Briefing Das System DİTİB: Warum der deutsche Staat mit einem Verband unter Ankaras Einfluss kooperiert Über 900 Moscheen in Deutschland und Österreich stehen unter der Kontrolle der türkischen Diyanet. Woche für Woche werden 900.000 Menschen mit einem orthodoxen, staatsgelenkten und offen homophoben Weltbild beschallt. Dennoch halten Politik und Behörden stur an der Kooperation mit DİTİB fest. Von Maximilian Bicker • vor 2 Monaten
DITIB reagiert spät auf Berliner Anschlag DITIB verurteilt den Berliner Anschlag erst nach zwei Tagen und bleibt bei Islamismus sowie Homophobie auffallend vage. Der Vergleich mit einer Erklärung gegen antimuslimischen Rassismus stellt Fragen nach doppelten Maßstäben, dem Einfluss der Diyanet und der Rolle des Verbandes auf. Kritik hält an.
Juli 29, 2026 Das System DİTİB: Warum der deutsche Staat mit einem Verband unter Ankaras Einfluss kooperiert Über 900 Moscheen in Deutschland und Österreich stehen unter der Kontrolle der türkischen Diyanet. Woche für Woche werden 900.000 Menschen mit einem orthodoxen, staatsgelenkten und offen homophoben Weltbild beschallt. Dennoch halten Politik und Behörden stur an der Kooperation mit DİTİB fest.
Juli 29, 2026 DITIB reagiert spät auf Berliner Anschlag DITIB verurteilt den Berliner Anschlag erst nach zwei Tagen und bleibt bei Islamismus sowie Homophobie auffallend vage. Der Vergleich mit einer Erklärung gegen antimuslimischen Rassismus stellt Fragen nach doppelten Maßstäben, dem Einfluss der Diyanet und der Rolle des Verbandes auf. Kritik hält an. Islamismus und Homophobie bleiben unerwähnt
Juli 29, 2026 Zwischen Täterpsychologie und Rechtsstaatskritik Lamya Kaddor benennt den islamistischen Hass hinter dem Anschlag auf den Berliner CSD, verweist dann aber auf familiäre Konflikte des Täters. Die Analyse zeigt, warum solche Deutungen die Ideologie überlagern – und weshalb vor allem das Handeln von Justiz und Sicherheitsbehörden geprüft werden muss. CSD-Anschlag: Wenn Täterpsychologie eine Ideologie verdrängt
Juli 29, 2026 Zwei Seiten derselben Medaille Der Fall Abdul B. zeigt, wie salafistische Online-Propaganda, Opfermythen und Straßenmissionierung ineinandergreifen können. Reichweitenstarke Akteure liefern Feindbilder und religiöse Legitimationsmuster, während gefährdete Anhänger das radikale Weltbild übernehmen und in reale Gewalt übersetzen. Wie Propaganda und Gewalt im Salafismus Hand in Hand gehen
Juli 29, 2026 Jonathan Falk: Freiheit, Islam und Europas Krise im Gespräch Sechs Bücher, eine große Frage: Wie verliert eine liberale Demokratie ihre eigenen Maßstäbe? Im literarischen Werkstattgespräch spricht Alvan Bovay mit Jonathan Falk über Freiheit, Antisemitismus, Migration, Islam, Medien, Institutionen, Opposition und Europas Zukunft im Umbruch. Jonathan Falk: Freiheit, Islam und Europas Krise im Gespräch
Juli 29, 2026 Schluss mit dem Maulkorb Das Unbehagen wächst: Wenn sachliche Kritik an Integrationsproblemen und religiösen Sonderrechten pauschal stigmatisiert wird, verliert der Diskurs seine Ehrlichkeit. Es wird Zeit für eine Debatte, die Säkularismus, Rechtsstaatlichkeit und klare Regeln einfordert – ohne Denkverbote. Kritik, Leitkultur und Asyl: Schluss mit den Denkverboten!
Juli 29, 2026 Die Mythen des linken Antifaschismus: Warum Robert Misiks Kritik am Autoritarismus scheitert In seiner taz-Kolumne erklärt Robert Misik den Autoritarismus zum reinen Produkt des Kapitalismus. Doch seine Analyse zeigt gravierende Lücken: Das Streben nach Eigentum ist anthropologisch tief verankert, während die Intoleranz gegenüber Ambivalenzen auch im eigenen linken Lager blüht. Mythen des Antifaschismus: Kritik an Robert Misiks Kolumne
Juli 29, 2026 Nach CSD-Anschlag: Scheindebatten kaschieren Staatsversagen Nach dem CSD-Anschlag setzt reflexartig das alte Drehbuch ein: Statt behördliche Fehler und die verfehlte Asylpolitik schonungslos aufzuarbeiten, lenkt die Politik mit Debatten über „Islamophobie“ ab. Zeit fuer eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem orthodoxen Islam und dem Rechtsstaat. Nach CSD-Anschlag: Scheindebatten kaschieren Staatsversagen
Juli 29, 2026 Kai Wegners Islamunterricht: Politische Naivität? Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner will Islamunterricht an Schulen als Schutzwall gegen Radikalisierung. Doch die Kritik von Cem Özdemir an den Islamverbänden entlarvt den Plan: Solange orthodoxe Strukturen ohne Reformen eingebunden werden, droht staatliche Legitimation statt Prävention. Islamunterricht an Schulen: Prävention oder Risikogeschäft?
Juli 28, 2026 Amin al-Husseini, das NS-Regime und die Kontinuitäten des Antizionismus Die NS-Kollaboration des Großmuftis von Jerusalem, Amin al-Husseini, zeigt die historische Verflechtung von Antikolonialismus und Judenhass. Ein Blick auf seine Flucht ins Kairoer Asyl sowie die beunruhigenden Parallelen zum heutigen Antizionismus in Teilen der politischen Linken und des Islamismus. Amin al-Husseini: Der Großmufti, Hitler & der Antizionismus
Juli 28, 2026 Täter im Fokus, Opfer vergessen Ein Anschlag erschüttert Berlin, doch der deutsche Mediendiskurs sucht Ausreden für den Attentäter: abwesende Väter, Vereinsamung, Algorithmen. Während der Täter zum Opfer gesellschaftlicher Umstände stilisiert wird, geraten die Opfer zur Randnotiz. Polen zeigt, wie Täterverharmlosung wirkt. Täter im Fokus, Opfer vergessen