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Wie Salafistin Hanna Hansen in Köln mit „Schwestern-Kampfsport“ Privatdaten fischt

Salafistin Hanna Hansen lockt in Köln mit „geheimem“ Kampfsport. Doch Vorsicht: Wer sich anmeldet, tappt in eine gefährliche Datenfalle. Erfahren Sie bei uns, wie die Szene Privatdaten fischt und warum der „geschützte Raum“ eine konspirative Masche ist. Liberaler Widerstand deckt auf.
Wie Salafistin Hanna Hansen in Köln mit „Schwestern-Kampfsport“ Privatdaten fischt
Hinter der Fassade der „gläubigen Kickboxerin“ verbirgt sich eine knallharte Rekrutierungsmaschine, die geltendes Datenschutzrecht mit Füßen tritt und junge Frauen in ein konspiratives Netz lockt.

KÖLN – Es klingt nach Empowerment, nach Sport und einer „geschützten Atmosphäre“. Doch wer sich für den Kampfsportkurs von Hanna Hansen am 18. April in Köln anmeldet, gibt mehr ab als nur ein paar Kalorien. Hinter der Fassade der „gläubigen Kickboxerin“ verbirgt sich eine knallharte Rekrutierungsmaschine, die geltendes Datenschutzrecht mit Füßen tritt und junge Frauen in ein konspiratives Netz lockt.

Der Post auf X (vormals Twitter) wirkt auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Sporteinladung: „#Kampfsport für Schwestern in #Köln... Anmeldung per Email mit vollständigem Namen und Telefonnummer.“ Erst einen Tag vor Kursbeginn soll die Adresse per WhatsApp folgen. Was hier als Sicherheitsmaßnahme für einen „geschützten Raum“ verkauft wird, ist bei Licht betrachtet ein eklatanter Verstoß gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und ein strategisches Manöver der salafistischen Szene.

Die Akteurin: Vom Laufsteg in die Radikalität

Hanna Hansen ist kein unbeschriebenes Blatt. Die Frau, die heute im Vollschleier auftritt, war früher Model, DJane und tatsächlich Kickbox-Weltmeisterin. Nach einer schweren Verletzung vollzog sie eine radikale Wandlung. Heute ist sie mit Sven Lau liiert – jenem Mann, der mit seiner „Scharia-Polizei“ in Wuppertal Rechtsgeschichte schrieb und als einer der Köpfe des deutschen Salafismus gilt.

Hansen fungiert als das moderne, weibliche Gesicht einer Ideologie, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnt. Während Lau die Männer adressiert, besetzt Hansen die Nische des „Halal-Feminismus“. Der Kampfsport dient dabei als idealer Türöffner: Er suggeriert Stärke und Zusammenhalt, während gleichzeitig die totale Unterwerfung unter ein extremistisches Weltbild gepredigt wird.

Die Falle: Datenerhebung ohne Netz und doppelten Boden

Rechtlich gesehen ist die Anmeldung zu diesem Kurs ein Minenfeld. Wer personenbezogene Daten wie Klarnamen und Mobilfunknummern erhebt, unterliegt in Deutschland strengsten Auflagen.

  • Fehlende Informationspflicht (Art. 13 DSGVO): Hansen gibt keinerlei Auskunft darüber, wer der Verantwortliche für die Datenerhebung ist, wie lange die Daten gespeichert werden oder wer Zugriff darauf hat.
  • Zweckentfremdung: Es gibt keine Garantie, dass die Telefonnummern nur für den Kurs genutzt werden. In der Extremismusprävention ist bekannt, dass solche Listen oft als Basis für die spätere Einbindung in radikale Chatgruppen dienen.
  • Konspirative Kommunikation: Die Nutzung von WhatsApp zur Übermittlung des „geheimen Ortes“ am Vortag hebelt jede Transparenz aus. Es ist die klassische Methode einer Sekte: Isolation durch Exklusivität.

Warum Köln? Warum jetzt?

Köln gilt seit Jahren als einer der Hotspots der salafistischen Szene in NRW. Dass Hansen hier nun „Schwestern-Kampfsport“ anbietet, ist kein Zufall. Es ist der Versuch, physische Präsenz im öffentlichen Raum zurückzugewinnen, nachdem große Organisationen wie „Die wahre Religion“ verboten wurden.

Sicherheitsbehörden beobachten diese Form der „niedrigschwelligen Beziehungsarbeit“ mit Sorge. Kampfsport ist im Salafismus mehr als nur Ertüchtigung; er ist Teil einer Ideologie der Wehrhaftigkeit gegenüber einer als „ungläubig“ und „feindlich“ wahrgenommenen Außenwelt.

Liberaler Widerstand: Wachsamkeit statt falscher Toleranz

Wir vom Liberalen Widerstand sagen deutlich: Sportliche Betätigung ist ein hohes Gut, und Religionsfreiheit ist unantastbar. Doch wenn Sport als Köder für eine verfassungsfeindliche Ideologie genutzt wird und wenn Frauen unter dem Vorwand des „Schutzes“ dazu gebracht werden, ihre privatesten Daten in die Hände von Extremisten zu legen, endet die Toleranz.

Unsere Forderungen und Warnungen:

  1. An die Teilnehmerinnen: Geben Sie niemals Ihre Daten an Akteure weiter, die kein rechtskonformes Impressum und keine Datenschutzerklärung vorweisen können. Ein „geheimer Ort“ ist kein Zeichen von Sicherheit, sondern von Intransparenz.
  2. An die Behörden: Es darf nicht zugelassen werden, dass unter dem Deckmantel privater Sportkurse Rekrutierung für den politischen Islam stattfindet.
  3. An die Zivilgesellschaft: Seid wachsam gegenüber „Influencern“, die einen radikalen Lifestyle als Empowerment verkaufen.

Hanna Hansens Boxhandschuhe mögen heute unter einem Gewand verborgen sein, doch ihr Ziel bleibt dasselbe: der Sieg einer Ideologie, die unsere Freiheit abschaffen will. Lassen wir nicht zu, dass der Boxring in Köln zur Rekrutierungsarena wird.


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