.

„Wieder unterwegs, Kuhlmann?“

„Leider. Wer hat die Schürzen gekauft?“

„Viele.“

„Malte Behrens?“

„Nein.“

„Tran?“

„Nein.“

Der Besitzer dachte nach. „Einer hat fünf genommen. Vor drei Tagen. Bar bezahlt. Mitte fünfzig. Dienstjacke. Orange Streifen. Stadtwerke oder Bauhof.“

Kuhlmann sah auf die Schürzen.

„Ach du mien Gott“, sagte er.

Der Bauhofmann am Weiher. Ralf Kruse. Die Zigarette. Der Satz: So was habe ich noch nie gesehen. Sauber gemacht.

Er rief Jana an.

„Wie hieß der Mann vom Bauhof?“

„Kruse. Warum?“

„Weil er wusste, dass es sauber gemacht war, bevor ihr alle Säcke offen hattet.“

Kruse war nicht zu Hause. Seine Frau sagte, er sei noch im Dienst. Sein Wagen stand nicht am Bauhof. Das GPS zeigte ihn am Rand der alten Kiesgrube.

Als Jana und Kuhlmann ankamen, brannte dort Licht.

Kruse stand neben einem Feuerfass und warf Papier hinein. Als er die Scheinwerfer sah, rannte er nicht. Er hob nur langsam die Hände.

„Ich wollte nicht, dass es so groß wird“, sagte er.

„Was wollten Sie denn?“, fragte Jana.

Kruse lachte kurz. „Dass man hinsieht.“

In seinem Wagen lagen Ausdrucke. Screenshots von Maltes Videos. Fotos von Trans Imbiss. Notizen über Behrens’ Hof. Zeitungsausschnitte über Einbrüche, Fleischpreise, Migration, Wut. Alles vermischt. Alles sortiert wie in einem kranken Archiv.

„Sie haben die Schafe gestohlen“, sagte Jana.

„Ich habe sie genommen.“

„Sie haben sie geschlachtet.“

„Ich war früher Metzger.“

„Und dann haben Sie Malte belastet. Und Tran.“

Kruse sah zu Kuhlmann.

„Sie verstehen das doch. Eine Geschichte braucht Gesichter.“

Kuhlmann nahm die Mütze ab, obwohl es kalt war.

„Nein“, sagte er. „Eine Hetzjagd braucht Gesichter.“

Kruses Blick wurde hart. „Die Leute schlafen. Man muss sie wecken.“

„Mit toten Tieren?“

„Mit Wahrheit.“

„Mit Lügen.“

Kruse schwieg.

Jana legte ihm Handschellen an. Als sie ihn zum Wagen führte, blieb Kuhlmann am Feuerfass stehen. Zwischen Asche und verkohltem Papier lag ein halb verbranntes Foto vom Weiher. Kein Erinnerungsfoto. Ein Planungsfoto.

Die Stadt als Bühne.

„Herr Kruse“, sagte Kuhlmann.

Kruse drehte sich um.

„Nur noch eine Sache.“

Jana seufzte. „Natürlich.“

Kuhlmann zeigte auf das Foto. „Sie haben den Weiher ausgesucht, weil dort morgens Leute laufen.“

Kruse sagte nichts.

„Und die Reiskörner in der Kiesgrube kamen nicht von Tran. Die kamen von Ihnen. Sie haben sich dort Essen liefern lassen, während Sie warteten, ob wir auf Malte anspringen.“

Kruse lächelte schwach. „Drei Reiskörner.“

„Manchmal reicht das.“

Später, als sie ihn abführten, sagte Kruse einen Satz, den Kuhlmann nicht mochte, weil er zu gut klang.

„Es hätte funktioniert, wenn Sie nicht nachgedacht hätten.“

Kuhlmann nickte.

„Ja“, sagte er. „Das ist meistens das Problem.“

Am nächsten Morgen lag der Weiher still da. Das Polizeiband war weg. Die Gaffer auch. Nur der Dackel der alten Frau Mertens zog wieder am Ufer entlang, als sei nichts gewesen.

Jana stand neben Kuhlmann auf dem Feldweg.

„Malte Behrens ist raus“, sagte sie. „Tran hat eine neue Scheibe bestellt. Behrens bekommt seine Tiere nicht zurück.“

„Nein.“

„Und Kruse schweigt jetzt.“

Kuhlmann sah auf das dunkle Wasser.

„Schweigen ist auch nur Reden ohne Mut.“

Jana zog den Mantel enger. „Zwölf tote Schafe. Und am Ende ging es gar nicht um Schafe.“

„Nein“, sagte Kuhlmann.

„Sondern?“

Er sah zur Straße, wo schon wieder zwei Leute standen und mit dem Handy filmten.

„Darum, wie wenig manche Leute brauchen, um sicher zu sein.“

Der erste Zug des Morgens war in der Ferne zu hören. Kuhlmann steckte das Notizbuch ein, ohne etwas hineinzuschreiben.

Manchmal war kein Satz besser.


Nächster Fall: „Asche in der Klemmersiedlung“

Eine abgebrannte Hütte. Eine Leiche im Rauch. Alte Gerüchte über Kinderfeste, über die niemand mehr sprechen wollte. Hinnerk Kuhlmann ahnt: Manche Feuer beginnen Jahrzehnte, bevor sie brennen.


Nächster Fall: „Asche in der Klemmersiedlung“
Eine abgebrannte Hütte. Eine Leiche im Rauch. Alte Gerüchte über Kinderfeste, über die niemand mehr sprechen wollte. Hinnerk Kuhlmann ahnt: Manche Feuer beginnen Jahrzehnte, bevor sie brennen.

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